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Das sieht so aus, als ob der Baum viel zu nah an einem Weg steht. Von daher wäre Aufasten gar keine schlechte Idee, außer man hat gern Zweige im Gesicht.
Übrigens krabbeln über so tiefe Äste auch gern Steinmarder in den Baum und ernten kräftig mit. Die kommen mit etwas 'Glück' gleich im Familienverband.
Die Minitriebe aus dem Bauminneren wegzunehmen, war richtig. Der will Dornen machen und die sollte man immer im Herbst rausschneiden. Im Hochsommer, wenn der Baum voller Laub und Früchte ist, sieht man die Bewaffnung nicht und es stört sehr beim Ernten. Hat man einmal erkannt, welche Triebe das sind, die umgewandelt werden, ist die Arbeit in 5 min erledigt.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Dieses Spindelbäumchen wurde 2021 von mir auf WaVit chipveredelt, im Frühjahr '23 dann endgültig verpflanzt. Letztes Jahr waren vielleicht ein halbes Dutzend Blüten dran, eine einzige Frucht hatte sich ausgebildet. Dieses Jahr versprachen die zahlreich gebildeten Fruchtspieße eine erste nennenswerte Ernte. Jetzt sehe ich, dass die über die Jahre gebildeten Fruchtspieße dieses Mal zwar zahlreiche Blüten aber fast gar keine Blätter hervorbringen. Also kann ich wohl froh sein, wenn ich überhaupt eine Handvoll Zwetschgen bekomme. Die Blüten selbst hatten normal ausgebildete Kelchblätter aber sehr unscheinbare, winzige Petalen. Ist das bei der Sorte normal? .
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Obstliebhaber hat geschrieben: ↑26. Apr 2026, 14:43
Dieses Spindelbäumchen wurde 2021 von mir auf WaVit chipveredelt, [...]. Ist das bei der Sorte normal?
Welche Sorte? Das mit den Kronblätter kenne ich von einer hiesigen Zwetschge. Ursache ist hier auch Spätfröste. Fast so schlimm wie bei einer Aprikose.
PS: Ah, du hast den Betreff des Threads auf "Hausquetsche Etscheid Blühverhalten" geändert.
Das liest doch niemand.
Aber du Schlingel hast es doch schon gelesen
Frostschaden kam mir irgendwie auch schon in den Sinn. Meinst du mit Kronblätter die weiße Blütenblätter, die Petalen, oder meinst du die hier gänzlich nicht vorhandenen grünen Blätter an den nackig dastehenden Fruchtspießen?
Dass die Blattknospen durch den Frost abgestorben sind? Ich kapier sowieso nicht, dass die Aprikose ein paar Meter weiter ziemlich gut Frucht angesetzt hat, denn nach den zurückliegenden Minustemperaturen hätte eigentlich alles tot sein müssen. Dasselbe beim Pfirsich vor dem Haus. Sehr merkwürdig das ganze. Da ging es insgesamt dann wohl doch sehr glimpflich ab und um Haaresbreite wäre alles den Frosttod gestorben.
Kronblätter = Petalen
Dieser Winter war bei mir ein guter. Immer eine schöne Schneedecke. Die besagte Pflaume kam nicht auf den Gedanken zu früh Saft zu ziehen. Daher sind die Petalen bei meiner einigermaßen ok. Sonst habe ich auch gern petalenlose, missformte oder andere Verkrüppelungen an den Blüten, wie z.B. mehr als 5 Petalen an der Blüte. Das ist bei mir die einzige Pflaume, die das so macht. Ich kam auch auf die Idee sie an einen geschützteren Standort umzusiedeln. Denn das ganze hat einen großen Nachteil, du bekommst kaum einen Ertrag. Wie es mit den Blättern aussieht, muss ich bei mir mal gucken.
Ich hatte am alten Wohnort fast zwanzig Jahre lang zwei Hauszwetschgen und somit einen relativ guten Vergleich.
Dagegen sind hier bei diesem Exemplar Hauszwetschge "Etscheid" die Petalen sehr unscheinbar, in vielen Fällen größtenteils nur rudimentär vorhanden. Wobei ich nicht weiß, ob das sortenbedingt ist.
Auf dem Bild kommt das nicht so gut rüber. Es wäre auch möglich dass das eine "Ausreißer"-Blüte mit größeren Petalen war.
Bei der geschlossenen Knospe sehe ich eine Art Deformation, es war nicht die einzige. Bitte kein Sharka! .
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Ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung, insbesondere ob sich Früchte ausbilden werden
Zu der Zeit als sich die Hauszwetschge anschickte die ersten Blüten zu öffnen war die Bellamira bereits in Vollblüte.
Und so wie sie hier blüht hat sie auch angesetzt! Manche Mikrofrüchte sind dunkeloliv verfärbt also wahrscheinlich erfroren aber die Masse hat überlebt.
Hi, ich wäre an der Mirabelle Bellamira interessiert und würde fragen, ob jemand von euch eine Bezugsquelle davon im Raum Wien kennt.
Oder habt ihr andere Sortenempfehlungen? Ich will einfach etwas Saftiges, Süßes und bisschen Saures zum Naschen.
Saft, Zucker und Säure haben alle, mehr oder weniger. Was darfs denn für ein Aroma sein? Das kräftige Mirabellenaroma, das selbst noch im Destillat durchdringt? Der Duft und die zarter Versuchung eines Spillings? Die wunderbare Harmonie der Renekloden? Der starke Ton der Zwetschen, der einen sofort an Kuchen und Rotweinzwetschgen erinnert? Die aromaneutneutralen Genüsse der Hybriden, auch mit Japanpflaumen? Die sanfte Gerbstoffzutat der viele kleinen Rundpflaumen, Haferpflaumen?
marvin hat geschrieben: ↑3. Mai 2026, 18:27
Hi, ich wäre an der Mirabelle Bellamira interessiert und würde fragen, ob jemand von euch eine Bezugsquelle davon im Raum Wien kennt.
Oder habt ihr andere Sortenempfehlungen? Ich will einfach etwas Saftiges, Süßes und bisschen Saures zum Naschen.
LG Marvin
Meine Bellamira mutiert gerade zum Achtsortenbaum. Aber bitte frag jetzt nicht warum.