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Ich finde die toll, wie sie bei dir wachsen.
Leider sind sie bei mir sehr zögerlich und wenn ich könnte, hätte ich alles voll damit. Das macht richtig Lust auf Frühling.
Wenn sie auf den Rasen überspringen, kann man immer noch mit dem Rasenmäher drüberbrettern. Aber bis das soweit ist...
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
ich hatte mir vor 2 Jahren vorgenommen, den Ausbreitungsdrang der Scilla an gewissen Stellen einzudämmen,
aber in diesem Frühjahr habe ich beschlossen, sie sollen wachsen, egal wo, mein Rücken macht diese ständige Ausgraberei nicht mehr mit
Bei einigen Pflanzen verstehe ich durchaus, dass sie nicht den kompletten Garten überrennen sollen, z. B. Muscari armeniacum, das schon im Herbst mit unordentlichem Laub austreibt, was dann monatelang die Beete verunziert. Ich hatte im Vorgarten vor Jahren mal einen niedrigen, weißblühenden Lauch ausgepflanzt, der hat sich auch enorm vermehrt. Blühen tut er ja hübsch, aber das Laub ist auch den ganzen Winter sichtbar und verdeckt mittlerweile teilweise die Blüte der Krokusse. Da bin ich noch zwiegespalten, ob ich nicht versuchen sollte, den loszuwerden, auch wenn er später wieder einzieht. Aber wenn es nur ein, zwei, drei Monate sind, in denen man die Geophyten bzw. deren Überreste sieht, drücke ich gerne ein Auge zu.
Über die habe ich mich auch einmal sehr gefreut! Inzwischen allerdings Probleme, sie zum Blühen zu bringen. Bei mir vermehrt sie sich lieber stark. Und zeitweilig setzten ihr auch die Schnecken zu.
Muscari armeniacum ist hier nach Jahren fast ausgerottet.
Schneeglanz und Blausternchen versuche ich in manchen kleinteiligen Beeten zu eliminieren.
Die bisher geschonten Scilla misch... nutzen die Situation schamlos aus.
Aber am unverschämtesten ist der Hohle Lerchensporn.
Die Erfahrungen sind je nach Bodenverhältnissen offensichtlich sehr verschieden - da wäre es hilfreich, die eigenen zu beschreiben.Bei dir ist der Boden wohl gut drainiert? Scilla siberica verkümmert in meinem Garten auf tonigem Boden im staunassen Flachland, ausgesät hat sie sich noch nie.
Die verschiedenen Scilla-Arten und -Formen profitieren im hiesigen Park von der auf die Schneeglöckchen abgestimmte Pflege. Es wird grundsätzlich nicht vor dem 1. Mai gemäht und Flächen, für die sich der Bauhhof nicht zuständig fühlt, werden zweimal im Jahr mit dem Mulchmäher heruntergemäht.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Hier im Garten klingt das auch wie reine Utopie. Ich freue mich, wenn sich die ganzen Geophyten wenigstens einigermaßen halten, aber in der Regel verschwinden Schneeglanz, Puschkinien und Co. irgendwann, evtl. halten sich ein paar Relikte. Ausgesät hat sich da noch nie etwas. Blausternchen scheinen etwas vermehrungsfreudiger zu sein, aber selbst die brauchen Jahre, um sich zu etablieren. Wirklich gut gedeihen je nach Standort nur Schneeglöckchen, Märzenbecher und robuste Narzissen, eben das, was tonig-lehmigen, im Winter dauernassen Auenboden mag.