Ich habe die Tomaten am 5. Februar gesät, auch in TKS2. Ich habe sie gegen Ende Februar nur umgetopft, in diese durchsichtigen Töpfe und nicht pikiert - sie stehen also in ca. 1/4 bis 1/5 der Erde, wo ich sie gesät habe und 3/4 in der gleichen TKS2, aber frischer, die ich zum Auffüllen der größeren Töpfe benutzt habe.
Ich gieße sie ungefähr alle 5-6 Tage. Von den verlinkten Lampen habe ich die mit dem Display auf "VEG" eingestellt, 90% Intensität, die andere auch auf 90%. Die Lampen sind 11 Stunden am Tag an und hängen knapp 50cm über den oberen Rand der Töpfe bzw. aktuell 30-35cm über die obersten Blätter. Ich habe sie seit vorletzen Jahr und letzten Frühling gab es keine solche Probleme (dafür andere, die mit schlechter Blumenerde und zu wenig Stickstoff zu tun hatten).
Die Temperatur ist ca. 19-23 Grad, tagsüber lasse ich das Fenster leicht geöffnet damit kühlere Luft reinkommt, aber letzte Woche wo es sonnig war, war drin schon um die 23 Grad, vielleicht auch 24.
Riechen tun sie ganz normal, meiner Meinung nach.
Eigentlich wollte ich sie schon letzte Woche rausbringen und am WE auspflanzen, aber ich habe es nicht geschafft meinen Folientunnel zu bauen. Am Donnerstag bringe ich sie schon mal raus, auch wenn es noch ziemlich kühl ist und pflanze sie am WE aus.
Das ganze sollte ein Versuch werden, ob ich etwas früher reife Tomaten bekomme als am 20. Juli die ersten paar und ab Anfang August dann den ordentlichen Ertrag... genau wenn wir im Urlaub sind... Deswegen wäre selbst 1 Woche früher schon ganz gut und 2 sogar noch besser. Die meisten Tomaten habe ich erst letzte Woche gesät
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Tomaten 2026 (Gelesen 22797 mal)
- thuja thujon
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Re: Tomaten 2026
Ich kann da ehrlich keinen relevanten Fehler erkennen.
Ich hätte es nicht wesentlich anders gemacht. Substrat ok, nicht überwässert, die leicht erhöhte Temperatur passt zur Stängeldicke, alles ok.
Ich bin immer noch der Meinung mit dem Licht stimmt was nicht. Auspflanzen wird das Problem hoffentlich beenden. Bitte berichte weiter.
Ich hätte es nicht wesentlich anders gemacht. Substrat ok, nicht überwässert, die leicht erhöhte Temperatur passt zur Stängeldicke, alles ok.
Ich bin immer noch der Meinung mit dem Licht stimmt was nicht. Auspflanzen wird das Problem hoffentlich beenden. Bitte berichte weiter.
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Re: Tomaten 2026
Bei bereits so großen Pflanzen aber so kleinen Töpfen ist das ganz schön dürftig.
Der Abstand zur Lampe wird generell von den obersten Blättern (also von der Pflanzenspitze) gemessen! Aber das nützt dir eigentlich nicht viel, weil du ja die Lichtintensität nicht messen kannst. Oder hast du ein PAR-Meter?Die Lampen sind 11 Stunden am Tag an und hängen knapp 50cm über den oberen Rand der Töpfe bzw. aktuell 30-35cm über die obersten Blätter.
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- thuja thujon
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Re: Tomaten 2026
Es gibt Leute die kommen ganz ohne Meter und Zollstock aus. Pflanzen beobachten und verstehen, das waren schon immer die Tugenden der Gärtner. Das funktioniert selbst im Robotergewächshauszeitalter immer noch, die wollen ja auch programmiert werden. Die Technik verklompiziert hier aber nur, hier gehts nur um ein paar Tomaten, die mit einem vernünftigen Setup nicht das machen, was man erwarten würde.
Und was man aus den letzten Jahren der Gewächshausbeleuchtung gelernt hat, LED sind speziell. Anders als HQL, Natriumdampflampen usw.
`Artificial Lighting Task Force´ ist doch kein neuer Begriff im Gartenbau. Man weiß, dass es da Probleme geben kann und der Teufel im Detail steckt.
Und was man aus den letzten Jahren der Gewächshausbeleuchtung gelernt hat, LED sind speziell. Anders als HQL, Natriumdampflampen usw.
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Re: Tomaten 2026
Ja! Diese Leute haben das auch von der Pike auf gelernt - so wie DU z.B. (zumindest gehe ich jetzt mal davon aus so wie du hier immer schreibst)! Das solltest du mal nicht vergessen!
Als Anfänger ist es nun mal nicht einfach mit den Pflanzenlampen richtig umzugehen...
Aber bei einer der geposteten Lampen ist es in der Beschreibung erklärt mit den Abständen und der Einstellung der Lichtintensität...
Als Anfänger ist es nun mal nicht einfach mit den Pflanzenlampen richtig umzugehen...
Aber bei einer der geposteten Lampen ist es in der Beschreibung erklärt mit den Abständen und der Einstellung der Lichtintensität...
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- thuja thujon
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Re: Tomaten 2026
Der Abstand ist doch wurscht und hängt höchstens mit der Temperaturführung zusammen.
Die Lampen oder die Modi, mit denen die Spektren der Lampen gefahren werden sind das Problem.
Und von pike auf hat keiner was gelernt, man bleibt bei der Sache oder wird abgehängt, das ists doch. Neue Beleuchtungstechnologie erfordert scheinbar ein Umdenken. Nicht mehr einfach nur unter die Eierlegende Wollmilchsau Lampen stellen und Schema F.
In der Literatur gabs die letzten Jahre ziemlich viel zu lesen zu Beleuchtung bei Tomaten und auch im Winter. Da braucht man nur einen, der das Wissen zusammenfasst und zusammendiskutiert bekommt man es auch angewendet.
Die Verkäuferprosa der Lampenvertreiber hat damit doch gar nichts zu tun.
Die Lampen oder die Modi, mit denen die Spektren der Lampen gefahren werden sind das Problem.
Und von pike auf hat keiner was gelernt, man bleibt bei der Sache oder wird abgehängt, das ists doch. Neue Beleuchtungstechnologie erfordert scheinbar ein Umdenken. Nicht mehr einfach nur unter die Eierlegende Wollmilchsau Lampen stellen und Schema F.
In der Literatur gabs die letzten Jahre ziemlich viel zu lesen zu Beleuchtung bei Tomaten und auch im Winter. Da braucht man nur einen, der das Wissen zusammenfasst und zusammendiskutiert bekommt man es auch angewendet.
Die Verkäuferprosa der Lampenvertreiber hat damit doch gar nichts zu tun.
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- Hyla
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Re: Tomaten 2026
Einen wirklich gravierenden Fehler kann ich auch nicht sehen.
Das Problem löst sich sehr wahrscheinlich mit dem Auspflanzen, aber ich persönlich würde trotzdem ein, zwei Problemkinder noch etwas drinnen behalten und gucken, ob mehr Wasser und etwas Dünger eine Änderung zeigen.
Es bringt ja nichts, wenn das Problem für dieses Jahr gelöst ist und der Spaß nächstes Jahr von vorn beginnt. Da muß doch eine Lösung her.
Ich kann nicht einschätzen, wie groß deine Erfahrung in der Jungpflanzenanzucht ist, darum erkläre ich mein Vorgehen:
Was mir aufgefallen ist, die Untersetzer wären für mich etwas zu klein. Den Wasserbedarf stelle ich zugegebenermaßen recht ungenau über Anheben des Topfes fest, weil kleine Pflanzen viel weniger verdunsten als große.
Anfangs, kurz nach dem frisch Topfen, haben die Pflänzchen bei mir meist alle denselben Durst, was sich mit dem unterschiedlichen Wachstum ändert. Darum habe ich keine festen Gießzeiten, sondern kontrolliere auch zwischendurch die Töpfe und ihr Gewicht.
Da kommt dann der größere Untersetzer ins Spiel, denn jeder leichte Topf bekommt soviel Wasser bis nichts mehr aufgesaugt wird und das kann recht viel sein.
Man kann dann die Pflanzen nach deren Bedarf durchsortieren und die Durstigen nach vorne stellen, was die Arbeit beschleunigt.
Jetzt wird sicher jemand sagen, ich mache die Fingerprobe, wie naß die Erdoberfläche ist. Nein, das reicht nicht aus. Was im Topf wirklich los ist, erkennt man am Gewicht. Es gibt immer den einen Ausnahmetopf und besonders wenn man Wärme von unten gibt, kann es unten staubtrocken sein und oben gut feucht.
Die abgefallenen Blätter sehen vertrocknet aus, darum würde ich das nochmal abklären.
Das Problem löst sich sehr wahrscheinlich mit dem Auspflanzen, aber ich persönlich würde trotzdem ein, zwei Problemkinder noch etwas drinnen behalten und gucken, ob mehr Wasser und etwas Dünger eine Änderung zeigen.
Es bringt ja nichts, wenn das Problem für dieses Jahr gelöst ist und der Spaß nächstes Jahr von vorn beginnt. Da muß doch eine Lösung her.
Ich kann nicht einschätzen, wie groß deine Erfahrung in der Jungpflanzenanzucht ist, darum erkläre ich mein Vorgehen:
Was mir aufgefallen ist, die Untersetzer wären für mich etwas zu klein. Den Wasserbedarf stelle ich zugegebenermaßen recht ungenau über Anheben des Topfes fest, weil kleine Pflanzen viel weniger verdunsten als große.
Anfangs, kurz nach dem frisch Topfen, haben die Pflänzchen bei mir meist alle denselben Durst, was sich mit dem unterschiedlichen Wachstum ändert. Darum habe ich keine festen Gießzeiten, sondern kontrolliere auch zwischendurch die Töpfe und ihr Gewicht.
Da kommt dann der größere Untersetzer ins Spiel, denn jeder leichte Topf bekommt soviel Wasser bis nichts mehr aufgesaugt wird und das kann recht viel sein.
Man kann dann die Pflanzen nach deren Bedarf durchsortieren und die Durstigen nach vorne stellen, was die Arbeit beschleunigt.
Jetzt wird sicher jemand sagen, ich mache die Fingerprobe, wie naß die Erdoberfläche ist. Nein, das reicht nicht aus. Was im Topf wirklich los ist, erkennt man am Gewicht. Es gibt immer den einen Ausnahmetopf und besonders wenn man Wärme von unten gibt, kann es unten staubtrocken sein und oben gut feucht.
Die abgefallenen Blätter sehen vertrocknet aus, darum würde ich das nochmal abklären.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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-
hqs
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Re: Tomaten 2026
Hmm nur alle 5-6 Tage gießen bei 19-23 Grad scheint mir etwas wenig, bei der Pflanzengröße und der guten Durchwurzelung. Aber aus der Ferne schwer zu beurteilen. Ich prüfe das auch meistens über hochheben der Töpfe, anhand des Gewichts.
- DerTigga
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- Registriert: 10. Aug 2014, 19:27
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-
Balkongärtner
Re: Tomaten 2026
Ich kann Hyla nur zustimmen. Wenn auch nicht bei Tomaten, sondern bei Feigenstecklingen: es ist mir schon einige Male passiert, das ein auf Wärmematte / Kabelheizung stehen beim Töpfchen anheben einen sowas von leichtgewichtigen Topf erzeugt bzw. offenbart hat, trotzdem die Erdoberfläche def. (noch) feucht war.
Von daher vertraue ich auch sehr auf die 'Fingerwaage', anheben, einschätzen und zum wassergefüllten Drucksprüher greifen oder eben noch nicht wieder..
Von daher vertraue ich auch sehr auf die 'Fingerwaage', anheben, einschätzen und zum wassergefüllten Drucksprüher greifen oder eben noch nicht wieder..