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Leucojum (Gelesen 282065 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
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Rokko21
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Re: Leucojum
Mit Spätfrösten hatte ich noch nie Probleme. Eher mit andauernder Dürre wie in diesem Frühling. Bei anhaltender Trockenheit fallen die Tuffs immer auseinander, ich werde sie sicher bald wässern müssen, denn Rengen ist nicht angesagt. Der Standort ist sonst auch ideal sie vermehren sich sehr stark.
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Hans-Herbert
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- LissArd
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Re: Leucojum
Hier haben die Schnecken sie leider bereits vor mir entdeckt…
Hat irgendwer eine Erklärung für mich, warum eine einzelne Pflanze diesen endlos langen Blütenstengel gebildet hat, während alle anderen knapp über dem Boden blühen? Sollte das nicht “eigentlich” bei allen irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen sein?
Hat irgendwer eine Erklärung für mich, warum eine einzelne Pflanze diesen endlos langen Blütenstengel gebildet hat, während alle anderen knapp über dem Boden blühen? Sollte das nicht “eigentlich” bei allen irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen sein?
»Im übrigen bin ich, nicht ungern, der Sklave meines Gartens. Es macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.« – H. Hesse
- LissArd
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Re: Leucojum
Und was mir auch auffällt, die eben gezeigten, die ich mal als Leucojum vernum “in the green” beim Schneeglöckchenfest gekauft hatte, haben breiteres, an den Spitzen abgerundeteres Laub, sind heller und gelblicher grün und haben vor allen Dingen immer zwei Blüten pro Stiel. Wohingegen dieses hier, dass ich mal aus einem durch einen Balkenmäher aus dem Boden gerissenen wilden Bestand am Straßenrand mitgenommen hatte, etwas dunkleres, bläulicheres, schmaleres und leicht spitzer zulaufendes Laub hat, und immer nur eine Blüte am Stiel (in diesem Fall bereits von der Schnecke verspeist). Auf den Bildern sieht man den Unterschied nicht so, aber im direkten Vergleich im Beet ist es offensichtlich. Gibt es unterschiedliche Varianten von Leucojum, jenseits irgendwelcher Sorten?
»Im übrigen bin ich, nicht ungern, der Sklave meines Gartens. Es macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.« – H. Hesse
- Krokosmian
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Re: Leucojum
Ich habe sie aus drei Herkünften und sie sehen auch unterscheidbar aus.
Die Herkünfte in sich wiederum gleich.
Da sie sich bisher nur verhalten ausgesamt haben, gab es auch noch keine Vermischung.
Die Herkünfte in sich wiederum gleich.
Da sie sich bisher nur verhalten ausgesamt haben, gab es auch noch keine Vermischung.
- Krokosmian
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Re: Leucojum
Die hinteren drei sind gekauft aus MA, der vordere Tuff stammt aus dem Forum (Tausch). Gepflanzt habe ich sie gleichzeitig und gleich groß. Letzterer hat weniger grasig grünes Laub, bestockt sich deutlich schneller und erscheint auch blühwilliger. Und sieht als Pflanze zudem kompakter und "ordentlicher" aus. Wenn man es so will, ist diese Herkunft "wertvoller", die andere auf dem Bild aber keineswegs unbrauchbar. Freude machen sie gerade eben wieder alle (das Bild von gerade eben) und die Schnecken haben sie bisher auch nicht gefunden.
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raiSCH
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Re: Leucojum
Das mehr gelbliche Leucojum dürfte die Unterart L. v. carpathicum aus Polen und Rumänien sein, das zweiblütige sicher die Unterart L.v. vagneri aus Ungarn. Letzteres hat sich trotz mehrfachen Versuchen bei mri nie halten können.
- sempervirens
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Re: Leucojum
Schön das sie bei euch teilweise schon do weit sind hier treiben die erst aus.
Letztes Jahr war ein sehr gutes leujocum Jahr. Hier dominieren die gelben Varianten, wächst hier bezeugt Wut Kalkfelsen und Hang lagen
Letztes Jahr war ein sehr gutes leujocum Jahr. Hier dominieren die gelben Varianten, wächst hier bezeugt Wut Kalkfelsen und Hang lagen
Zuletzt geändert von sempervirens am 22. Feb 2026, 16:34, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Leucojum
meine muss ich mal fotografieren. Der große Bestand ist aus den Exemplaren von dir, raiSCH, aus Oberbayern. Meist haben sie gelbgrüne Spitzen. Dann habe ich noch einzeln zwischen Farne und Cyclamen purpurascens gesetzte von Lord Waldemoor, einige der Cyclamen purprascens habe ich auch von ihm aus Österreich. Sollen gelbe Spitzen haben, also die Märzbecher.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
— Robert M. Sapolsky
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raiSCH
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Re: Leucojum
Ich habe Leucojum, deren Spitzen grün bleiben, andere, die von grün nach gelb mit der Zeit wechseln und hauptsächlich gelbe. Die meisten stammen ursprünglich aus dem Chiemgau, einige wenige aus dem Bayerischen Wald.
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raiSCH
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Re: Leucojum
Leucojum pflanzt man am besten "in the green". Herbstpflanzung aus der Erde ist bei kurzen Transportwegen möglich, Zwiebeln aus Tüten waren immer erfolglos.
- sempervirens
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Re: Leucojum
Ja würde ich unterschreiben, in the Green ist deutlich mehr von Erfolg gekrönt
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raiSCH
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Re: Leucojum
Pflanzung ist sowohl in der Sonne wie im Schatten erfolgreich. Da sie gerne auch an Bachrändern wachsen, vertragen sie kurzzeitig Überflutungen, nicht aber längere Trockenperioden.