"Nach bestem Gewissen" . Mehr kann man auch nicht erwarten. Dies im Gegensatz zu gehäuften Fehllieferungen kommerzieller Anbieter. Das Etikett steckt dann wohl halt irgendwo....philippus hat geschrieben: ↑14. Feb 2026, 08:41Bei mehreren meiner Feigen kann ich sicherstellen, dass es sich um die korrekte Sorte handelt, da ich sie über einen langen Zeitraum hinweg mit den bekannten Sortenmerkmalen abgleichen konnte.
Bei anderen Sorten, über die ich nur wenig weiß und die ich vor allem durch Tausch oder Weitergabe erhalten habe, gebe ich stets die Bezeichnung an, unter der ich sie bekommen habe.
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Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte (Gelesen 4668146 mal)
Moderator: cydorian
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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Um welche Feige handelt es sich, wenn der Name Fico Nero lautet?
- cydorian
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Wollte man das spezifischer bezeichnen, hat man früher einfach die Herkunft dahintergestellt, etwa Fico Nero di Calabria oder Fico Nero del Cilento. In Frankreich wurde damit oft Violette de Bordeaux, Bourjassotte Noire, Negronne betitelt. Im weiteren Sinne kann es jede Sorte sein, die dunkle Feigen macht.
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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Noch ein Eistag, dann wird das Gemetzel begutachtet. Was bei diesem Winter runterfriert, das wird von mir entsorgt. So ein armes Ding, eine Sorte aus Griechenland, sieht von Ferne echt übel aus. Dunkelbraun bis zum Boden. Brown Turkey sieht von Ferne unbeeindruckt aus, kann täuschen. Ich habe keine Lust durch den Schnee zu latschen. Tiefgefrorene Erbsen sehen auch lebendig aus.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Fico Nero:
das ist die von Kempf.
Zum Wetter:
Ich zähle auch schon die Tage, bis ich raus komme. Habe auch etwas zu viel eingekauft 2025. Wenn runtergefroren, werde ich gleich entsorgen und die Sorte vergessen.
So ein Winter hat was Gutes. Die Harten bleiben im Garten. Da sollte man konsequent sein, denn man will sich nicht in ein paar Jahren ärgern. Sorten zum ausprobieren gibt es genug.
das ist die von Kempf.
Zum Wetter:
Ich zähle auch schon die Tage, bis ich raus komme. Habe auch etwas zu viel eingekauft 2025. Wenn runtergefroren, werde ich gleich entsorgen und die Sorte vergessen.
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- mora
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Vermutlich ist das eine Moro de Caneva
Figo Moro - Figo (Fico) Nero - Etikett nicht 100% lesbar und schon wird aus dem M ein N und aus dem o ein e
Am besten mal bei Kempf anfragen ob das stimmen könnte - er sollte das wissen
Damit ihr nicht lange suchen müsst:
https://www.kempfsfeigen.de/shop/feigen ... fico-nero/
trägt Sommer und Herbstfeigen - also könnte passen mit der Moro
Figo Moro - Figo (Fico) Nero - Etikett nicht 100% lesbar und schon wird aus dem M ein N und aus dem o ein e
Am besten mal bei Kempf anfragen ob das stimmen könnte - er sollte das wissen
Damit ihr nicht lange suchen müsst:
https://www.kempfsfeigen.de/shop/feigen ... fico-nero/
trägt Sommer und Herbstfeigen - also könnte passen mit der Moro
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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Das ist wohl das Beste. Hier stehen auch drei neue Sorten, aber vielleicht lasse ich die noch 1 Jahr im Topfplantboy hat geschrieben: ↑18. Feb 2026, 16:44 Fico Nero:
das ist die von Kempf.
Zum Wetter:
Ich zähle auch schon die Tage, bis ich raus komme. Habe auch etwas zu viel eingekauft 2025. Wenn runtergefroren, werde ich gleich entsorgen und die Sorte vergessen.
So ein Winter hat was Gutes. Die Harten bleiben im Garten. Da sollte man konsequent sein, denn man will sich nicht in ein paar Jahren ärgern. Sorten zum ausprobieren gibt es genug.
Meine Sultane wird ebenfalls gehen müssen, es ist ihr einfach nicht genug Wärme zu geben. In Süddeutschland könnte sie einen kleinen Walnussbaum als Schattenbaum ersetzen, sie wächst mehrere Meter pro Jahr, was eine Ernte erschwert und im Hausgarten viel zu viel Platz erfordert.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Heißt sie bildet Früchte aber diese werden nicht reif ?husar2003 hat geschrieben: ↑18. Feb 2026, 17:45
Meine Sultane wird ebenfalls gehen müssen, es ist ihr einfach nicht genug Wärme zu geben. In Süddeutschland könnte sie einen kleinen Walnussbaum als Schattenbaum ersetzen, sie wächst mehrere Meter pro Jahr, was eine Ernte erschwert und im Hausgarten viel zu viel Platz erfordert.
Meine Feigen , M10 , Hardy Chicago ,
Nero Fumo , Grande Fiorone, Negronne ,
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Und ein paar hundert Hostas 😊
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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Brebas ja, massenhaft angesetzte Herbstfeigen nein ( hier seltenst ). Die Sorte trägt die Früchte eher am Ende ( letztes Drittel des Triebs ), sodass das vorherige lange Triebwachstum die Reife zeitlich erschwert.bully1964 hat geschrieben: ↑18. Feb 2026, 19:00Heißt sie bildet Früchte aber diese werden nicht reif ?husar2003 hat geschrieben: ↑18. Feb 2026, 17:45
Meine Sultane wird ebenfalls gehen müssen, es ist ihr einfach nicht genug Wärme zu geben. In Süddeutschland könnte sie einen kleinen Walnussbaum als Schattenbaum ersetzen, sie wächst mehrere Meter pro Jahr, was eine Ernte erschwert und im Hausgarten viel zu viel Platz erfordert.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Eine Frage zum Schnitt meines RdB Busches. Er wächst mit mehreren starken Trieben und ist zu dicht. Beim Schnitt bin ich mir nun nicht sicher.
Variante 1: Manche sagen, am besten sei es, dass man einzelne Triebe komplett entfernt und den Rest einfach wachsen lässt. Vorteil soll sein, dass die Triebe die man unbeschnitten lässt, besser fruchten. Hier sehe ich den Nachteil das man immer relativ junge und dünne Triebe hat, die wohl nicht besonders frosthart sind.
Variante 2: Die stärksten 4 bis 5 Triebe werden nach Außen in verschiedene Richtungen gezogen. Die Mitte wird ausgelichtet. Die Idee ist, somit ein starkes Grundgerüst aufzubauen. Ab 1m Höhe wird die Feige dann nach Art eines Kopfbaums erzogen, also die ausgetrieben einjährigen Triebe werden am Ende des Jahres immer wieder bis zum "Kopf" zurückgeschnitten.
Ich tendiere zu Variante 2 aufgrund der vermuteten besseren Frosthärte. Hat jemand Erfahrung mit dem Kopfbaumschnitt bei Feigen? Sind 4-5 Haupttriebe zu viel?
Variante 1: Manche sagen, am besten sei es, dass man einzelne Triebe komplett entfernt und den Rest einfach wachsen lässt. Vorteil soll sein, dass die Triebe die man unbeschnitten lässt, besser fruchten. Hier sehe ich den Nachteil das man immer relativ junge und dünne Triebe hat, die wohl nicht besonders frosthart sind.
Variante 2: Die stärksten 4 bis 5 Triebe werden nach Außen in verschiedene Richtungen gezogen. Die Mitte wird ausgelichtet. Die Idee ist, somit ein starkes Grundgerüst aufzubauen. Ab 1m Höhe wird die Feige dann nach Art eines Kopfbaums erzogen, also die ausgetrieben einjährigen Triebe werden am Ende des Jahres immer wieder bis zum "Kopf" zurückgeschnitten.
Ich tendiere zu Variante 2 aufgrund der vermuteten besseren Frosthärte. Hat jemand Erfahrung mit dem Kopfbaumschnitt bei Feigen? Sind 4-5 Haupttriebe zu viel?
Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Endlich ist der Dauerfrost hier im Osten auch vorbei!
Habe gerade mal auf Balkonien die Frostschutz-Hauben der Kübelfeigen (Figo Moro, M-10, HC, RdB) entfernt, damit die Planzen mal wieder tief durchatmen können und ein wenig Licht bekommen. Und siehe da: sie sehen eigentlich alle sehr gut aus. Lediglich eine einzelne Trieb-Spitze bei Figo Moro ist eindeutig erfroren, aber kein Beinbruch. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass sich manche Schäden erst später zeigen, insbes. Erfrierungen der Wurzeln, aber ich bin bis jetzt sehr zuversichtlich.
Zur Einordnung: Meine Agaven haben auf Balkonien z.T. gelitten. Alle Agave parryi sehen übel aus, da werde ich wohl Verluste haben, aber das ist dann so und für mich eine Art Evolution. Andere Agaven wie A. neomexicana, A. ovatifolia und A. megalacantha scheinen trotz Kübelhaltung nahezu unbeeindruckt.
Habe gerade mal auf Balkonien die Frostschutz-Hauben der Kübelfeigen (Figo Moro, M-10, HC, RdB) entfernt, damit die Planzen mal wieder tief durchatmen können und ein wenig Licht bekommen. Und siehe da: sie sehen eigentlich alle sehr gut aus. Lediglich eine einzelne Trieb-Spitze bei Figo Moro ist eindeutig erfroren, aber kein Beinbruch. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass sich manche Schäden erst später zeigen, insbes. Erfrierungen der Wurzeln, aber ich bin bis jetzt sehr zuversichtlich.
Zur Einordnung: Meine Agaven haben auf Balkonien z.T. gelitten. Alle Agave parryi sehen übel aus, da werde ich wohl Verluste haben, aber das ist dann so und für mich eine Art Evolution. Andere Agaven wie A. neomexicana, A. ovatifolia und A. megalacantha scheinen trotz Kübelhaltung nahezu unbeeindruckt.
Feigen ausgepflanzt: Ronde de Bordeaux, Desert King, Osborne Prolific
Feigen getopft: Ronde de Bordeaux, Michurinska-10, Montana Nera, Figo Moro, Desert King, Hardy Chicago
Feigen getopft: Ronde de Bordeaux, Michurinska-10, Montana Nera, Figo Moro, Desert King, Hardy Chicago
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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Meine Erfahrung ist leider, dass augenscheinlich unbeschadete Pflanzen eine Weile nach dem Auftauen ( Tage, Wochen ) dann doch versagen können. Die Triebfarbe verändert sich, geringes oder gestörtes Wachstum. Ein Nachschnitt bei Feigen ist hier oft fällig. In milden Wintern dann nur der vereinzelt zurücktrocknende Endknospenbereich, dünne Triebe ( müssten sowieso eher weg, aber manchmal ist dort sonst eine Lücke im Aufbau ).
Sukkulenten ggfls. dann oft noch lange grün, dann schnell kaputt, Verfaulen von innen.
Bei Feigen bedeutet Triebspitzenverlust Neuverzweigung, die neuen Triebe müssen aber weit genug weg von der defekten Spitze entspringen, im Zweifelsfall lieber ein paar Zentimeter mehr opfern.
Sukkulenten ggfls. dann oft noch lange grün, dann schnell kaputt, Verfaulen von innen.
Bei Feigen bedeutet Triebspitzenverlust Neuverzweigung, die neuen Triebe müssen aber weit genug weg von der defekten Spitze entspringen, im Zweifelsfall lieber ein paar Zentimeter mehr opfern.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Cherry Cordial
Headstart war der 06. Januar 2026.
Die meisten Brebas hängen noch. Bin gespannt, ob das so bleibt. Die Brebas sind alle komisch geformt, wie auf dem Bild zu sehen. Die Blätter sind riesig und fast immer einlappig, wie bei einer Palmata. Der Wuchs ist stark, hat aber eher dünne Triebe.
Headstart war der 06. Januar 2026.
Die meisten Brebas hängen noch. Bin gespannt, ob das so bleibt. Die Brebas sind alle komisch geformt, wie auf dem Bild zu sehen. Die Blätter sind riesig und fast immer einlappig, wie bei einer Palmata. Der Wuchs ist stark, hat aber eher dünne Triebe.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Das Thema Schnitt steht bei meiner RdB heuer auch an, deshalb schieb ich das nochmal hoch. Gefühlsmäßig würde ich ebenfalls zu Variante 2 tendieren, aber erst im Frühjahr zurückschneiden. Ich möchte meine RdB nicht zu groß werden lassen und dicke, winterhärtere Stämme sind bei uns schon sinnvoll. Wie ist es dann aber mit dem Ertrag, wenn man immer nur einjährige Triebe hat? Wie und wann schneidet ihr eure ausgepflanzten Feigen?StratoV hat geschrieben: ↑20. Feb 2026, 14:41 Eine Frage zum Schnitt meines RdB Busches. Er wächst mit mehreren starken Trieben und ist zu dicht. Beim Schnitt bin ich mir nun nicht sicher.
Variante 1: Manche sagen, am besten sei es, dass man einzelne Triebe komplett entfernt und den Rest einfach wachsen lässt. Vorteil soll sein, dass die Triebe die man unbeschnitten lässt, besser fruchten. Hier sehe ich den Nachteil das man immer relativ junge und dünne Triebe hat, die wohl nicht besonders frosthart sind.
Variante 2: Die stärksten 4 bis 5 Triebe werden nach Außen in verschiedene Richtungen gezogen. Die Mitte wird ausgelichtet. Die Idee ist, somit ein starkes Grundgerüst aufzubauen. Ab 1m Höhe wird die Feige dann nach Art eines Kopfbaums erzogen, also die ausgetrieben einjährigen Triebe werden am Ende des Jahres immer wieder bis zum "Kopf" zurückgeschnitten.
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