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Berberitzen - Berberis (Gelesen 39359 mal)
Moderator: AndreasR
Re: Berberitzen - Berberis
Sieht klasse aus, Gartenlady!
- Konstantina
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Re: Berberitzen - Berberis
Da schließe ich mich an, sehr schöne Ecke
- sempervirens
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Re: Berberitzen - Berberis
Wie war das noch mal? Tiere pflanzen?
Jedenfalls kaum hat man eine berberitze im Garten hat man auch schon die Berberritzenblattwespe.
Habt ihr Erfahrung damit? Ich habe kein Problem damit, dass sie an der Pflanze frisst. Insofern sie dadurch nicht ausfällt, ist halt auch erst im Herbst beziehungsweise früjahr gepflanzt worden.
Jedenfalls kaum hat man eine berberitze im Garten hat man auch schon die Berberritzenblattwespe.
Habt ihr Erfahrung damit? Ich habe kein Problem damit, dass sie an der Pflanze frisst. Insofern sie dadurch nicht ausfällt, ist halt auch erst im Herbst beziehungsweise früjahr gepflanzt worden.
- Cryptomeria
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Re: Berberitzen - Berberis
Ich würde einfach immer beobachten. Evtl. werden die Raupen auch von Meisen weggeholt. Ist der Befall aber nach den nächsten Häutungsstadien zu massiv für die neu gepflanzte Berberitze, würde ich sie teilweise ablesen, je nachdem, wie viele Blätter vertilgt sind. Vielleicht kennst du irgendwo ein alte große Berberitze und kannst die Raupen umsetzen. Bei mir wäre das kein Problem. Komischerweise hatte ich noch nie Raupen auf Berberitze. Vielleicht hast du den Befall direkt mit dem Kauf erworben.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
- sempervirens
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Re: Berberitzen - Berberis
Die Raupen habe ich in Ruhe gelassen und die Berberitze hat es auch gut überlebt. So wird sie neben ihrer Funktion als Habitat und Beerenlieferant noch auf eine ganz andere Art zum "Vogelnährgehölz" – auch dieses Jahr ist sie wieder ordentlich angeknabbert.
Allerdings bin ich aktuell etwas stutzig geworden, ob es sich bei mir wirklich um eine wilde Berberis vulgaris handelt. Ich bin letztens zufällig über die selten kultivierte Berberis 'georgei' gestolpert. Diese wird auf dem europäischen Festland wohl gar nicht vertrieben und selbst in England nur von wenigen gezüchtet. Als ich letzens ein Exemplar sah und Bilder im Internet betrachtet habe, dachte ich mir: Die sieht meiner ja schon ähnlich!
Mir sind an meiner Berberitze nämlich einige Eigenschaften aufgefallen, die sehr gut zur georgei passen würden: Die Blätter haben deutlich mehr rote Farbpigmente (was sich besonders unter Stress zeigt, obwohl sie grundlegend grün bleiben und sich in sehr guter Herbstfärbung äußert):, die Blüten sitzen an rot gefärbten Stängeln:. Für weitere Merkmale wie den Fruchtansatz der sehr reich ausfallen soll muss ich noch auf warten; die letzten Jahre war sie noch am Einwachsen und erst dieses Jahr blüht sie.
Bei Berberis georgei ist man sich ohnehin nicht sicher, ob es sich um Berberis vulgaris, eine Hybride, eine Unterart oder eine Varietät handelt. Das macht das Ganze für mich irgendwie umso spannender.
Hat hier jemand zufällig eine "offizielle" Berberis 'georgei'? Es wäre ja schon ein Zufall, wenn ich ein so seltenes Kultivar anstelle der Wildform bekommen hätte – das wäre für mich ein echter Fall von Serendipität.
Die Sorte hat sogar einen RHS-Award: https://www.rhs.org.uk/plants/21271/ber ... ei/details
Berberis vulgaris Blumen in Schwaben: https://www.blumeninschwaben.de/Hauptgr ... nelt.htm#1
Insbesondere die markant rot gefärbten Blütenstängel machen mich etwas stutzig. Auf Bestimmungsseiten wie 'Blumen in Schwaben' und in anderen Quellen sind diese bei der Gewöhnlichen Berberitze meist eher grünlich abgebildet. Zwar kommt hin und wieder auch bei der Wildform ein höherer Rotanteil vor, weshalb das allein noch kein Garant für eine bestimmte Sorte ist. Ich müsste vllt auch noch abgrenzen zu ähnlichen Arten wie: Berberis francisci-ferdinandi, gehe denke den Schlüssel nochmal komplett durch. Interessant finde ich es trotzdem – vielleicht hat ja hier im Forum zufällig jemand diese Sorte und könnte eine Einschätzung abgeben.
Allerdings bin ich aktuell etwas stutzig geworden, ob es sich bei mir wirklich um eine wilde Berberis vulgaris handelt. Ich bin letztens zufällig über die selten kultivierte Berberis 'georgei' gestolpert. Diese wird auf dem europäischen Festland wohl gar nicht vertrieben und selbst in England nur von wenigen gezüchtet. Als ich letzens ein Exemplar sah und Bilder im Internet betrachtet habe, dachte ich mir: Die sieht meiner ja schon ähnlich!
Mir sind an meiner Berberitze nämlich einige Eigenschaften aufgefallen, die sehr gut zur georgei passen würden: Die Blätter haben deutlich mehr rote Farbpigmente (was sich besonders unter Stress zeigt, obwohl sie grundlegend grün bleiben und sich in sehr guter Herbstfärbung äußert):, die Blüten sitzen an rot gefärbten Stängeln:. Für weitere Merkmale wie den Fruchtansatz der sehr reich ausfallen soll muss ich noch auf warten; die letzten Jahre war sie noch am Einwachsen und erst dieses Jahr blüht sie.
Bei Berberis georgei ist man sich ohnehin nicht sicher, ob es sich um Berberis vulgaris, eine Hybride, eine Unterart oder eine Varietät handelt. Das macht das Ganze für mich irgendwie umso spannender.
Hat hier jemand zufällig eine "offizielle" Berberis 'georgei'? Es wäre ja schon ein Zufall, wenn ich ein so seltenes Kultivar anstelle der Wildform bekommen hätte – das wäre für mich ein echter Fall von Serendipität.
Die Sorte hat sogar einen RHS-Award: https://www.rhs.org.uk/plants/21271/ber ... ei/details
Berberis vulgaris Blumen in Schwaben: https://www.blumeninschwaben.de/Hauptgr ... nelt.htm#1
Insbesondere die markant rot gefärbten Blütenstängel machen mich etwas stutzig. Auf Bestimmungsseiten wie 'Blumen in Schwaben' und in anderen Quellen sind diese bei der Gewöhnlichen Berberitze meist eher grünlich abgebildet. Zwar kommt hin und wieder auch bei der Wildform ein höherer Rotanteil vor, weshalb das allein noch kein Garant für eine bestimmte Sorte ist. Ich müsste vllt auch noch abgrenzen zu ähnlichen Arten wie: Berberis francisci-ferdinandi, gehe denke den Schlüssel nochmal komplett durch. Interessant finde ich es trotzdem – vielleicht hat ja hier im Forum zufällig jemand diese Sorte und könnte eine Einschätzung abgeben.