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Leucojum (Gelesen 283275 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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Rokko21
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Re: Leucojum

Rokko21 » Antwort #2250 am:

Mit Spätfrösten hatte ich noch nie Probleme. Eher mit andauernder Dürre wie in diesem Frühling. Bei anhaltender Trockenheit fallen die Tuffs immer auseinander, ich werde sie sicher bald wässern müssen, denn Rengen ist nicht angesagt. Der Standort ist sonst auch ideal sie vermehren sich sehr stark.
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Hans-Herbert
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Re: Leucojum

Hans-Herbert » Antwort #2251 am:

Mein ersten Märzenbecher.
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Leucojum vernum
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LissArd
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Re: Leucojum

LissArd » Antwort #2252 am:

Hier haben die Schnecken sie leider bereits vor mir entdeckt…
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Hat irgendwer eine Erklärung für mich, warum eine einzelne Pflanze diesen endlos langen Blütenstengel gebildet hat, während alle anderen knapp über dem Boden blühen? Sollte das nicht “eigentlich” bei allen irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen sein?
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»Im übrigen bin ich, nicht ungern, der Sklave meines Gartens. Es macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.« – H. Hesse
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LissArd
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Re: Leucojum

LissArd » Antwort #2253 am:

Und was mir auch auffällt, die eben gezeigten, die ich mal als Leucojum vernum “in the green” beim Schneeglöckchenfest gekauft hatte, haben breiteres, an den Spitzen abgerundeteres Laub, sind heller und gelblicher grün und haben vor allen Dingen immer zwei Blüten pro Stiel. Wohingegen dieses hier, dass ich mal aus einem durch einen Balkenmäher aus dem Boden gerissenen wilden Bestand am Straßenrand mitgenommen hatte, etwas dunkleres, bläulicheres, schmaleres und leicht spitzer zulaufendes Laub hat, und immer nur eine Blüte am Stiel (in diesem Fall bereits von der Schnecke verspeist). Auf den Bildern sieht man den Unterschied nicht so, aber im direkten Vergleich im Beet ist es offensichtlich. Gibt es unterschiedliche Varianten von Leucojum, jenseits irgendwelcher Sorten?
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Krokosmian
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Re: Leucojum

Krokosmian » Antwort #2254 am:

Ich habe sie aus drei Herkünften und sie sehen auch unterscheidbar aus.
Die Herkünfte in sich wiederum gleich.
Da sie sich bisher nur verhalten ausgesamt haben, gab es auch noch keine Vermischung.
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Krokosmian
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Re: Leucojum

Krokosmian » Antwort #2255 am:

Die hinteren drei sind gekauft aus MA, der vordere Tuff stammt aus dem Forum (Tausch). Gepflanzt habe ich sie gleichzeitig und gleich groß. Letzterer hat weniger grasig grünes Laub, bestockt sich deutlich schneller und erscheint auch blühwilliger. Und sieht als Pflanze zudem kompakter und "ordentlicher" aus. Wenn man es so will, ist diese Herkunft "wertvoller", die andere auf dem Bild aber keineswegs unbrauchbar. Freude machen sie gerade eben wieder alle (das Bild von gerade eben) und die Schnecken haben sie bisher auch nicht gefunden.
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raiSCH
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Re: Leucojum

raiSCH » Antwort #2256 am:

Das mehr gelbliche Leucojum dürfte die Unterart L. v. carpathicum aus Polen und Rumänien sein, das zweiblütige sicher die Unterart L.v. vagneri aus Ungarn. Letzteres hat sich trotz mehrfachen Versuchen bei mri nie halten können.
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sempervirens
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Re: Leucojum

sempervirens » Antwort #2257 am:

Schön das sie bei euch teilweise schon do weit sind hier treiben die erst aus.
Letztes Jahr war ein sehr gutes leujocum Jahr. Hier dominieren die gelben Varianten, wächst hier bezeugt Wut Kalkfelsen und Hang lagen
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Zuletzt geändert von sempervirens am 22. Feb 2026, 16:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Leucojum

pearl » Antwort #2258 am:

meine muss ich mal fotografieren. Der große Bestand ist aus den Exemplaren von dir, raiSCH, aus Oberbayern. Meist haben sie gelbgrüne Spitzen. Dann habe ich noch einzeln zwischen Farne und Cyclamen purpurascens gesetzte von Lord Waldemoor, einige der Cyclamen purprascens habe ich auch von ihm aus Österreich. Sollen gelbe Spitzen haben, also die Märzbecher.
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Re: Leucojum

raiSCH » Antwort #2259 am:

Ich habe Leucojum, deren Spitzen grün bleiben, andere, die von grün nach gelb mit der Zeit wechseln und hauptsächlich gelbe. Die meisten stammen ursprünglich aus dem Chiemgau, einige wenige aus dem Bayerischen Wald.
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Re: Leucojum

raiSCH » Antwort #2260 am:

Leucojum pflanzt man am besten "in the green". Herbstpflanzung aus der Erde ist bei kurzen Transportwegen möglich, Zwiebeln aus Tüten waren immer erfolglos.
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sempervirens
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Re: Leucojum

sempervirens » Antwort #2261 am:

Ja würde ich unterschreiben, in the Green ist deutlich mehr von Erfolg gekrönt
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Re: Leucojum

raiSCH » Antwort #2262 am:

Pflanzung ist sowohl in der Sonne wie im Schatten erfolgreich. Da sie gerne auch an Bachrändern wachsen, vertragen sie kurzzeitig Überflutungen, nicht aber längere Trockenperioden.
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Re: Leucojum

sempervirens » Antwort #2263 am:

Dieses hier wächst an einer solchen Stelle, die regelmäßig überschwemmt wird.
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Im Frühjahr ist es dort durch die laubfreien Äste hell bis halbschattig, im Sommer wird es in dieser Ecke dann fast stockdunkel. Generell scheint ihnen der kühle Schatten im Sommer gutzutun an Standorten, die zwar feucht, aber sehr warm sind, entwickeln sie sich nicht so prächtig. Dieses Leucojum ist aktuell am weitesten, während bei den anderen gerade erst die Blattspitzen durchbrechen. Ich freue mich, dass sie jetzt alle wiederkommen, nachdem der erste Ansiedlungsversuch damals mit Zwiebeln nicht so gut geklappt hat.
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Re: Leucojum

Staudo » Antwort #2264 am:

raiSCH hat geschrieben: 22. Feb 2026, 17:08 Leucojum pflanzt man am besten "in the green". Herbstpflanzung aus der Erde ist bei kurzen Transportwegen möglich, Zwiebeln aus Tüten waren immer erfolglos.
Die beste Pflanzzeit für Märzenbecher ist die Zeit um Pfingsten. ;)
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
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