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Winteranbau in Freiland und Kalthaus (Gelesen 62053 mal)
- thuja thujon
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Mit erstem Teil vom Beitrag meinte ich das von der Website.
Das mit der Petersilie, die ging gut in den Winter, die Winter sind zu warm, da wächst zu viel bei zu nassem Boden, so dass man weder düngen `darf´ noch dass es Sinn macht, für das, was man im Winter rausholen kann. Da wären kältere Winter einfacher.
Wenn das Frühjahr losgeht bekomme ich die schon wieder grün, wenn ich sie nicht vorher rode.
Beweggrund für Winteranbau, mal was zupfen, auch nur 2 halbe Blätter, wenn es sonst nichts gibt, ok, verstanden.
Mhh, da würde ich eher im Herbst anbauen und im Winter ernten wollen. Also ist jetzt keine klassische Winterung mit Aussaat im Oktober und nach der Vernalisationsphase gehts im Frühjahr los, wie beim Wintergetreide oder Raps etwa, mit Ernte wenns warm ist.
Das mit dem Herbstanbau hat aber wirklich seine Tücken, da ist hier meist Gründünger in der Pipeline. Funktioniert in den meisten Gärten nicht, weil ja noch Tomaten, Chili usw rumstehen. Kein Platz für die Saat. Es mag sich einfach nicht in der Praxis durchsetzen.
Das mit der Petersilie, die ging gut in den Winter, die Winter sind zu warm, da wächst zu viel bei zu nassem Boden, so dass man weder düngen `darf´ noch dass es Sinn macht, für das, was man im Winter rausholen kann. Da wären kältere Winter einfacher.
Wenn das Frühjahr losgeht bekomme ich die schon wieder grün, wenn ich sie nicht vorher rode.
Beweggrund für Winteranbau, mal was zupfen, auch nur 2 halbe Blätter, wenn es sonst nichts gibt, ok, verstanden.
Mhh, da würde ich eher im Herbst anbauen und im Winter ernten wollen. Also ist jetzt keine klassische Winterung mit Aussaat im Oktober und nach der Vernalisationsphase gehts im Frühjahr los, wie beim Wintergetreide oder Raps etwa, mit Ernte wenns warm ist.
Das mit dem Herbstanbau hat aber wirklich seine Tücken, da ist hier meist Gründünger in der Pipeline. Funktioniert in den meisten Gärten nicht, weil ja noch Tomaten, Chili usw rumstehen. Kein Platz für die Saat. Es mag sich einfach nicht in der Praxis durchsetzen.
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Die P'silie, die jetzt so rumgilbt: WIRD die wieder grün, wenn frischer Stickstoff dazu kommt - oder setzt Du die auf den Stock, so dass nur der Neutrieb wieder Farbe bekommt...?
Deine "Winterung" mit Salat ist lustig: Nein, das ist es nicht.
Und ja, der Plan, den Herbst-Anbau von Grünfutter, das lange durchhalten KANN, zu intensivieren, ist durchaus bereits im Planbuch '26 notiert und eine unmittelbare Frucht der Erfahrungen, die ich durch den Austausch hier in den letzten Wochen machen konnte: Insbesondere der Endivien- / Radicchio-Anteil an den "Herbstungen" soll massiv ausgebaut werden!
Kein Platz nach Tomaten halte ich für ne sehr faule Ausrede: Aussaat von Feldsalat und Winterportulak geht dann immer noch, selbst wenn die Tommis erst im Oktober das Feld räumen; die Konsorten der winter-tauglichen Lactucas muss ich halt vorziehen; kann die aber auch schon pflanzen, wenn die Tomaten noch stehen: Sind ja schließlich dann schon ganz schön luftig und unten rum sowieso nackernd...
Und meistens ist auch nicht der ganze Garten voll mit Tomaten und Paprika...
P.S.: Was hälst Du denn von der Forschungs-Idee für das neue Super-Labor 'Mehltau als Winterpilz'...?
Deine "Winterung" mit Salat ist lustig: Nein, das ist es nicht.
Und ja, der Plan, den Herbst-Anbau von Grünfutter, das lange durchhalten KANN, zu intensivieren, ist durchaus bereits im Planbuch '26 notiert und eine unmittelbare Frucht der Erfahrungen, die ich durch den Austausch hier in den letzten Wochen machen konnte: Insbesondere der Endivien- / Radicchio-Anteil an den "Herbstungen" soll massiv ausgebaut werden!
Kein Platz nach Tomaten halte ich für ne sehr faule Ausrede: Aussaat von Feldsalat und Winterportulak geht dann immer noch, selbst wenn die Tommis erst im Oktober das Feld räumen; die Konsorten der winter-tauglichen Lactucas muss ich halt vorziehen; kann die aber auch schon pflanzen, wenn die Tomaten noch stehen: Sind ja schließlich dann schon ganz schön luftig und unten rum sowieso nackernd...
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Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
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- thuja thujon
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Mehltau bei Kohlgewächsen nistet sich schon viel früher im Sommer ein. Da übersehen ihn die meisten, im Winter sieht man dann den bis dahin schon extremen Befall.
Also Mehltau bleibt ein Schönwetterpilz, auch wenn er Regen dazu braucht.
Petersilie, das Laub wird wieder grün, evtl dünge ich kurz an, rentiert sich aber nur für wenige Wochen, bis sie in Blüte geht. Giftig ists sie schon kurz vorher.
Also Mehltau bleibt ein Schönwetterpilz, auch wenn er Regen dazu braucht.
Petersilie, das Laub wird wieder grün, evtl dünge ich kurz an, rentiert sich aber nur für wenige Wochen, bis sie in Blüte geht. Giftig ists sie schon kurz vorher.
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Jupp, der war mir (an anderer Stelle) auch nicht entgangen.
Aber bei diesem Beet hatte ich doch auf Folgeerscheinungen (Honigtau) der ja mal nicht gerade kleinen Läuse-Population "gehofft" (die sich leider durch noch so feinziselierte Sprühbehandlung mit dem Kärcher nicht entfernen ließ - zumindest nicht ohne dass zuvor auch der Substanzverlust der Blätter eingetreten wäre...
)
Aber bei diesem Beet hatte ich doch auf Folgeerscheinungen (Honigtau) der ja mal nicht gerade kleinen Läuse-Population "gehofft" (die sich leider durch noch so feinziselierte Sprühbehandlung mit dem Kärcher nicht entfernen ließ - zumindest nicht ohne dass zuvor auch der Substanzverlust der Blätter eingetreten wäre...
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Honigtau sollte man mit wenig Druck und feiner `Soft´-Brause abwaschen. Eine Starkregensimulation kann das ganz gut.
Ich weiß zwar nicht ob das Winteranbau ist, aber die Frosthärte konnte hier mal wieder nicht überstrapaziert werden.
Ich weiß zwar nicht ob das Winteranbau ist, aber die Frosthärte konnte hier mal wieder nicht überstrapaziert werden.
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Schön! Ist das erste Artischocke? Cardy eher nicht, oder?
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- thuja thujon
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Ja, Artischocke. Die Sorte mit den dicken, runden Blüten. Ich hatte letztes Frühjahr ein paar gesät und verteilt, nur 4 selbst behalten. Stehen bei mir im Vorbeet, in den Gemüsebeeten stehend sind sie natürlich größer.
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- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
(Winter-)Wirsing kann so leicht bei Euren Temperaturen ja auch nicht in Gefahr kommen: Der soll -15° abkönnen...
Der bunte Mangold allerdings ist (da ja -7 die gemeldete Spitze waren) gut durchgekommen: Meiner hatte schon bei -5 seinerzeit aufgegeben (und steht auch mit max. -6,5 bislang in meiner Liste: Also neuer "amtlicher" Rekord...
Der bunte Mangold allerdings ist (da ja -7 die gemeldete Spitze waren) gut durchgekommen: Meiner hatte schon bei -5 seinerzeit aufgegeben (und steht auch mit max. -6,5 bislang in meiner Liste: Also neuer "amtlicher" Rekord...
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Cool. Dann drucke ich mir gleich eine Urkunde aus. 
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Gemach, gemach...
Vielleicht kommen ja noch heldenhaftere Mangölder um die Ecke...
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Übellaschung: Dieser Winter hat (obwohl "eigentlich" für Feldsalat im sicher überlebenstauglichen Bereich [maximales Minimum = -14°C]) ner explizit frostfeste Sorte Feldsalat ('Vit') das Fürchten gelehrt - und selbst Portulak (den -20° nicht umbringen können sollen) hat ganz schön unschön gelitten. Und das unter Abdeckung (Tunnel)... 
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- Marianna
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Ich pflanze seit ein paar Jahren im Winter Feldsalat (nach den Zucchini) im Hochbeet. Früher in einem mobilen Gewächshaus, jetzt nur noch unter Netz, damit der Schnee die Pflänzchen nicht platt macht. Einen Teil hatte ich zusätzlich mit Vlies abgedeckt, aber das hat keinen erkennbaren Unterschied gemacht, nur das Vlies hat sich bei unserem Dauerfrost quasi aufgelöst. Das Netz hält seit Jahren einwandfrei und ich kann´s sicher noch lange nutzen. Hab auch das Gefühl, die Pflänzchen wachsen besser unter dem Netz als komplett geschützt. Das ist aber rein subjektiv und nicht empirisch belegt
- thuja thujon
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Sehen gut entwickelt aus, da sollte man langsam ans ernten denken.
Hattest du Jungpflanzen in Erdpresstöpfen gekauft oder selbst vorgezogen?
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- Marianna
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Sind grad am Ernten und hab auch den Nachbarn schon Bescheid gesagt. Erst ist der Boden ewig gefroren und schwups blüht der Feldsalat
. Ich hol mir die Jungpflanzen beim Gärtner vor Ort. Der hat Kisten (Pfand) a 150 Stück und die teil ich mir mit einer Freundin.
- thuja thujon
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Verstehe. Ja, das ist die sichere Bank. Mir sind die allerdings zu teuer, die Kiste kostete hier vor Jahren 17€, das rentiert sich kaum.
Ich säe ihn mittlerweile mit der Sämaschine. Da muss man allerdings mit dem Unkraut gucken.
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