Hier noch ein Bild mit mehr Überblick.
Also die Potentilla würde vermutlich den Rosenbogen zuwachsen, auch wenn ich den Schneckenkragen lasse. Der soll aber schon irgendwann weg. Die Rose links ist etwa nur halb so hoch gewachsen wie die andere auf der 2. Seite des Rosenbogens. Diese Rose steht ein klein wenig sonniger als die andere Rose. Die Erde wurde mit 60cm Tiefe getauscht. In der Nähe war eine andere Rose, aber nicht direkt dort. Die vorige Rose war auf der Innenseite innerhalb, die neue ist schräg außerhalb.
Hinter der Rose gibt es einigen Hesperaloen. Ich habe noch nie erlebt, dass die vertrocknet sind, aber die schaffen das sicher. Um die Hesperaloen sind Geranium cinereum. Von den Cinereum sind mir voriges Jahr einige vertrocknet, heuer sehen die viel besser aus. Also alle Pflanzen bis auf Rose und Clematis kommen sicher gut mit wenig Wasser zurecht.
Da bin ich voll bei dir. Die meisten Pflanzen kann ich hier nach 3 Jahren einfach wachsen lassen und brauche keine Angst zu haben, dass sie eingehen. Ich hatte noch nie Probleme mit Kahlfrösten, außer heuer. Das war der Hammer. Heuer soll es noch trockener sein als letztes Jahr. Die meisten Pflanzen, die ich habe, kommen gut mit Trockenheit klar, aber nicht die neuen. Ich gieße die Rispenhortensien im 2. Jahr noch nicht, da sollen die Wurzeln in die Tiefe wachsen, habe sie aber unter Beobachtung.
Wasser lockt Schnecken an, also vermeide ich gießen. An diesem Standort wurden vor 20 Jahren oder mehr Clematis viticella 'Polish Spirit' gesetzt. Da hat niemand an Gießen oder Schneckenkragen gedacht, aber da gab es im Frühling immer eine Zeit mit wochenlangem Regen. So was kenne ich nicht mehr. Ich bin schon froh, wenn es ein paar Stunden ein wenig regnet. Der Regen verzieht sich immer wieder, auch wenn er angekündigt war. Also insofern habe ich dort vor Schnecken weniger Angst, nur letztes Jahr musste ich erleben wie Schnecken die andere frisch gesetzte Viticella um die Hitzewelle gefressen haben, weil ich die Clematis in der Hitzewelle goß.
Ich denke mir bei einigen Pflanzen wäre gießen besser gewesen, weil sie nach Regen viel besser aussehen, aber es hat ihnen nicht geschadet, eben nur weniger gewachsen und das passt schon.
Aber das ändert sich am Wochenende ja für 2 Tage auf 25°. In der Sonne sind es dann sicher über 30° dort. Das beunruhigt mich. Und da bin ich am Überlegen, wann ich gießen soll. Es wäre ja so einfach gewesen, wenn es dann am Dienstag geregnet hätte. Ich richte das Gießen immer nach der Wettervorhersage und lasse die Pflanzen im Zweifel dursten, nur wenn über 1 weitere Woche lang kein Regen in Sicht ist, dann muss ich entscheiden wann ich gieße. Gefühlsmäßig werde ich am Vortag am Abend vor den 25° ganz wenig gießen.
Das ist ein typisches Beispiel, wo ich Zusammenhänge zur Trockenheit nicht verstehe. 2 Palmen in ca, 3-4m Entfernung. Beide wurden normalerweise nicht gegossen und beide waren letztes Jahr grün. Die kleine wurde jetzt zusammengestutzt. Beide Palmen sind ca. 10 Jahre alt und die kleine wurde erst vor 3 Jahren in den Garten gesetzt. Das hätte ich schon viel früher tun sollen. Ich habe dann noch eine kleinere Palme als die vertrocknete an einem kälteren Standort und die sieht völlig ok und grün aus.
Die vertrocknete wird jetzt alle paar Tage intensiv gegossen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, die halten täglich 10l aus, wenn man will, dass sie wächst. Sie bekommt aber nur ca. 4-5l, sonst mögen das Pflanzen gleich daneben nicht.
Bei gleicher Menge Wasser blüht die und jeden Tag wachsen die Blüten. Heuer dürften die Blüten hoffenlich nicht erfrieren.