Ist nicht spruchreif, aber ich vermute, es liegt an der durch Led-Beleuchtung verkleinerten Blattoberfläche + zu hohe Luftfeuchtigkeit. Die Pflanze schafft es einfach nicht, das Wasser im Gewebe loszuwerden -> die Spaltöffnungen nehmen Schaden. Sie muß das Wasser aber loswerden, sonst kommt kein Nachschub an Mineralien aus der Erde in die Blätter.
Einige Pflanzen haben das Problem gelöst, indem sie das Wasser aus speziellen Spaltöffnungen (
https://de.wikipedia.org/wiki/Hydathode) rausdrücken, vor allem Araceae und Cucurbitaceae, aber auch viele andere. Sie produzieren teilweise richtig kleine Pfützen unter den Blättern (
https://de.wikipedia.org/wiki/Guttation).
Tomaten können das wohl nicht und wenn dann bei hoher Lft noch die Blätter zu klein sind, sprich zu wenig Spaltöffnungen vorhanden sind, leiden sie. Das Ergebnis wäre Mickerwuchs, weil kaum Dünger im Blatt ankommt, und die bekannten Blattschäden.
Man müßte noch ausprobieren, ob die Düngerkonzentration im Substrat einen Einfluß hat.
Wenig Dünger -> die Pflanze muß mehr Flüssigkeit aufnehmen und dann auch verdunsten -> schnellere Ödembildung?
Aber das kann jemand anders mit Forscherdrang machen.