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Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen (Gelesen 162261 mal)
- Hyla
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Sind sie alle bitterstofffrei bzw. steht das drauf?
Ach ja, und was kostet eine Tüte F1 in Russland? Die Preise sind in anderen Länder sehr unterschiedlich zu Deutschland.
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Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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- Konstantina
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Eine Sorte war nicht bitterfrei, habe aber vergessen welche es war. Die Nachbarin hat gesagt, dass die bittere Sorte perfekt zum Einlegen ist, bleibt sehr knackig.
Zum Preisen kann ich nichts sagen, da ich nicht gefragt habe. Man kann es aber auch nicht so direkt vergleichen. Relativ zum Russlands Löhne/Gehälter ist es nicht unbedingt sehr billig.
Zum Preisen kann ich nichts sagen, da ich nicht gefragt habe. Man kann es aber auch nicht so direkt vergleichen. Relativ zum Russlands Löhne/Gehälter ist es nicht unbedingt sehr billig.
- Hyla
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Kann man denn Einlegegurken mit Bitterstoff dann eingelegt essen? 
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- thuja thujon
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Einmal ja. Die Bitterstoffe sind stabil, die überleben das einkochen.
Bittere Sorten müssen nicht immer bitter sein, man muss da nicht jedes Jahr alle Früchte auf dem Kompost entsorgen.
Bittere Sorten müssen nicht immer bitter sein, man muss da nicht jedes Jahr alle Früchte auf dem Kompost entsorgen.
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Kommt auch auf die Dosis bzw. Konzentration in der Gurke an. Ich hatte 2025 auch bittere Gurken (Sorte: Salome). Hab sie mit eingekocht (ich hab erst später bei frischen Gurken herausgefunden, dass die bitter sind). Die eingemachten waren alle ohne merkliche Bitterkeit. Vermutlich verteilt es sich im Sud gleichmäßiger.
- Hyla
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Hm, schwierig. Ich hatte eigentlich die Vorstellung, den Überschuß frisch zu essen. Die kleinen Gurken sind deutlich aromatischer als die Salatgurken.
Soviel eingelegte Gurken essen wir nicht. Da kräuselt sich ja schon beim Gedanken daran meine Magenschleimhaut und ich krieg Sodbrennen.
Die Gurken werden hier angepiekt, in ein Glas geschichtet und mit dem heißen Sud übergossen. Richtig eingekocht werden sie eher selten.
Soviel eingelegte Gurken essen wir nicht. Da kräuselt sich ja schon beim Gedanken daran meine Magenschleimhaut und ich krieg Sodbrennen.
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- Konstantina
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
mach doch weniger Essig rein
Als ich nach Deutschland kam, konnte ich hiesigen eingelegten Gurken nicht essen, so viel Essig. Da schmeckt man doch keine Gurke mehr raus. Langsam habe ich mich gewöhnt. Aber ich freue mich so sehr auf eigene
So ist es bei uns auch. Die Gurken und die Tomaten werden nur mit heißen Wasser übergossen, danach das ganze Wasser wieder in Topf reingekippt, Salz und Zucker dazugegeben, aufkochen. Danach die Gurken mit Sud übergießen, Essig rein. Blatt der schwarze Johannisbeere, Dill Stängeln ... Zumachen und auf Kopf umdrehen. Fertig
Zuletzt geändert von Konstantina am 13. Apr 2026, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Konstantina, du meinst dann aber die milchsauer vergorenen Gurken (Salzgurken), oder?
Milchsauer vergorene Gurken hab ich noch nie probiert, muss ich gestehen. Sonst kenne ich das ganze Sauer eingelegte (mit Essiglösung aufgegoggen, nicht vergoren) aus gesamt Osteuropa/Asien das hier gehandelt wird als deutlich saurer (oder einfach mit weniger/keinem Zucker). Gerade die Sauerkonserven vom Balkan finde ich immer deutlich saurer.
Milchsauer vergorene Gurken hab ich noch nie probiert, muss ich gestehen. Sonst kenne ich das ganze Sauer eingelegte (mit Essiglösung aufgegoggen, nicht vergoren) aus gesamt Osteuropa/Asien das hier gehandelt wird als deutlich saurer (oder einfach mit weniger/keinem Zucker). Gerade die Sauerkonserven vom Balkan finde ich immer deutlich saurer.
- Konstantina
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
.
Ich habe in meine Kindheit sehr oft bitteren Gurken gegessen. Klar haben wir die bitteren geschält, aber ganz weg haben wir die Bitterkeit nicht bekommen. Erst hier habe ich erfahren, dass es giftig ist.
- Hyla
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Wenn's an der Zeit ist, können wir das ja bei den Kochrezepten diskutieren.
Ich habe nicht mal ausgesät und schreibe schon über die fette Ernte.
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- Konstantina
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
nein.Monti hat geschrieben: ↑13. Apr 2026, 12:00 Konstantina, du meinst dann aber die milchsauer vergorenen Gurken (Salzgurken), oder?
Milchsauer vergorene Gurken hab ich noch nie probiert, muss ich gestehen. Sonst kenne ich das ganze Sauer eingelegte (mit Essiglösung aufgegoggen, nicht vergoren) aus gesamt Osteuropa/Asien das hier gehandelt wird als deutlich saurer (oder einfach mit weniger/keinem Zucker). Gerade die Sauerkonserven vom Balkan finde ich immer deutlich saurer.
Milchsauer vergoren (fermentieren?) haben wir anders gemacht und zwar gleich im Garten:
Gurken waschen, Dill Stängel in 3 Liter Glaß auf Boden legen, danach die Gurken reinstopfen. Drei Esslöffel Salz dazugeben, mit kalten Brunnenwasser übergießen und leicht zudecken. Nicht fest verschrauben. Wenn die Fermentierung abgeschlossen ist, kalt stellen. Ich liebe es.
- Konstantina
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Stimmt
Vielleich hilft es bei der Entscheidung, wie viel man einpflanzt, wenn man weiß, dass es viele Möglichkeiten gibt die Ernte zu verarbeiten.
- thuja thujon
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Einlegegurken pflanzt man am besten so viel man kann, erntet in einer Woche 3 mal durch und rodet anschließend, bevor die Pflanzen komplett zusammenbrechen.
PS: bitter ist nicht so ein bisschen bitter wie Bitter lemon. Bitter bekommt man unter Zwang kaum geschluckt.
PS: bitter ist nicht so ein bisschen bitter wie Bitter lemon. Bitter bekommt man unter Zwang kaum geschluckt.
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Re: Gurken - Sorten und Anbauerfahrungen
Genau so haben das auch meine Großeltern in Mecklenburg gemacht (ich konnte diesen Gurken als Kind aber nichts abgewinnen).Konstantina hat geschrieben: ↑13. Apr 2026, 12:08Gurken waschen, Dill Stängel in 3 Liter Glaß auf Boden legen, danach die Gurken reinstopfen. Drei Esslöffel Salz dazugeben, mit kalten Brunnenwasser übergießen und leicht zudecken. Nicht fest verschrauben. Wenn die Fermentierung abgeschlossen ist, kalt stellen.
Für mich dann lieber Gurkensalat mit Milch...
Wer kontrolliert die Kontrolleure?