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Storchschnabel - Geranium (Gelesen 283531 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- AndreasR
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Re: Storchschnabel - Geranium
Wenn Du Dir unsicher bist, beobachte einfach, wo der neue Austrieb erscheint. Bei den meisten Stauden kommt frisches Laub direkt aus dem Boden, oder zumindest sehr bodennah. Bei denen kann alles weg, was abgestorben ist. Insbesondere solche Stauden, die normalerweise im Wald wachsen, bilden mit der Zeit einen kahlen "Stamm" aus, das ist eine Anpassung an die Laubschichten, aus denen sie jedes Jahr herauswachsen müssen. Typische Beispiele sind Purpurglöckchen oder manche Storchschnabelarten. Im Sommer sieht man davon meistens nichts, also belässt man es ggf. beim Ausputzen des vertrockneten Laubs. Man kann solche Stauden aber auch herunterschneiden und die Abschnitte dann wie gesagt gleich zur Stecklingsvermehrung verwenden. Halbsträucher wie Lavendel, Bartblume und Co. schneidet man nur auf 10 bis 15 cm zurück, belässt also ggf. noch ein paar Laubbüschel, aus denen sich dann die neuen Triebe entwickeln.
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Jetzt hast du mich verunsichert.
Wird der Rozanne auch bis zum Boden geschnitten?
Was passiert, wenn ich meine "kleinen" wallichianum nicht schneide? Ich kann mir vorstellen, dass die verdorrten Triebe überwachsen werden.
Der Psilostemon wird ja auch hoch, der hat sich teilweise zurück gezogen, hat aber unschöne Blätter. Könnte ich die nicht einfach später zurückschneiden, wenn man sieht wie was wächst? Meine Psilostemon kommen jetzt in den 2. Sommer.
Nach diesem Winter ist so viel vertrocknet, ich blick nicht mehr durch. Deswegen gefiel mir auch die Trennung nach Gehölzen.
Wird der Rozanne auch bis zum Boden geschnitten?
Was passiert, wenn ich meine "kleinen" wallichianum nicht schneide? Ich kann mir vorstellen, dass die verdorrten Triebe überwachsen werden.
Der Psilostemon wird ja auch hoch, der hat sich teilweise zurück gezogen, hat aber unschöne Blätter. Könnte ich die nicht einfach später zurückschneiden, wenn man sieht wie was wächst? Meine Psilostemon kommen jetzt in den 2. Sommer.
Nach diesem Winter ist so viel vertrocknet, ich blick nicht mehr durch. Deswegen gefiel mir auch die Trennung nach Gehölzen.
LG Horst
- Konstantina
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Re: Storchschnabel - Geranium
Alle geraunium, auch wintergrüne (macrorrhizum) können ganz abgeschnitten werden.
Der Teilung in Gehölze und nicht Gehölze ist schon richtig. Und wenn du erst schneidest und Frost kommt, wird deinen Pflanzen nichts passieren.
Ich empfehle dir diese Seite:
https://www.gartenfreud-gartenleid.de/
Dort sind auch öfter die Bilder von Austrieb gezeigt. Bedeutet , dass nach dem Winter stirbt alles oberflächlich ab und treibt im Frühling wieder aus dem Boden aus.
Aber selbstverständlich kannst du abgestorbenes stehen lassen und es wird im laufe des Sommers überwachen
Der Teilung in Gehölze und nicht Gehölze ist schon richtig. Und wenn du erst schneidest und Frost kommt, wird deinen Pflanzen nichts passieren.
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Dort sind auch öfter die Bilder von Austrieb gezeigt. Bedeutet , dass nach dem Winter stirbt alles oberflächlich ab und treibt im Frühling wieder aus dem Boden aus.
Aber selbstverständlich kannst du abgestorbenes stehen lassen und es wird im laufe des Sommers überwachen
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Danke, gut zu wissen. Die süße Heidy wurzelt mit Pfahlwurzel auf einem kleinen Wall um eine Hortensie. Keine Ahnung, ob die noch instabil verwurzelt ist. Ich glaube das ist noch alles filigran, bis sich so ein Erdhaufen durch Wurzeln verfestigt, also lieber etwas weniger schön in diesem Jahr. Eine Clematis hat ein bisschen Wackeln beim Entfernen von ein paar Trieben nicht gut gefunden und ging fast aus der Erde raus, gesetzt wurde die Clematis im Herbst, die Wallichianum im Frühjahr.Konstantina hat geschrieben: ↑14. Mär 2026, 16:23 Aber selbstverständlich kannst du abgestorbenes stehen lassen und es wird im laufe des Sommers überwachen
PS: Die kleine Erhöhung mit Storchschnäbel soll die Hortensie wie in eine Wanne geben und Wasser sammeln.
LG Horst