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Andreas, Merlin und S. Arnott sind G.elwesii x G.plicatus Bastarde. Aus den Kreuzungen zwischen G. nivalis x G. plicatus = G. x valentinei sind mehr interessante Sorten entstanden. Die Atkinsii Gruppe ist ja was grundsolides uraltes.
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Ich muss Atkinsii und James Backhouse nicht teilen, habe aber dran gedacht, weil du dich so nach Schneeglöckchen verzehrst. Die Atkinsiis stehen im Garten so rum und sind da. Gelegentlich Hintergrund oder Lichtblick in dunklen Ecken, aber sonst nur im Vorbeigehen bemerkt. Alte Rentner eben.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
Vom Rentnerdasein bin ich (anders als die Schneeglöckchen) leider/zum Glück noch weit entfernt, aber ja, ich mag die kleinen Frühlingsblüher wirklich sehr, und sie mögen ja offenbar auch meinen Garten. An einer Stelle stehen vier oder fünf Wurmfarne mittlerer Größe, wenn ich es schaffe, die für Dich auszubuddeln, ist jedenfalls genug Platz für Glöckchen.
Schmelzender Schnee und warmer Regen
geben endlich den Blick auf die bislang verborgenen Schneeglöckchen frei
und tauen sie zugleich aus dem noch gefrorenen Untergrund.
Beim Anblick des SCHORBUSER SCHNEEBLUT
blutet mir das Herz, zahlreiche graue Wattekrausen an Stielen.
Botrytis ist hier der große Gewinner dieser feuchtkalten Witterung
Dies ist in der Tat sehr unerfreulich, daher bin ich eben nochmal in den Garten gegangen, "Schneckenfutter" streuen. Ich hätte es gerne schon früher gemacht, aber der Regen war zu stark, jetzt nieselt es noch ein bisschen, aber es wird hoffentlich nicht mehr allzu viel dazukommen. Der Rasen war kaum zu betreten, es fühlte sich an wie in einem Moor, und ich musste kleine, vorsichtige Schritte machen, um nicht wegzurutschen.
Meine Schneeglöckchenfotos von heute Mittag sind leider nicht sehr gut geworden, es war einfach zu düster, da bekommt man mit der Kamera kaum detailreiche Fotos hin, weil die Aufnahmen entweder nicht die richtige Schärfentiefe haben oder verwackelt sind. Ein Glöckchen möchte ich aber dennoch zeigen, eins der unbenannten von Uwe Stiebritz, das zwei Stängel pro Zwiebel produziert, und auch das "Gesicht" ist sehr ausgefallen (im Hintergrund 'Madeleine' mit den gelben Fruchtknoten):
planthill hat geschrieben: ↑22. Feb 2026, 20:32
Beim Anblick des SCHORBUSER SCHNEEBLUT
blutet mir das Herz,
Das tut mir sehr leid, das dunkle Foto passt. Hoffe, es trifft nicht zu viele in deinem Garten. ( Nebensächlich, aber ein oranges Schneeglöckchen hätte ich gern mal im Gartenumfeld gesehen.)
Jeder Augenblick ist ewig, wenn du ihn zu nehmen weisst -
ist ein Vers der unaufhörlich Leben, Welt und Dasein preist.
Konstantin Wecker
AndreasR hat geschrieben: ↑22. Feb 2026, 22:23
Ein Glöckchen möchte ich aber dennoch zeigen, eins der unbenannten von Uwe Stiebritz, das zwei Stängel pro Zwiebel produziert, und auch das "Gesicht" ist sehr ausgefallen (im Hintergrund 'Madeleine' mit den gelben Fruchtknoten):
sehr hübsch! Ich bin schon so gespannt, was dieses Jahr bei ihm auf den Tisch kommt!
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
planthill hat geschrieben: ↑22. Feb 2026, 21:12
wenn die 'Blonde Inge' invers wäre
sähe sie etwa so aus ....
SCHWEIGEN IST GOLD
klasse!
Hier habe ich auch drei Austriebe ohne Flaum (aber vermutlich doch Anfänge von Botrytis) ausgezogen. Kein Wunder wenn es taut, Wasser wg. gefrorenem Boden nicht abfließen kann und kurz darauf neuer Schneefall kommt. Schauen wir mal ...
good luck! Es ist ja echt verrückt, in der nordöstlichen Hälfte Deutschlands beginnt die Schneeglöckchensaison erst so richtig im März. Wenn es klappt und gut geht.
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'Viridapice' ist zweifellos eine bewährte Sorte, doch für regenreiche Regionen scheint sie nur bedingt geeignet. Die dezenten Grünateile der Blütenblätter , die für Detailverliebte einen besonderen Reiz ausmachen als auch ihre Gesundheit und Wüchsigkeit macht sie interessant für Galanthus Anfänger wie mich. Jedoch erweisen sich ihre Blütenstiele bei Nässe als Schwachstelle. Während andere großblumige Galanthus-Sorten selbst bei Regen oder Schneckenbefall ihre Köpfe stolz gen Himmel recken und eine tolle Fernwirkung entfalten:
S. Arnott + Normale Nivalis
gleicht 'Viridapice' einem Strauß, der den Kopf in den Sand steckt:
Viridapice
Viridapice
In einer offiziellen Staudensichtung würde sie wohl als "nicht standfest" durchfallen – eine klassische Liebhabersorte, die erst bei Sonnenschein ihre volle Pracht zeigt, was in dieser feuchten Jahreszeit leider die Ausnahme bleibt.
Vielleicht ändere ich meine Meinung am Mittwoch schon wieder, wenn es wärmer werden soll und sich die Sonne hoffentlich blicken lässt. Mich würde aber interessieren: Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Bisher ist es bei mir die einzige Sorte, die regelmäßig ‚den Boden küsst‘ – bei elwesii, plicatus oder nivalis ist mir das selbst nach Starkregen oder Hagel noch nie aufgefallen.