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Storchschnabel - Geranium (Gelesen 284427 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- AndreasR
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Re: Storchschnabel - Geranium
Wenn Du Dir unsicher bist, beobachte einfach, wo der neue Austrieb erscheint. Bei den meisten Stauden kommt frisches Laub direkt aus dem Boden, oder zumindest sehr bodennah. Bei denen kann alles weg, was abgestorben ist. Insbesondere solche Stauden, die normalerweise im Wald wachsen, bilden mit der Zeit einen kahlen "Stamm" aus, das ist eine Anpassung an die Laubschichten, aus denen sie jedes Jahr herauswachsen müssen. Typische Beispiele sind Purpurglöckchen oder manche Storchschnabelarten. Im Sommer sieht man davon meistens nichts, also belässt man es ggf. beim Ausputzen des vertrockneten Laubs. Man kann solche Stauden aber auch herunterschneiden und die Abschnitte dann wie gesagt gleich zur Stecklingsvermehrung verwenden. Halbsträucher wie Lavendel, Bartblume und Co. schneidet man nur auf 10 bis 15 cm zurück, belässt also ggf. noch ein paar Laubbüschel, aus denen sich dann die neuen Triebe entwickeln.
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Jetzt hast du mich verunsichert.
Wird der Rozanne auch bis zum Boden geschnitten?
Was passiert, wenn ich meine "kleinen" wallichianum nicht schneide? Ich kann mir vorstellen, dass die verdorrten Triebe überwachsen werden.
Der Psilostemon wird ja auch hoch, der hat sich teilweise zurück gezogen, hat aber unschöne Blätter. Könnte ich die nicht einfach später zurückschneiden, wenn man sieht wie was wächst? Meine Psilostemon kommen jetzt in den 2. Sommer.
Nach diesem Winter ist so viel vertrocknet, ich blick nicht mehr durch. Deswegen gefiel mir auch die Trennung nach Gehölzen.
Wird der Rozanne auch bis zum Boden geschnitten?
Was passiert, wenn ich meine "kleinen" wallichianum nicht schneide? Ich kann mir vorstellen, dass die verdorrten Triebe überwachsen werden.
Der Psilostemon wird ja auch hoch, der hat sich teilweise zurück gezogen, hat aber unschöne Blätter. Könnte ich die nicht einfach später zurückschneiden, wenn man sieht wie was wächst? Meine Psilostemon kommen jetzt in den 2. Sommer.
Nach diesem Winter ist so viel vertrocknet, ich blick nicht mehr durch. Deswegen gefiel mir auch die Trennung nach Gehölzen.
LG Horst
- Konstantina
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Re: Storchschnabel - Geranium
Alle geraunium, auch wintergrüne (macrorrhizum) können ganz abgeschnitten werden.
Der Teilung in Gehölze und nicht Gehölze ist schon richtig. Und wenn du erst schneidest und Frost kommt, wird deinen Pflanzen nichts passieren.
Ich empfehle dir diese Seite:
https://www.gartenfreud-gartenleid.de/
Dort sind auch öfter die Bilder von Austrieb gezeigt. Bedeutet , dass nach dem Winter stirbt alles oberflächlich ab und treibt im Frühling wieder aus dem Boden aus.
Aber selbstverständlich kannst du abgestorbenes stehen lassen und es wird im laufe des Sommers überwachen
Der Teilung in Gehölze und nicht Gehölze ist schon richtig. Und wenn du erst schneidest und Frost kommt, wird deinen Pflanzen nichts passieren.
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Aber selbstverständlich kannst du abgestorbenes stehen lassen und es wird im laufe des Sommers überwachen
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Danke, gut zu wissen. Die süße Heidy wurzelt mit Pfahlwurzel auf einem kleinen Wall um eine Hortensie. Keine Ahnung, ob die noch instabil verwurzelt ist. Ich glaube das ist noch alles filigran, bis sich so ein Erdhaufen durch Wurzeln verfestigt, also lieber etwas weniger schön in diesem Jahr. Eine Clematis hat ein bisschen Wackeln beim Entfernen von ein paar Trieben nicht gut gefunden und ging fast aus der Erde raus, gesetzt wurde die Clematis im Herbst, die Wallichianum im Frühjahr.Konstantina hat geschrieben: ↑14. Mär 2026, 16:23 Aber selbstverständlich kannst du abgestorbenes stehen lassen und es wird im laufe des Sommers überwachen
PS: Die kleine Erhöhung mit Storchschnäbel soll die Hortensie wie in eine Wanne geben und Wasser sammeln.
LG Horst
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Ich habe heute festgestellt. bei GERANIUM WALLICHIANUM SYLVIAS SURPRISE kann man kaum was wegschneiden.
Dagegen wuchert es bei der GERANIUM WALLICHIANUM SWEET HEIDY viel viel stärker.
GERANIUM WALLICHIANUM SWEET HEIDY
Nur ich trau mich da nicht rumdrücken. Die Erde mit den Wurzeln dürfte noch ziemlich locker sein Man sieht es nicht gut, aber die Storchschnäbel sind etwas erhöht..
Dagegen wuchert es bei der GERANIUM WALLICHIANUM SWEET HEIDY viel viel stärker.
GERANIUM WALLICHIANUM SWEET HEIDY
Nur ich trau mich da nicht rumdrücken. Die Erde mit den Wurzeln dürfte noch ziemlich locker sein Man sieht es nicht gut, aber die Storchschnäbel sind etwas erhöht..
LG Horst
- AndreasR
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Re: Storchschnabel - Geranium
Dann lass sie doch einfach in Ruhe, nach dem Austrieb wird man das abgestorbene Laub wie gesagt ohnehin kaum noch sehen. In der Natur zupft ja auch niemand Blätter ab oder schneidet Stängel zurück, wir machen das im Garten rein der Optik wegen. 
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Das ist der Punkt. Ich bin mir manchmal bei Pflanzen nicht sicher, ob das Zurückschneiden das Wachstum fördert, etc und es mehr als eine optische Sache ist. Bei Geranium sehe ich das auch so, aber ich denke zB bei Rispenhortensien macht es schon Sinn und in der Natur schneidet auch niemand zurück.
Ich denke mir die vorrotteten Triebe werden letztlich auch zum Dünger.
LG Horst
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Storchschnabel - Geranium
"...in der Natur schneidet auch niemand zurück...."
In der Natur reicht auch eine Überlebensquote von 1: 10000.
Mir reicht das im Garten nicht....
In der Natur reicht auch eine Überlebensquote von 1: 10000.
Mir reicht das im Garten nicht....
Gruß Arthur
- helga7
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Re: Storchschnabel - Geranium
Wenn dich die trockenen Stängel und Blätter beim Geranium nicht stören, lass sie einfach. Der Pflanze ist es egal, wenns eh vertrocknet ist. Gibt sogar bissl Schutz gegen Kälte. Wenn es dich stört, streif die Blätter raus und schneide eventuell die Stängel auch weg. Die Wachstumsknospen für dieses Jahr kannst du ja gut erkennen, oder?
Ciao
Helga
Helga
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Nein, noch stört es nicht. Der ganze Garten ist im Umbruch. Nächstes Jahr ist das was anderes. Geplant ist es bi Anfang Juli so zu lassen und dann darüber mähen.
LG Horst
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Oh sorry, ich hatte was anderes im Kopf und führe zu viele Diskussionen ;-) Ich dachte an die Primeln. Über Storchschnäbel wird nur gemäht, wenn sie sich zu sehr verbreiten und der Rasenmäher nicht mehr durchkommt.
Ich glaube aber bei Geranium sanguineum 'Nanum' besteht im 1. Jahr keine Gefahr, ich habe 7 als Umrandung zu einer Black Forest Rose gesetzt.
Bei den anderen Blut-Storchschnäbel kommt es darauf an, wer stärker ist, sie oder das direkt angrenzende Gras. Bis jetzt kämpfen sie noch nicht.
Ich glaube aber bei Geranium sanguineum 'Nanum' besteht im 1. Jahr keine Gefahr, ich habe 7 als Umrandung zu einer Black Forest Rose gesetzt.
Bei den anderen Blut-Storchschnäbel kommt es darauf an, wer stärker ist, sie oder das direkt angrenzende Gras. Bis jetzt kämpfen sie noch nicht.
LG Horst
- sempervirens
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Re: Storchschnabel - Geranium
G. Sangunineum v. Striatum hatte letze Woche auch schon die erste Blüte
- Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium
Wow, da muss ich morgen bei mir schauen. Hast du die var. Apfelblüte?sempervirens hat geschrieben: ↑17. Mär 2026, 22:34 G. Sangunineum v. Striatum hatte letze Woche auch schon die erste Blüte
LG Horst
- sempervirens
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Re: Storchschnabel - Geranium
Habe beide aber die Wild nähere ist bei mir blühfreudiger, hat aber auch einen wärmeren und sonnigeren Platz