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Erdbeeren 2026 (Gelesen 930 mal)
Moderator: cydorian
Re: Erdbeeren 2026
Ich habe in den letzten Tagen einen Bericht gesehen, da haben sich die Erdbeerbauern beschwert, dass im Frühjahr wegen des kalten Wetters so gut wie keine Erdbeeren gab und jetzt würden sie alle auf einmal reif, weshalb die Preise in den Keller fallen würden und somit der finanzielle Schaden jetzt schon beträchtlich wäre. Das scheint also mit den Erdbeeren dieses Jahr so zu laufen wie letztes Jahr mit den Kirschen, wo auch alle Sorten ziemlich zeitgleich reif wurden? Ich hoffe ja, dass dieses Jahr dann wenigstens die Kirschen normal reifen wie sich das gehört!
- thuja thujon
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Re: Erdbeeren 2026
Ich habe 4 Sorten die letztes Jahr rund 2-3 Wochen auseinander waren. Dieses Jahr alle gleichzeitig reif, bei 30°C rotgestrahlt ohne die Zeit gehabt zu haben richtig Aroma zu bilden, erst bei absoluter Vollreife wirklich aromatisch.
Kirschen sind die meisten durch, ein paar späte Sorten hängen noch. Fruchtgröße ist unterdurchschnittlich und es gibt auf vielen Bäumen deformierte Früchte.
Kirschen sind die meisten durch, ein paar späte Sorten hängen noch. Fruchtgröße ist unterdurchschnittlich und es gibt auf vielen Bäumen deformierte Früchte.
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- Hyla
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Re: Erdbeeren 2026
Der Hammer!
Darauf bin ich noch gar nicht gekommen!
Könnte ich ja auch mal basteln.
Die Ernte ist auf den Feldern gerade in vollem Gange. So neumodisch mit hohen Stellagen ist man hier noch nicht unterwegs.
Die Städter dürfen sich jetzt wieder bücken und selber ernten. Mit Kind und Kegel geht's auf die Erdbeerfelder.
Lieblingssorten hier sind Mara de Bois und die wilde Walderdbeere. Diese nur schön roten ohne Aroma mag ich nicht. Die müssen bereits die Kelchblätter heben und vollreif sein. Besonders lecker: Sonnendurchglüht und warm ohne Schnecke.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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- cydorian
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Re: Erdbeeren 2026
Schnelle Abreife ist echt ein Problem. Der grosse Anbauer hier hat sich ja auf remontierende Sorten wie u.a. Hademar und den späten Reifebereich spezialisiert, ein bisschen Frühware nur für den Direktverkauf in der Region. Ein paar Privatspielereien auch, z.B. Mieze Schindler, vor allem für Marmelade.
Er sagte, die aromabesten Erdbeeren wären die letzten, die Anfang Oktober reif werden, mit der letzten Sonne, nur noch sehr langsam abreifend. Schluss ist, wenn sie um die Kelchblätter grün bleiben, während der Rest noch rot wird. Ähnlich in Norwegen, als Valldal kommt die besten und teuerste Ware aus ebenjenem Grund, sonnige Tage bei relativ niedrigen Temperaturen.
Er sagte, die aromabesten Erdbeeren wären die letzten, die Anfang Oktober reif werden, mit der letzten Sonne, nur noch sehr langsam abreifend. Schluss ist, wenn sie um die Kelchblätter grün bleiben, während der Rest noch rot wird. Ähnlich in Norwegen, als Valldal kommt die besten und teuerste Ware aus ebenjenem Grund, sonnige Tage bei relativ niedrigen Temperaturen.
Re: Erdbeeren 2026
Dieses Jahr bin ich mit dem Aroma meiner Erdbeeren sehr unglücklich. Zwar tragen alle Sorten wirklich riesige leuchtend rote Früchte, aber sie schmecken alle nach nichts. Die selben Pflanzen hatten in den letzten Jahren sehr aromatische Beeren. Dieses Jahr gibt es aber nur große Wassersäcke und das obwohl es so heiß und trocken war. Was nützen mir die schönsten Erdbeeren wenn sie nach nichts schmecken? Aussehen tun sie wie aus dem Bilderbuch.
- Hyla
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Re: Erdbeeren 2026
Eine echter Kenner.
Die schnell in der Sonne rot gereiften Beeren schmecken in der Regel nicht. Wirklich gute Beeren haben die Kelchblätter hoch und darunter einen 'Hals'.
Liebe Grüße!
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- thuja thujon
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Re: Erdbeeren 2026
Bei 30°C im Schatten gibst halt nix anderes wie schnell gereiftes. Ich habe die jetzt 3 Tage nach rotwerden hängen lassen, jetzt schmeckt man, dass es hätten Erdbeeren werden wollen. Aufgrund des trockenen Wetters faulen sie wenigstens nicht.
Die Erdbeeren stehen jetzt das dritte Jahr im Kübel, Fruchtgröße ist langsam zu klein, Geschmack scheiße, nur 3 mal so gut wie im Laden, es rentiert nicht zu pflücken und was draus zu machen.
Hoffe das was jetzt noch grün ist wird besser.
Die Erdbeeren stehen jetzt das dritte Jahr im Kübel, Fruchtgröße ist langsam zu klein, Geschmack scheiße, nur 3 mal so gut wie im Laden, es rentiert nicht zu pflücken und was draus zu machen.
Hoffe das was jetzt noch grün ist wird besser.
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Re: Erdbeeren 2026
Bei uns ebenfalls etwas durchwachsen. Aber diese Woche wird es etwas kühler, hoffentlich dadurch besser.
Korona schmeckt überraschend gut. Senga Sengana wollte ich nur in der hiesigen Erde ausprobieren- die schmeckt wohl überall eher enttäuschend...
Ewig Liebi hat wirklich mickrig kleine Pflanzen, die Blätter winzig klein. Die Früchte sind entweder sonnenverbrannt oder halb eingetrocknet, daher weiß ich nicht, ob der Geschmack repräsentativ ist. Bis jetzt: sehr sehr süß, geschmacklich ok.
Schwarzer Peter hat bisher nur 3 Erdbeeren gemacht, dafür aber ebensoviele Ausläufer.
Florence mickert immer noch.
Mieze durchwachsen, die Früchte sind eben empfindlich.
Die Walderdbeeren sind die unkompliziertesten.
Die Nachbarserdbeeren (ich mache Gießvertretung und ernte etwas im Gegenzug) schmecken recht gut, süß, ertragreich, formschöne Früchte, Aroma auch ok. Muss dann mal fragen, ob er weiß, was er da hat.
@Hyla
Als Deko sind die Steine hübsch, als Vogel-Erdbeerpickverlern-Instrument nicht geeignet. Oder man fängt sehr viel früher an, sie in viel größerer Anzahl auszulegen.
@cydorian
Totalausfall klingt ja übel. So wie es klingt, kannst du nichts dagegen machen?
Nur etwas OT: Gestern beobachtete ich zwei Spatzen, die sich auf den Weg vor dem Erdbeerbeet trafen und kurz einen Eingang unter das Schutznetz suchten, nicht fanden, sich dann antschilpten und wegflogen.
Das war herzallerliebst.
(Es wäre ja in meinem Garten ja auch noch ein zweites Beet mit unbedeckten Erdbeeren gewesen, aber Hinweisschilder stelle ich nicht auf.
Korona schmeckt überraschend gut. Senga Sengana wollte ich nur in der hiesigen Erde ausprobieren- die schmeckt wohl überall eher enttäuschend...
Ewig Liebi hat wirklich mickrig kleine Pflanzen, die Blätter winzig klein. Die Früchte sind entweder sonnenverbrannt oder halb eingetrocknet, daher weiß ich nicht, ob der Geschmack repräsentativ ist. Bis jetzt: sehr sehr süß, geschmacklich ok.
Schwarzer Peter hat bisher nur 3 Erdbeeren gemacht, dafür aber ebensoviele Ausläufer.
Florence mickert immer noch.
Mieze durchwachsen, die Früchte sind eben empfindlich.
Die Walderdbeeren sind die unkompliziertesten.
Die Nachbarserdbeeren (ich mache Gießvertretung und ernte etwas im Gegenzug) schmecken recht gut, süß, ertragreich, formschöne Früchte, Aroma auch ok. Muss dann mal fragen, ob er weiß, was er da hat.
@Hyla
Als Deko sind die Steine hübsch, als Vogel-Erdbeerpickverlern-Instrument nicht geeignet. Oder man fängt sehr viel früher an, sie in viel größerer Anzahl auszulegen.
@cydorian
Totalausfall klingt ja übel. So wie es klingt, kannst du nichts dagegen machen?
Nur etwas OT: Gestern beobachtete ich zwei Spatzen, die sich auf den Weg vor dem Erdbeerbeet trafen und kurz einen Eingang unter das Schutznetz suchten, nicht fanden, sich dann antschilpten und wegflogen.
Das war herzallerliebst.
(Es wäre ja in meinem Garten ja auch noch ein zweites Beet mit unbedeckten Erdbeeren gewesen, aber Hinweisschilder stelle ich nicht auf.
- cydorian
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Re: Erdbeeren 2026
Stell die Töpfe nachts in den Kühlschrank :-)thuja thujon hat geschrieben: ↑1. Jun 2026, 22:50 Bei 30°C im Schatten gibst halt nix anderes wie schnell gereiftes.
Es gibt eine Reihe Sorten, die mehr Hitze aushalten, z.B. kalifornische Züchtungen wie die alte Camarosa, die auch im Kommerzanbau rund um den Globus sehr beliebt ist. Mal bei Verkäufern wie Coviro gucken, man kriegt nicht alles hier, aber interessanter Sortenspiegel für warmes Klima, https://www.coviro.it/de/tabella-fragole/
Ausfall, klar, ich habe jetzt konsequent Netze. Der ganze Garten ist eingenetzt, soweit es geht. Die Vogelproblematik hat generell Jahr für Jahr sehr zugenommen, ich weiss nicht warum. Tauben zerhacken Blätter von Kohlpflanzen und Salaten, diverse sind an allen Beeren und Baumfrüchten, auch Himbeeren, Amseln und Hausrotschwänze gehen bzw. gingen an die Erdbeeren, es gibt kaum mehr Kulturen die ungeschützt was werden. Opportunistisch lebende Massenarten sind erdrückend noch häufiger geworden, die Spezialistenarten sind weg oder werden weniger.