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IrisLost hat geschrieben: ↑19. Feb 2026, 18:27
die Krallen sind wirklich scharf...
Als ich schon grösseres Kind war, hatten wir mal eine Nacht einen jungen Mäusebussard zu Gast. Er war in einem bösen Sommergewitter abgestürzt, der Vater hatte ihn heim gebracht. Es blieb mir in schmerzhafter Erinnerung, dass sich dieser kleine Kerl schon ganz gut festkrallen konnte in einer Hand.
Am nächsten Tag fuhren wir auf eine Anhöhe und auf ging's in die freien Lüfte. Wie er davon flog, das Bild bleibt mir wohl auch ewig.
Jeder Augenblick ist ewig, wenn du ihn zu nehmen weisst -
ist ein Vers der unaufhörlich Leben, Welt und Dasein preist.
Konstantin Wecker
Gestern sah ich 3 Schwanzmeisen, und gerade huschte ein Winzling am Boden rum. Zaunkönig kam von der Farbe und der Schwanzhaltung nicht hin. Bei der Größe bleibt hier nur Wintergoldhähnchen übrig. Gräulich, dunkler Fleck mit etwas hell am Flügel, ich erahnte auch Streifen auf dem Kopf,das passt !
Zuletzt geändert von rocambole am 27. Feb 2026, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
Goldhähnchen huschen eigentlich nie über den Boden, sondern suchen im hohen Geäst kleine Insekten und Spinnen ab. Aber vielleicht war es eine Ausnahme. Du hast es ja gesehen.
Grünfinken dieses Jahr bei mir normale Menge am Futterplatz. Dafür fehlen die Feldsperlinge. Stare sind schon einige Tage, trotz Schnees , an und in den Nisthöhlen und säubern und werfen altes Material heraus.
VG Wolfgang
Ich hatte schon mal 2 Goldhähnchen direkt am Boden, keinen halben Meter von meinen Füßen entfernt. Sie suchen offenbar das Heruntergefallene beim Futterhaus ... vielleicht finden sie da auch mehr tierische Nahrung, die ebenfalls mit Resteverwertung tätig ist? Nach dem Schnee und Frost ist an den Gehölzen wohl nicht mehr viel an Insekten zu finden . Vielleicht aber noch unter dem wintergrünen Laub von Epimedium und Farnen oder zwischen dem Efeu?
rocambole hat geschrieben: ↑21. Feb 2026, 15:25
... Nach dem Schnee und Frost ist an den Gehölzen wohl nicht mehr viel an Insekten zu finden
...Oder nur für Vögel, die tiefere Löcher bohren können: In den Waldstücken, wo ich mit dem Hund unterwegs bin, hört man überall Spechte. Die waren da größtenteils auch während der Frostphase aktiv.
Und klar: Unter Laubschichten gibt´s wohl auch immer Insekten, sonst würden die Amseln da nicht alles umher "schaufeln". Bei uns sind jetzt nach dem Frost fast keine mehr im Garten: Alle wühlen sie jetzt die Grabenhänge und Knicks um
Immer-grün, daß das Wieder-Auffliegen eines geretteten, insbesondere großen, Vogels ein lebenslang eindrückliches Erlebnis ist, kann ich sehr gut nachempfinden
Es war ein Goldhähnchen neulich. Gerade war es wieder hier am Boden. Diesmal saß ich draußen, nicht weit weg und ohne uralte doppelte Scheiben dazwischen, alles gut zu erkennen, auch die Zeichnung auf dem Kopf .
Stimmt, die 2. für mich, die davor war vor 5 Jahren. Sandfrauchen schrieb darüber Anfang 2021, sie wohnt im Osten von HH ebenso wie ich und damals dachte ich, vielleicht auch hier. Wenige Tage später sah ich sie dann.
Ja, ein schönes Foto . Vor Jahren habe ich hier auch mal ein Goldhähnchen gesehen und mich riesig gefreut. Keine Stunde später lag es tot an der Straße, war gegen ein Auto geflogen .
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Hier musste jemand Federn lassen. Wegen der wackeligen "Location" halte ich die Katzen für unschuldig. Evtl. Marder, das Rupfen deutet aber denke ich stark auf Sperber (vielleicht machen das auch andere Raubvögel?). Den habe ich Jahre nicht hier gesehen, aber heute Abend in der Dämmerung sah ich etwas grob Falkenartiges fliegen, war relativ klein, aber könnte ein Sperbermännchen gewesen sein.
Das Opfer könnte ein Feldsperling gewesen sein, allerdings kommen mir die Schwungfedern und der Schnabel relativ groß vor. Auf jeden Fall war es jemand der Weizenkörner frisst.