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Jeffersonia diphylla u. dubia (Gelesen 33300 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
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Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
Jeffersonia dubia habe ich über die Jahre sehr viele nachgezogen, die in unterschiedlichen Farbnuancen variieren. Leider werden die Stöcke immer wieder von allerlei Samenschleudern wie Galanthus, Corydalis, Chionodoxa u.a. durchwachsen. Das beeinträchtigt deren Entwicklung und sieht natürlich auch nicht toll aus. Ich nehme die Stöcke dann raus, entferne alles und teile sie bei der Gelegenheit. Die Tage habe ich einen Stock von Galanthus befreit und aus einem Stock 9 neue gewinnen können. Es stehen noch einige Stöcke auf meiner todo-Liste. Aussaat mache ich auch. Die letztjährige Samenernte war sehr gut. Aussaat in einer 60-er Balkonkiste, Keimung sehr gut...bis die Mäuse kamen...fressen die Blattschirme ab, übrig bleiben die haarfeinen Stängelchen. Das hatte ihnen aber noch nicht gereicht...sie durchwühlten die ganze Kiste und zerstörten fast die ganze Aussaat. Sie haben ihre Untat nicht überlebt.
Eine Studie über optimales Wachstum der dubia kommt zum Ergebnis, dass eine 50% Beschattung die optimale Entwicklung zeigt. Das waren natürlich kontrollierte Laborbedingungen in einem GW, aber als Hinweis für den optimalen Standort im Garten allemal nützlich.
Eine Studie über optimales Wachstum der dubia kommt zum Ergebnis, dass eine 50% Beschattung die optimale Entwicklung zeigt. Das waren natürlich kontrollierte Laborbedingungen in einem GW, aber als Hinweis für den optimalen Standort im Garten allemal nützlich.
Zuletzt geändert von knorbs am 25. Mär 2026, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
sapere aude
Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
die Mäuse sind doof!
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Darauf wäre ich nie gekommen die Jeffersonia dubia aus Samen zu ziehen. Meine vier Exemplare habe ich in nicht sehr großen Kübeln im Frühjahr in Vollsonne gehalten. Haben erstaunlich gut überlebt. Jetzt nach dem Umzug stehen sie in sehr großen Kübeln in Wald-Kompost-Erde im Bereich sehr hoher Laubbäume. Ich werde sie nicht auspflanzen.
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50 % Beschattung sagt im Grunde nichts. Unter Hartlaubgewächsen und Koniferen wachsen sie nicht. Klar. Laubbäume machen im Frühjahr zur Wachstums- und Blütezeit keinen Schatten. Also, woher 50 % Schatten nehmen?
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Kann sein, dass sie die Sonne im Frühjahr und den Schatten im Rest des Jahres unter Laubbäumen gut finden. Weil der Boden da nicht austrocknet. Schutz vor Nässe im Winter würde ich sagen. Mehr Luftfeuchte im Sommer und nie austrocknender Boden. Wahrscheinlich wie im Monsun beeinflussten Ostasien.
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Darauf wäre ich nie gekommen die Jeffersonia dubia aus Samen zu ziehen. Meine vier Exemplare habe ich in nicht sehr großen Kübeln im Frühjahr in Vollsonne gehalten. Haben erstaunlich gut überlebt. Jetzt nach dem Umzug stehen sie in sehr großen Kübeln in Wald-Kompost-Erde im Bereich sehr hoher Laubbäume. Ich werde sie nicht auspflanzen.
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50 % Beschattung sagt im Grunde nichts. Unter Hartlaubgewächsen und Koniferen wachsen sie nicht. Klar. Laubbäume machen im Frühjahr zur Wachstums- und Blütezeit keinen Schatten. Also, woher 50 % Schatten nehmen?
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Kann sein, dass sie die Sonne im Frühjahr und den Schatten im Rest des Jahres unter Laubbäumen gut finden. Weil der Boden da nicht austrocknet. Schutz vor Nässe im Winter würde ich sagen. Mehr Luftfeuchte im Sommer und nie austrocknender Boden. Wahrscheinlich wie im Monsun beeinflussten Ostasien.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
— Robert M. Sapolsky
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Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
Jeffersonia diphylla habe ich schon sehr lange im Garten, die kommt mit meinem schweren, tonigen Boden offenbar gut zurecht. War in den trocken-heißen Jahren allerdings massiv zurückgegangen, gerade blüht nur ein kleines Exemplar. Früher konnte ich sie großzügig teilen, auch Sämlinge kamen spontan auf.
Jeffersonia dubia gefällt mir hinsichtlich Form und Farben eigentlich besser, die Art kommt unter den hiesigen Bedingungen allerdings nicht gut zurecht. Mehrfach habe ich sie aus Saat gezogen, teilweise keimte auch etwas Saat aus den Tauschaktionen, obwohl frische Saat zuverlässiger ist. Im Topf ist für die Sämlinge alles o.K., ausgepflanzt sind sie allerdings alle schnell verschwunden. Einzig eine Pflanze, die ich einmal von Bäuerleins erwarb, hält sich nun schon mehrere Jahre, blüht allerdings mehr lilablau, nicht so schön reinblau wie andere. Offenbar variieren die Ansprüche je nach Herkunft.
Jeffersonia dubia gefällt mir hinsichtlich Form und Farben eigentlich besser, die Art kommt unter den hiesigen Bedingungen allerdings nicht gut zurecht. Mehrfach habe ich sie aus Saat gezogen, teilweise keimte auch etwas Saat aus den Tauschaktionen, obwohl frische Saat zuverlässiger ist. Im Topf ist für die Sämlinge alles o.K., ausgepflanzt sind sie allerdings alle schnell verschwunden. Einzig eine Pflanze, die ich einmal von Bäuerleins erwarb, hält sich nun schon mehrere Jahre, blüht allerdings mehr lilablau, nicht so schön reinblau wie andere. Offenbar variieren die Ansprüche je nach Herkunft.
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Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
Vorteil der Samenvermehrung ist die Variabilität der Blütenfarbe. Wenn ich die Sämlinge pikiere, nehme ich meist 3-5 und topfe sie in einen 9-er Topf. Daher tauchen dann später Stöcke auf mit unterschiedlichen Farbnuancen, z.b. diese hier mit einer fast weißen Blüte
sapere aude
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Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
Die sehen alle toll aus. Meine diphylla ist eine üppige Pflanze, während die dubia kümmert. Eigentlich dachte ich einen neuen Standort gefunden zu haben, aber dort gibt es mit Sicherheit zu wenig Sonne. Ob der derzeitige Standort zu sonnig ist, weiß ich wirklich nicht, jetzt im Frühjahr sicher nicht, aber im Hochsommer möglicherweise doch. Oder sie wird von den Nachbarn zu sehr bedrängt, oder es ist im Sommer zu trocken, oder ..... Zu trocken ist es mit Sicherheit wegen großer Gehölze über ihrem Kopf, aber ich gieße großzügig.
Beide stehen seit 20 Jahren an derselben Stelle. D
Beide stehen seit 20 Jahren an derselben Stelle. D
Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
Meine Vermutung ist, dass Jeffersonia dubia einen lockereren Boden braucht als ich ihn bieten kann. In Komposterde getopft in einem schattigen Winkel der Terrasse waren die Pflanzen völlig problemfrei.
- Gartenlady
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Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
ja, das vermute ich auch, ich habe den Boden jetzt gelockert und eine ordentliche Menge Kompost drumrum gestreut, befürchte dabei aber knorbs Problem, dass es Sämlinge geben wird.
- Kleines Käferchen
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Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
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Zuletzt geändert von Kleines Käferchen am 25. Mär 2026, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
- Kleines Käferchen
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Re: Jeffersonia diphylla u. dubia
Hier habe ich festgestellt, dass sie sich neben größeren Steinen sehr wohlfühlen. Vermutlich mögen sie den Schutz vor zu viel Wind auf der Freifläche.
Da tauchen auch die Sämlinge auf.