News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!

Der Mohn ist aufgegangen..... (Gelesen 105328 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

Antworten
Benutzeravatar
Mediterraneus
Beiträge: 29318
Registriert: 7. Feb 2011, 11:41
Region: Südspessart
Höhe über NHN: Ort: 195-450m, Garten: 310-315m
Bodenart: Roter Buntsandstein
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Mediterraneus » Antwort #1035 am:

Mit der patschnassen Holzerde (waren ganze Holzteile drin) kann das ja nix werden, auf Dauer.

Bei mir kommt die Steppenpflanze in direkten Kontakt mit Steppenerde ;D

Habe noch paar andere Stauden mitgenommen, da hab ich auch die Erde ausgespült.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
Benutzeravatar
Krokosmian
Beiträge: 14624
Registriert: 17. Mär 2015, 20:51

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Krokosmian » Antwort #1036 am:

pearl hat geschrieben: 4. Apr 2026, 19:00 im September oder Oktober zu pflanzen.
.
Das war der Ratschlag aus Laufen, als es dort noch die riesige Sammlung und Zucht gab. Hat bei der halbgeophytischen Lebensweise auch immer bestens geklappt, sie zu pflanzen wenn sie nach dem Sommer das neue Laub anfangen zu treiben.
.
Benutzeravatar
AndreasR
Garten-pur Team
Beiträge: 18017
Registriert: 8. Feb 2017, 00:36
Wohnort: bei Bad Kreuznach
Region: Naheland (RLP)
Höhe über NHN: 180 m ü. M.
Bodenart: lehmig
Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
Kontaktdaten:

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

AndreasR » Antwort #1037 am:

Ich hatte vor knapp zehn Jahren auch mal so einen heruntergesetzten Papaver orientale beim Obi gekauft und im April in mein damals frisch angelegtes Staudenbeet gesetzt. Was soll ich sagen, er ist immer noch sehr klein und treibt pro Jahr nur zwei, drei Blüten, aber er kommt jedes Jahr brav wieder. Er steht auch etwas bedrängt, mit mehr Platz drumherum ginge es sicher besser. In meiner Kindheit war der ganze Garten hier voll mit riesigen Türkenmohnen, sowas gibt's wohl heute nicht mehr, aber zumindest sehe ich in dem einen oder anderen Garten immer wieder mal welche, die auch langlebig erscheinen, selbst wenn so eine Pracht wie früher heutzutage wohl nicht mehr drin ist (warum auch immer).
Benutzeravatar
Staudo
Beiträge: 36028
Registriert: 7. Jul 2007, 08:39
Wohnort: Südbrandenburg
Höhe über NHN: 84
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Staudo » Antwort #1038 am:

Ich glaube, die Papaver leiden unter den Dürresommern und zusätzlich unter Pilzbefall.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Benutzeravatar
pearl
Beiträge: 44067
Registriert: 28. Aug 2006, 16:09
Kontaktdaten:

Weinbauklima im Neckartal

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

pearl » Antwort #1039 am:

im Wiesengarten haben sie nur darunter gelitten, dass die Rehe sie abgefressen haben.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”

— Robert M. Sapolsky
Natura
Beiträge: 10761
Registriert: 1. Jul 2005, 19:39
Kontaktdaten:

Nordbaden, Weinbergklima 8a

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Natura » Antwort #1040 am:

AndreasR hat geschrieben: 4. Apr 2026, 20:26 Ich hatte vor knapp zehn Jahren auch mal so einen heruntergesetzten Papaver orientale beim Obi gekauft und im April in mein damals frisch angelegtes Staudenbeet gesetzt. Was soll ich sagen, er ist immer noch sehr klein und treibt pro Jahr nur zwei, drei Blüten, aber er kommt jedes Jahr brav wieder. Er steht auch etwas bedrängt, mit mehr Platz drumherum ginge es sicher besser. In meiner Kindheit war der ganze Garten hier voll mit riesigen Türkenmohnen, sowas gibt's wohl heute nicht mehr, aber zumindest sehe ich in dem einen oder anderen Garten immer wieder mal welche, die auch langlebig erscheinen, selbst wenn so eine Pracht wie früher heutzutage wohl nicht mehr drin ist (warum auch immer).
Bei uns sind immer die Gemüsebeete übersät mit Mohn.
Dateianhänge
SAM_8817.JPG
Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen.
Benutzeravatar
AndreasR
Garten-pur Team
Beiträge: 18017
Registriert: 8. Feb 2017, 00:36
Wohnort: bei Bad Kreuznach
Region: Naheland (RLP)
Höhe über NHN: 180 m ü. M.
Bodenart: lehmig
Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
Kontaktdaten:

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

AndreasR » Antwort #1041 am:

Schlafmohn wächst hier auch super, der taucht selbst nach vielen Jahren immer wieder mal auf. Hin und wieder lasse ich welchen stehen, Verbot hin oder her (wo kein Kläger, da kein Richter...).
Benutzeravatar
Staudo
Beiträge: 36028
Registriert: 7. Jul 2007, 08:39
Wohnort: Südbrandenburg
Höhe über NHN: 84
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Staudo » Antwort #1042 am:

Das kleine ist Klatschmohn. Der ist ein Ackerunkraut und liebt offenen Boden.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Benutzeravatar
Krokosmian
Beiträge: 14624
Registriert: 17. Mär 2015, 20:51

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Krokosmian » Antwort #1043 am:

Um die Jahrtausendwende war ich einige Male in Laufen, um dort die Iris-, Paeonien- und auch die Türkenmohnblüte anzuschauen. `Khedive´, `Big Jim´, `Tutu´ und wie sie noch alle hießen. Von einem dieser Besuche habe ich vier oder fünf Töpfe mitgebracht. Die stellte ich im Garten auf den Boden, um sie im Herbst anderswo zu pflanzen. Aus den rausgewachsenen Wurzeln hat sich zuerst ein gemischter Pulk entwickelt, später setzte sich darin der `Türkenlouis´ durch und wurde zum Riesenbusch. Kraftstrotzend, reichblühend, megaauffällig. Ungefähr zur selben Zeit wurden auf Arbeit ca. zwei Dutzend Sorten vermehrt, jedes Wurzelfitzelchen trieb wieder aus, in den Töpfen vitale Pflanzen, welche schnell fast zu groß wurden.
.
Zuerst hat man es nur gehört und schließlich fing es an mit dem Nichtmehrwachsen, den verdrehten Laubstielen, der ungesunden Farbe und dem schließlich meist Eingehen. Manchmal lässt sich dies durch PS (nein, keine Ahnung wie) noch abwenden oder verzögern. Aber eine wirklich erfolgversprechende Kultur mit zuverlässigem Ausgang und ohne übergroßen Aufwand ist Papaver orientale halt einfach nicht mehr. Das besonders die vegetativen Sorten kaum noch angeboten werden liegt nicht an der Unlust der Gärtner.
.
"Die Holländer" schafften es noch darüber hinaus gesunde und ergiebige Mutterpflanzen zum Verkauf herzuziehen und tun es sicher immer noch. Danach ist es dann immer eine Frage der Zeit... Sämlinge bleiben manchmal lange gesund, manchmal werden sie früher oder später krank, manchmal vergehen sie auch ohne ein Anzeichen.
.
Von meinem `Türkenlouis´, welcher auch schon lange tot ist, habe ich seinerzeit immer wieder mal Wurzelschnittlinge genommen und später getopft. Damals hatte ich nach Feierabend noch mit mehr oder minder Elan "eigene kleine Gärtnerei" gespielt. Eine meiner Kundinnen kommt heute noch, um zur Paeonienzeit ein paar Sträuße zu holen. Jedes Mal erzählt sie davon, wie toll der geschlitzte Mohn von mir doch sei und ihr, sowie den Nachbarn große Freude bereitet. Auch sonst sieht man immer wieder schöne Türkenmohne bzw. sie werden bspw. hier gezeigt. Offenbar gibt es Ecken, die die Maladitäten nicht finden. Das sind aber wohl eher freudige Ausnahmen, den Durchbruch zur breitwürfigen Rückkehr scheinen sie jedenfalls bisher nicht aufzuzeigen.
Zuletzt geändert von Krokosmian am 5. Apr 2026, 13:58, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
pearl
Beiträge: 44067
Registriert: 28. Aug 2006, 16:09
Kontaktdaten:

Weinbauklima im Neckartal

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

pearl » Antwort #1044 am:

dasselbe wie bei Rittersporn.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”

— Robert M. Sapolsky
Benutzeravatar
Hyla
Beiträge: 5983
Registriert: 4. Sep 2018, 14:57
Wohnort: Östliches Niedersachsen
Region: Norddeutsche Tiefebene
Höhe über NHN: 43 m
Bodenart: Lehmiger Sand
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Hyla » Antwort #1045 am:

Die Türkenmohne sind gerade wieder im Aufwind. Norma bietet diese Woche vier Sorten im Tütchen an, 'Effendi', 'Perry's White', 'Brilliant' und 'Purple Pleasure'. Sind alles Wurzelschnittlinge.
Ob die sich halten, wird sich zeigen. Ich mag sie sehr gern, auch wenn sie hier nicht die Monstergröße erreichen.
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Natura
Beiträge: 10761
Registriert: 1. Jul 2005, 19:39
Kontaktdaten:

Nordbaden, Weinbergklima 8a

Re: Der Mohn ist aufgegangen.....

Natura » Antwort #1046 am:

Staudo hat geschrieben: 4. Apr 2026, 22:04 Das kleine ist Klatschmohn. Der ist ein Ackerunkraut und liebt offenen Boden.
Das ist klar, wird auch wieder in Blühmischungen verwendet. Aber ist das andere Schlafmohn? Das war mir nicht bewusst. Der Samen stammt auch von einem Forumsmitglied.
Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen.
Antworten