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LissArd hat geschrieben: ↑27. Nov 2025, 19:36
...Mit welchem ...
Die Larven fühlen sich in organischen, also humusreichen, vor allem aber torfigen Topfsubstraten besonders wohl. Sei es wegen des Milieus, weil es schön locker oder wasserhaltend ist. Kann auch sein, dass die Eier schon entsprechend abgelegt werden. Irgendwann habe ich mal angefangen für besonders gefährdete Sachen die ich im Topf halte (bspw. Primeln), die von einem kleinen regionalen Produzenten gekaufte "Sackerde" mit Lehm vom Zweitgarten/Acker zu vermischen. Verhältnis 2:2, dazu, je nachdem welche Pflanze, noch ein Teil Basaltsplitt. Den Lehm vorzugsweise von Stellen wo mal zuvor drüber ein Komposthaufen war. Mit den Umtopfabfällen gelangt er dann früher oder später wieder auf den Acker zurück. .
Die Schäden durch DMR-Larven hat es radikal reduziert, mit explizit den Oktoberle-Saxifraga habe ich es allerdings nie probiert. Müsste man mal ein bisschen testen ob und in welchem Verhältnis es klappt. Und bei Gepflanztem ists halt nur bedingt anwendbar. .
Nematoden sind auf jeden Fall ein probates Mittel, am jedes Mal den richtigen Zeitpunkt zu treffen würde es bei mir jedoch scheitern.
Danke Krokosmian, ich habe hier ja Lehmboden, und den schlimmsten DMR Befall interessanterweise ausgerechnet da, wo der Boden im Sommer fest wie Beton wird. Die Bergenien sind jetzt schon wieder komplett angenagt und auch am Kirschlorbeer geht es schon los, also werde ich jetzt mal die Nematoden testen. Das SIND doch Dickmaulrüssler, die sowas machen - oder kommt noch etwas anderes in Frage?
Dateianhänge
»Im übrigen bin ich, nicht ungern, der Sklave meines Gartens. Es macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.« – H. Hesse
Doch, das ist schon der Buchtenfraß der erwachsenen Käfer. Die Hinweise zum Substrat in Töpfen haben sich indes auf die Larven bezogen. Das Letztere da in nennenswerter Zahl unten im Boden an den Wurzeln nagen, wo die Alten oben dran fressen, das ist sicherlich möglich, aber nicht ausgemacht. Auch wenn die Bergenie durchaus auf dem Speisezettel beider Stadien steht. Die Käfer sind zwar wohl nicht flug-, aber dennoch bewegungsfähig. .
Die Nematoden werden es weisen...
helga7 hat geschrieben: ↑25. Mär 2026, 18:42
und Soldanella! Wie schön!
wow, was für ein Bestand!
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
Jetzt blühen alle Soldanellas, seit dem die ersten Blüten sich geöffnet haben sind drei Wochen vergangen, war eifach zu kalt. Bei den Soldanellas muss man immer aufpassen dass kein Moos sich innerhalb breit macht. Ich hab die Erfahrung gemacht dass Moos sie regelrecht erwürgt.
foxy hat geschrieben: ↑6. Apr 2026, 12:11
Jetzt blühen alle Soldanellas, seit dem die ersten Blüten sich geöffnet haben sind drei Wochen vergangen, war eifach zu kalt. Bei den Soldanellas muss man immer aufpassen dass kein Moos sich innerhalb breit macht. Ich hab die Erfahrung gemacht dass Moos sie regelrecht erwürgt.
Wunderschön!! An Soldanella habe ich mich bisher noch nicht “herangetraut” – ist sie (vom Moos mal abgesehen) pingelig, was Boden und Standort betrifft?
»Im übrigen bin ich, nicht ungern, der Sklave meines Gartens. Es macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.« – H. Hesse
Ich hab sie zusammen mit den Cyclamen auf einem kleinen Hügel. Die Erde hab ich wie für alle meine Schattenpflanzen aufbereitet. Den Lehmboden hab ich mit viel Kalksand und Laubmulch vermischt. Wichtig ist auch dass sie nie austrocknen.
foxy hat geschrieben: ↑6. Apr 2026, 19:59
Ich hab sie zusammen mit den Cyclamen auf einem kleinen Hügel. Die Erde hab ich wie für alle meine Schattenpflanzen aufbereitet. Den Lehmboden hab ich mit viel Kalksand und Laubmulch vermischt. Wichtig ist auch dass sie nie austrocknen.
Cyclamen funktionieren hier super, und völlig trocken ist der Boden hier kaum jemals. Vielleicht mache ich einfach mal einen Versuch. Wäre die beste Pflanzzeit jetzt im Frühjahr oder eher im Herbst?
»Im übrigen bin ich, nicht ungern, der Sklave meines Gartens. Es macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.« – H. Hesse