Weiß jemand wie lange so eine Verdünnung verwendbar ist? Wirklich nur 24h? Oder kann ich sie eine Woche stehen lassen?
(ich spritze prophylaktisch gegen Kragenfäule, Rindenbrand und Blütenmonilia.)
Vielen Dank.
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Cuproxat Verdünnung (Gelesen 94 mal)
Moderator: Nina
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Re: Cuproxat Verdünnung
Du stellst eine Suspension her, d.h. der Kupferwirkstoff löst sich nicht, sondern ist im Wasser nur fein verteilt. Ähnlich wie Mayo. Die Hilfsstoffe, die den Wirkstoff helfen in schwebe zu halten, verlieren schnell an Wirkung. Der Wirkstoff setzt sich am Boden ab und kann durch schütteln nicht mehr in Suspension gebracht werden.
Also nein, man sollte sich schon an die Anweisungen halten. Lieber mit kleineren Sprühgeräten arbeiten, als mit großen.
Also nein, man sollte sich schon an die Anweisungen halten. Lieber mit kleineren Sprühgeräten arbeiten, als mit großen.
- thuja thujon
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Re: Cuproxat Verdünnung
Die Antwort kann ich nur unterstreichen.
Verdünnung kann es also nicht geben, weil man bei Cuproxat nicht von einer Lösung reden kann.
Ich gehe mal davon aus es ist eine fertige Anwendungsbrühe gemeint.
Also nein, nicht stehen lassen. Beim ersten Einsatz durch schütteln usw in ständiger Schwebe halten, wenn einmal abgestellt, zeitnah verbrauchen, so wie ein Eis in der Hand schmilzt.
12h nach dem ansetzen, durch maximales schütteln versuchen den Bodensatz zu lösen, Klumpen und Düsenverstopfungen sollte man dann aber schon einkalkulieren.
24h nach ansetzen ist egal mit welcher Wasserqualiät zum verdünnen das Ende der Fahnenstange erreicht.
Wer das nicht glaubt, nur weil noch irgendwie was durch die Spritze drückbar ist, die Applikationsqualität und Anlagerung auf dem Blatt und anderen Pflanzenorganen ist am Schluss entscheidend. Kontaktmittel wie Kupfer verzeihen hier keine Fehler.
Verdünnung kann es also nicht geben, weil man bei Cuproxat nicht von einer Lösung reden kann.
Ich gehe mal davon aus es ist eine fertige Anwendungsbrühe gemeint.
Also nein, nicht stehen lassen. Beim ersten Einsatz durch schütteln usw in ständiger Schwebe halten, wenn einmal abgestellt, zeitnah verbrauchen, so wie ein Eis in der Hand schmilzt.
12h nach dem ansetzen, durch maximales schütteln versuchen den Bodensatz zu lösen, Klumpen und Düsenverstopfungen sollte man dann aber schon einkalkulieren.
24h nach ansetzen ist egal mit welcher Wasserqualiät zum verdünnen das Ende der Fahnenstange erreicht.
Wer das nicht glaubt, nur weil noch irgendwie was durch die Spritze drückbar ist, die Applikationsqualität und Anlagerung auf dem Blatt und anderen Pflanzenorganen ist am Schluss entscheidend. Kontaktmittel wie Kupfer verzeihen hier keine Fehler.
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