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Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein (Gelesen 2047 mal)

Pflanzenstärkung, Krankheiten und physiologische Störungen

Moderator: Nina

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Drainagefan
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

Drainagefan » Antwort #30 am:

AndreasR hat geschrieben: 29. Apr 2026, 20:30 Ich würde die Potentilla jedenfalls nicht ewig einsperren, die soll den Boden ja sicher großflächig bedecken und dadurch dem Austrocknen entgegenwirken.
Hier noch ein Bild mit mehr Überblick.

rosenbogen.jpg

Also die Potentilla würde vermutlich den Rosenbogen zuwachsen, auch wenn ich den Schneckenkragen lasse. Der soll aber schon irgendwann weg. Die Rose links ist etwa nur halb so hoch gewachsen wie die andere auf der 2. Seite des Rosenbogens. Diese Rose steht ein klein wenig sonniger als die andere Rose. Die Erde wurde mit 60cm Tiefe getauscht. In der Nähe war eine andere Rose, aber nicht direkt dort. Die vorige Rose war auf der Innenseite innerhalb, die neue ist schräg außerhalb.

Hinter der Rose gibt es einigen Hesperaloen. Ich habe noch nie erlebt, dass die vertrocknet sind, aber die schaffen das sicher. Um die Hesperaloen sind Geranium cinereum. Von den Cinereum sind mir voriges Jahr einige vertrocknet, heuer sehen die viel besser aus. Also alle Pflanzen bis auf Rose und Clematis kommen sicher gut mit wenig Wasser zurecht.
AndreasR hat geschrieben: 29. Apr 2026, 20:30 Clematis braucht meist zwei, drei Jahre, bis sie richtig eingewachsen ist, und wenig gießen fördert meiner Meinung nach das Wurzelwachstum, denn dann wachsen die Wurzeln auch besser in die Tiefe und erschließen sich mehr Reserven.
Da bin ich voll bei dir. Die meisten Pflanzen kann ich hier nach 3 Jahren einfach wachsen lassen und brauche keine Angst zu haben, dass sie eingehen. Ich hatte noch nie Probleme mit Kahlfrösten, außer heuer. Das war der Hammer. Heuer soll es noch trockener sein als letztes Jahr. Die meisten Pflanzen, die ich habe, kommen gut mit Trockenheit klar, aber nicht die neuen. Ich gieße die Rispenhortensien im 2. Jahr noch nicht, da sollen die Wurzeln in die Tiefe wachsen, habe sie aber unter Beobachtung.

Wasser lockt Schnecken an, also vermeide ich gießen. An diesem Standort wurden vor 20 Jahren oder mehr Clematis viticella 'Polish Spirit' gesetzt. Da hat niemand an Gießen oder Schneckenkragen gedacht, aber da gab es im Frühling immer eine Zeit mit wochenlangem Regen. So was kenne ich nicht mehr. Ich bin schon froh, wenn es ein paar Stunden ein wenig regnet. Der Regen verzieht sich immer wieder, auch wenn er angekündigt war. Also insofern habe ich dort vor Schnecken weniger Angst, nur letztes Jahr musste ich erleben wie Schnecken die andere frisch gesetzte Viticella um die Hitzewelle gefressen haben, weil ich die Clematis in der Hitzewelle goß.

Ich denke mir bei einigen Pflanzen wäre gießen besser gewesen, weil sie nach Regen viel besser aussehen, aber es hat ihnen nicht geschadet, eben nur weniger gewachsen und das passt schon.
AndreasR hat geschrieben: 29. Apr 2026, 20:30 Die aktuellen 20°C sind für die Pflanzen jedenfalls noch problemlos ohne großartige Zusatzbewässerung wegzustecken.
Aber das ändert sich am Wochenende ja für 2 Tage auf 25°. In der Sonne sind es dann sicher über 30° dort. Das beunruhigt mich. Und da bin ich am Überlegen, wann ich gießen soll. Es wäre ja so einfach gewesen, wenn es dann am Dienstag geregnet hätte. Ich richte das Gießen immer nach der Wettervorhersage und lasse die Pflanzen im Zweifel dursten, nur wenn über 1 weitere Woche lang kein Regen in Sicht ist, dann muss ich entscheiden wann ich gieße. Gefühlsmäßig werde ich am Vortag am Abend vor den 25° ganz wenig gießen.

Das ist ein typisches Beispiel, wo ich Zusammenhänge zur Trockenheit nicht verstehe. 2 Palmen in ca, 3-4m Entfernung. Beide wurden normalerweise nicht gegossen und beide waren letztes Jahr grün. Die kleine wurde jetzt zusammengestutzt. Beide Palmen sind ca. 10 Jahre alt und die kleine wurde erst vor 3 Jahren in den Garten gesetzt. Das hätte ich schon viel früher tun sollen. Ich habe dann noch eine kleinere Palme als die vertrocknete an einem kälteren Standort und die sieht völlig ok und grün aus.

Hanfpalme vertocknet.jpg

Die vertrocknete wird jetzt alle paar Tage intensiv gegossen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, die halten täglich 10l aus, wenn man will, dass sie wächst. Sie bekommt aber nur ca. 4-5l, sonst mögen das Pflanzen gleich daneben nicht.

Hanfpalme in Blüte.jpg

Bei gleicher Menge Wasser blüht die und jeden Tag wachsen die Blüten. Heuer dürften die Blüten hoffenlich nicht erfrieren.
Zuletzt geändert von Drainagefan am 30. Apr 2026, 00:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

Drainagefan » Antwort #31 am:

Starking007 hat geschrieben: 29. Apr 2026, 20:45 Cl. viticella ist die Itanienische Waldrebe, dort regnet es auch nicht soo viel.
Hier wachsen die auch ein Felsritzen, verdurstet ist noch nie eine.
Die Viticella davor am gleichen Standort ist nicht einmal bei mehreren Hitzewelle ohne Gießen verdurstet, aber das Klima ändert sich. Dazwischen gab es dann auch einige Tagen Regen. Das geht jetzt ab. Ich denke man kann das nicht vergleichen, was gut ging, wenn eine Clematis gut etabliert war.

Die neue Pflanze ist extrem zart. Ich habe schon Angst die zu verletzen, wenn ich ein wenig die Wuchsrichting ändern will. Die Clematis muss gegen das Licht zum Rosenbogen wachsen. Da muss man nachhelfen.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

Drainagefan » Antwort #32 am:

Felcofan hat geschrieben: 29. Apr 2026, 21:13 Gepflanzte Ware: da stimme ich vorherigen Kommentaren zu, die sollen doch überleben, und ihr Wurzelwerk ist noch nicht da. So ein Eimer Wasser ab und an… der entscheidet, ob sie wachsen oder doch verrecken
Schnecken anlocken, klar, kann sein, aber sie können auch verdursten, die jungen Clematis
Gemau das habe ich mir letztes Jahr bei einer Hitzewelle über 30° kurz nach dem Setzen gedacht. Die Blätter wuchsen einige Zeit schön, aber den Schnecken haben sie auch geschmeckt.

Felcofan hat geschrieben: 29. Apr 2026, 21:13 Schneckenkorn, gejätete Pflanzen hinlegen, das alles hilft ein bischen
Ich habe fast nur viticellas, die müssen im Sommer mit wenig auskommen, aber etwas kriegen sie schon, und der Zuwachs ist ein bisschen besser
Fällt mir jetzt nicht ein wie sich das Schneckenkorn nennt, das sich nicht in Wasser auflöst. Aber der Erfolg war bei Hostas mäßig und das Zeug sehr teuer.

Ich habe noch nicht gemäht und lasse immer was für die Schnecken nach dem Mähen rumliegen.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

Drainagefan » Antwort #33 am:

RosaRot hat geschrieben: 29. Apr 2026, 21:52 Im ersten Jahr brauchen Pflanzen Pflege, dazu gehört auch Wasser. In manchen Gegenden(wie hier) brauchen die Pflanzen zwei Jahre gute Pflege, also ausreichend Wasser, sonst würden selbst Cistus und anderer Trockenkram gleich verrecken. Also wässere ich frisch Gepflanztes einmal in der Woche durchdringend, bei starker Hitze und Wind bei Bedarf auch öfter.
Das ist genau die Kunst. 1x in der Woche durchdringend wäre hier vermutlich viel zu viel. Für mich stellt sich die Frage, wieviel ich gieße, wenn es 4 Wochen kaum oder gar nicht regnet. Jetzt im Frühjahr ist es was anderes als im Sommer. Es bleibt aber immer die Abwägung wie viel regnet es.

Ganz entscheidend ist, wann man setzt. Ich setze nur mehr Mittagsblumen im Frühling, alles andere muss bis Herbst warten. Das war mein Fehler vor 1 Jahr. Aber selbst bei Setzen im Herbst kann was schief gehen. Ich hätte nie gedacht, dass mir Kokardenblumen im folgenden Jahr vertrocknen und die sich nach Umsetzen in den Halbschatten mit viel Gießen erholen. Dieses entgegen gesetzte Verhalten war der letzte Versuch, bevor sie eingingen. Meine Vermutung ist, da war Torf beteiligt.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

thuja thujon » Antwort #34 am:

Drainagefan hat geschrieben: 29. Apr 2026, 23:45Aber das ändert sich am Wochenende ja für 2 Tage auf 25°. In der Sonne sind es dann sicher über 30° dort. Das beunruhigt mich. Und da bin ich am Überlegen, wann ich gießen soll. Es wäre ja so einfach gewesen, wenn es dann am Dienstag geregnet hätte. Ich richte das Gießen immer nach der Wettervorhersage und lasse die Pflanzen im Zweifel dursten, nur wenn über 1 weitere Woche lang kein Regen in Sicht ist, dann muss ich entscheiden wann ich gieße. Gefühlsmäßig werde ich am Vortag am Abend vor den 25° ganz wenig gießen.
Gefühlsmäßig am Vorabend wenig gießen ist das falscheste, was man machen kann. So gewöhnt man in deiner Wasserverwöhnten Gegend die Pflanzen an dauerhafte Feuchte, so wurzeln sie nie tief und passen sich auch keineswegs an, außer an die dauernde Nässe. Natürlich steigen damit die Chancen, dass sie mal aus Versehen innerhalb von 3 Tagen vertrocknen können. Wenig gießen hat noch nie Sinn gemacht. Wenn gießen, dann durchdringend, also ordentlich, für mehrere Tage.

In den Trockengebieten, die nicht mal die Hälfte von deinen Regenmengen haben, und das bei höheren Temperaturen, kommen wir mit einem Bruchteil der Gießwassermenge aus, ohne dass eine Clematis vertrocknet. Wir setzen es nur gezielter ein. Bei dir ist nichts trocken. Ich glaube, du weißt nicht, was Trockenheit ist.

Kurzer Zwischenbericht von heute. Böschungsbrand am Weiher gestern, heute Staubhosen auf dem Schotterparkplatz. Vom Acker gibts aber auch Staubhosen, Mais ist gekeimt, lässt sich mit dem Finger aber biegen, steht nicht straff. Also der, der 4 Tage nach dem anderen gesät wurde, der erstere steht sauber da. Habe vor einer Woche Gemüse im 2cm Topf angezogen gepflanzt, heute angegossen, da hat aber nix gewelkt, da gehts nur ums wachsen. Die Woche bis dahin waren über 25mm Wasserverlust durch Verdunstung.

Ich wäre froh, ich hätte so viel Wasser wie du aktuell. Du solltest das zu schätzen lernen.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

Starking007 » Antwort #35 am:

Mit dem richtigen Giessen ist es bei Gärtnern
wie mit dem richtigen Öl bei Motorradfahrern.

Giessen kostet Zeit und meist auch Geld,
Wasser ist schwer und rel. schwierig zu lagern und transportieren.
Deshalb minimiere ich den Umgang damit soweit als möglich.
Sa. fahren wir 11 Tage in Urlaub, einen Gießdienst gibt es nicht.
Was überlebt, passt zu uns. Wir haben sehr viel im Topf.

Beispiel meine Rasenansaat 2025 bei 30°C im Schatten:
In den ersten 6 Wochen hab ich öfter gemäht als gegossen...................

Clematis wurden dieses Jahr noch nicht gegossen (im Topf schon), evtl. mal im August.
Jahresniederschläge 570 - 615mm, geht eher nach unten, Grundwasser in -zig m Tiefe.

Aaaber: Die persönliche individuelle Zufriedenheit ist das Wichtigste!
Gruß Arthur
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Mediterraneus
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

Mediterraneus » Antwort #36 am:

Die meisten Pflanzen werden schlichtweg totgegossen.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

adiclair » Antwort #37 am:

@Drainagefan, vllt. hilft dir bei deinem Gießverhalten ja dieser Bodenfeuchtigkeitssensor
https://www.amazon.de/dp/B07CJYTSH1?ref ... title&th=1
Innerhalb von 72 Sekunden (oder auch dauerhaft stationiert) misst dieser Sensor die Bodenfeuchtigkeit...
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

Starking007 » Antwort #38 am:

Ja, überpflegt.

Sagt jemand: Die Pflanze ist mir kaputt geworden, so antworte ich: Nein, du hast sie umgebracht!
Leider habe auch ich solche Todesfälle auf meinem Konto, versuche aber künftig soetwas zu vermeiden.

Ein Staudenbeet ist bei mir vollkommen unter Dach. Da gieße ich nicht jeden Monat. Funzt gut!
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

oile » Antwort #39 am:

Es kommt schon auf die Bodenverhältnisse an. In meinem Sandboden kann ich Pflanzen nur schwer ertränken. Wovon ich in keinem Fall etwas halte: abends mit Schlauch durch den Garten gehen und mal hier, mal da Wasser verspritzen. Dann schon lieber durchdringend und lange beregnen (lassen), am bestens morgens.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.

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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

thuja thujon » Antwort #40 am:

Ich mache das auch mittags, Hauptsache es ist nicht windig. Wichtig ist mir, dass es schnell genug abtrocknet. Wenn 2 Stunden beregnet wird, soll das Laub eine Stunde danach wieder trocken sein. So lässt man viele Pilze, die 4 Stunden Blattnässe zum infizieren brauchen, außen vor.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

adiclair » Antwort #41 am:

In der Mittagszeit wird überhaupt nicht gewässert - da verdunstet die Hälfte vom Wasser ja schon in der Luft (und der Wind ist da auch schon aufgefrischt).
Hier wird so zeitig wie möglich (sprich in den frühen Morgenstunden) gewässert - da ist es wenigstens noch windstill...
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

RosaRot » Antwort #42 am:

oile hat geschrieben: 30. Apr 2026, 08:39 Es kommt schon auf die Bodenverhältnisse an. In meinem Sandboden kann ich Pflanzen nur schwer ertränken. Wovon ich in keinem Fall etwas halte: abends mit Schlauch durch den Garten gehen und mal hier, mal da Wasser verspritzen. Dann schon lieber durchdringend und lange beregnen (lassen), am bestens morgens.
Genau so.
Vor zwei Stunden erledigt, einige Neupflanzungen separat gewässert, anschließend noch mal die ganze Fläche beregnet.
Dann ist es abends wieder abgetrocknet und der Dachs kommt nicht in Versuchung...
Viele Grüße von
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

thuja thujon » Antwort #43 am:

Adiclair, dann nutzt du zu feintropfige Regner, wenn die Hälfte in der Luft verdunstet.

Nach 5 Minuten beregnen sollte man merken, dass die Lufttemperatur im Umkreis deutlich absinkt. Ab dann wird auch der Wasserdampf von der Beregnung niedergeschlagen.
Die 5 Minuten höhere Verluste von 120 Minuten Beregnungszeit sind verschmerzbar.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein

adiclair » Antwort #44 am:

Hauptsächlich hasse ich es, wenn Wind ist und ich will beregnen.
Aber hier ist es zu 99 % in den frühen Morgenstunden windstill...
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