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hobab hat geschrieben: ↑5. Mai 2026, 21:19
Wallichanum Sorten gefallen mir Großteils nicht
Das ist natürlich individuell was gefällt. Ich bin fasziniert wie schnell die im 1. Jahr gewachsen sind. Ca. im April gesetzt und das ist ein Foto von Ende August, also ca. 4 Monate nach dem Setzen.
Schau mal ganz hinten, da gibt es im dunklen Schatten eine Blüte. Die 1. Blüte war rechts hinten im Schatten, weiter als im Bild sichtbar. Mich faszinieren die Wallichianum wegen ihres Wachstums. Bin schon gespannt, wann heuer die 1. Blüte kommt.
Bei euch blüht es so schön bunt! Hier herrscht gerade Weiß vor, vor allem an Sträuchern und Bäumen.
Veilchen-im-Moose hat geschrieben: ↑5. Mai 2026, 17:19
Hier mögen sie lichten Schatten, durchaus mit ein paar Stunden direkter Sonne in den Morgen- oder Abendstunden, Boden, der nie ganz austrocknet, humos, lehmig aber nicht zu schwer. Da hier alles durcheinander wächst gibt es keine gezielte Düngung. Ich versorge alles mit einer Kompostgabe im Frühling und sparsam organischem Dünger.
Tiarella gehören hier zu den Stauden, die völlig unkompliziert einfach wachsen, sich aussähen, lange und remontierend blühen. Die Bedingungen scheinen also zu passen. Glück gehabt. Woanders scheinen sie zu zicken. Ich meine mich zu erinnern, dass hobab schrieb, Tiarelle seien kurzlebig und wenig wüchsig. Das scheint von den jeweiligen Gegebenheiten im konkreten Garten abzuhängen.
Danke für deine Ausführungen und die schönen Bilder. Ich habe vor ein paar Jahren ein paar Tiarella gepflanzt, die an ihrem Standort aber nicht ganz glücklich zu sein scheinen, sie mickern dort etwas vor sich hin. Wenn ich deine im Vergleich sehe, dann haben meine definitiv auch einen Platz verdient, wo sie sich wohl fühlen.
Im schattigen Wiener Hofgarten haben sie sich auch nie so schön entwickelt, obwohl ich einiges dafür getan habe. Irgendwo hab ich mal gelesen, daß sie sauren Boden mögen, wäre also etwas Rhodoerde ganz verkehrt?
Mein Eindruck war immer, das Tiarella zwar Schatten gut verträgt, aber keinen Wurzeldruck (in baumbestandenen Höfen im ersten Jahr toll mit der frisch gelockerten Erde, im zweiten fast weg) und vor allem nicht mal kurze Trockenheit. Lockere, humose, feuchte Böden: schwierig in Berlin…