Sämlingstuffs entstehen wenn die "Früchte" in die Erde gesteckt werden. Ich kenne einige Gärtner die das so handhaben. Auch wenn die Früchte sich beim Reifen recht weit von der Mutterpflanze natürlicherweise ablegen werden die ausfallenden Samen von Ameisen doch wieder weiter voneinander verteilt. Die Elaiosome sind fast samengroße weiße Anhängsel, die die Verbreitung sichern sollen.
Früchte reifen gut nach, selbst wenn sie vor dem gelbwerden gesammelt werden. Mir ist es sogar gelungen einen ausgereiften Samen von einer gepflückten Blüte zu gewinnen, den ich in der Vase am Fenster hielt. Ich habe die Blüte damals von Hand bestäubt. Die grüne Frucht scheint zur Ernährung auszureichen. Ich lagere solche auf feuchten Moosflächen draußen im Schatten.
Die Keimung erfolgt gewöhnlich im Spätsommer /Herbst, wenn man die Samen nicht vorher trocken werden lässt, also vor dem ersten Frost. Also am Besten in etwas feuchter Erde aufbewahren. Das erste Blatt treiben sie manchmal schon im späten Herbst, in der Regel aber wenn die Eltern austreiben.
Trockene Samen keimen zu einem recht kleinen Prozentsatz und die auch unregelmäßig.
Das Keimverhalten der Märzenbecher ist analog.
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weiße Wiesen anlegen (Gelesen 193736 mal)
- partisanengärtner
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Re: weiße Wiesen anlegen
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.
Axel
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