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Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen) (Gelesen 2692697 mal)
Moderator: cydorian
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ja, eigentlich klappt das auch ganz gut mit dem ausbrechen.
Starking, wann formierst du die Triebe? Ich mache sowas bevorzugt Mittags/Nachmittags bei Sonne, wenn die Triebe nicht so glasig sind wie Morgens.
Habe gestern gegipfelt, war leider schon nötig, hätte gerne noch etwas länger gewartet, Blüte war gerade mal eine Woche rum, aber der Wuchs war zu viel. So werden die Trauben jetzt etwas dichter, hoffe sie quetschen sich später nicht ab. Nebenbei wurde auch die Traubenzone moderat entblättert, beste Grauschimmelprävention.
Starking, wann formierst du die Triebe? Ich mache sowas bevorzugt Mittags/Nachmittags bei Sonne, wenn die Triebe nicht so glasig sind wie Morgens.
Habe gestern gegipfelt, war leider schon nötig, hätte gerne noch etwas länger gewartet, Blüte war gerade mal eine Woche rum, aber der Wuchs war zu viel. So werden die Trauben jetzt etwas dichter, hoffe sie quetschen sich später nicht ab. Nebenbei wurde auch die Traubenzone moderat entblättert, beste Grauschimmelprävention.
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- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Mal ein Update nach der Blüte: die meisten Sorten sind oben gegipfelt, der Wuchs war leider wieder so kräftig, dass die Triebe oben eingekürzt werden mussten.
Damit die Trauben nicht zu dicht werden und in der Hoffnung, dass sie wenigstens noch ein bisschen verrieseln, wurde die Traubenzone entblättert. Das hilft zu dem frühen Zeitpunkt auch beim abhärten der Beerenhaut, weniger Sonnenbrand und weniger Schimmel ist die Folge.
Hier im Bild sieht man links so eine Wuchsmonstersorte, musste gegipfelt werden, rechts die Sorte ist weniger wüchsig, kann jetzt noch ein paar Tage ohne gipfeln bleiben. Damit bekommt dieser Stock eine lockerere Traubenstruktur, mit eben den Vorteilen bezüglich weniger Schimmel, kein abquetschen der Beeren usw. Auch hier wurde auf der Sonnenabgewandten Seite die Traubenzone entblättert.
Im Minimalschnitt sind die Laubarbeiten kein Thema, da muss die Rebe das ganze Thema rund um Ertrag, Schimmel, Sonnenbrand und mehr selbst regeln. Wenn zu viel draufhängt, werden wir nochmal gezielt Früchte runterschneiden, aber das wird erst in ein paar Wochen entschieden. Erster Schnitt war am 3. Juni.
Damit die Trauben nicht zu dicht werden und in der Hoffnung, dass sie wenigstens noch ein bisschen verrieseln, wurde die Traubenzone entblättert. Das hilft zu dem frühen Zeitpunkt auch beim abhärten der Beerenhaut, weniger Sonnenbrand und weniger Schimmel ist die Folge.
Hier im Bild sieht man links so eine Wuchsmonstersorte, musste gegipfelt werden, rechts die Sorte ist weniger wüchsig, kann jetzt noch ein paar Tage ohne gipfeln bleiben. Damit bekommt dieser Stock eine lockerere Traubenstruktur, mit eben den Vorteilen bezüglich weniger Schimmel, kein abquetschen der Beeren usw. Auch hier wurde auf der Sonnenabgewandten Seite die Traubenzone entblättert.
Im Minimalschnitt sind die Laubarbeiten kein Thema, da muss die Rebe das ganze Thema rund um Ertrag, Schimmel, Sonnenbrand und mehr selbst regeln. Wenn zu viel draufhängt, werden wir nochmal gezielt Früchte runterschneiden, aber das wird erst in ein paar Wochen entschieden. Erster Schnitt war am 3. Juni.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Hier blüht erst Swenson Red als erste Rebe. Von den Gescheinen bin ich nicht begeistert. 2-4 cm. Kann Lichtmangel sein. Habe gestern zum zweiten mal in diesem Jahr die Hasel (pl) stark schneiden müssen. Der nie blühende und beschattende Blauregen geht mir auch nur auf den Zeiger.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Dann stimmt was nicht, bei so kleinen Gescheinen. Vollsonnig ist gerade recht bei Reben, stundenweise Schatten wird kaum vertragen.
Chardonnay im Kübel vor ein paar Tagen, bekommt auf dem Balkon auch nicht volle Sonne ab, abends fehlen ein paar Stunden. Das ist immerhin besser als morgens Schatten.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Trauben sind Neuland für mich.
Gepflanzt vor 3 Jahren, hatten sie letztes Jahr schon reichlich Trauben dran. Bis ein Hagel dann im Juni fast alles nieder machte und entblätterte.
5 Träubchen schafften es dann noch zur Reife.
Dieses Jahr nun hat Einset Seedless wieder ne Menge Triebe und Fruchtstände.
Bei der daneben stehenden Kischmisch Zitronii fast gar keine Fruchtstände, dementsprechend ein unbändiger Wuchs. Obwohl sie deutlich später als die Einset Seedles anfing zu treiben ist sie jetzt schon viel länger.
Warum hat sie kaum Blüten ausgebildet (ich glaube 3 kleine hab ich gefunden)?
Gepflanzt vor 3 Jahren, hatten sie letztes Jahr schon reichlich Trauben dran. Bis ein Hagel dann im Juni fast alles nieder machte und entblätterte.
5 Träubchen schafften es dann noch zur Reife.
Dieses Jahr nun hat Einset Seedless wieder ne Menge Triebe und Fruchtstände.
Bei der daneben stehenden Kischmisch Zitronii fast gar keine Fruchtstände, dementsprechend ein unbändiger Wuchs. Obwohl sie deutlich später als die Einset Seedles anfing zu treiben ist sie jetzt schon viel länger.
Warum hat sie kaum Blüten ausgebildet (ich glaube 3 kleine hab ich gefunden)?
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- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Bei mir wars Frostschaden. Die Knospen waren schon zu weit für die -5,5°C Ende März. Ist erst gar nicht aufgefallen. Knospen aber teilweise tot. Später Austrieb aus Ersatzknospen fast ohne Blüten.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Wenn du ein Foto hast, lässt sich evtl mehr sagen. Ob Geschein und wenn ja wie groß hängt sehr stark mit der Schnitttechnik zusammen. Manche schneiden ihn sich weg und andere drauf. Man müsste den Aufbau der Pflanze sehen.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
kann man anhand der genetik/elternsorten von reben aussagen treffen ob die sorten, wenn sie wurzelecht sind, gegen die reblaus resistent wären?
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Blattreblaus oder Wurzelreblaus? Gegen beide resistent gibts noch kein Beispiel. Man kommt also nicht ums veredeln drumrum.
Nur die Eltern kennen reicht nicht für eine Vorhersage, das sollte in Versuchen abgeklopft werden. Wenn man die Genetik kennt, da gibts bestimmt Marker, die man einsetzen könnte für eine Vorhersage.
Das pflanzen oder dulden Wurzelechter Reben im Boden wachsend ist übrigens Bundesweit verboten, das gilt auch für spontan aufgelaufene Sämlinge.
Nur die Eltern kennen reicht nicht für eine Vorhersage, das sollte in Versuchen abgeklopft werden. Wenn man die Genetik kennt, da gibts bestimmt Marker, die man einsetzen könnte für eine Vorhersage.
Das pflanzen oder dulden Wurzelechter Reben im Boden wachsend ist übrigens Bundesweit verboten, das gilt auch für spontan aufgelaufene Sämlinge.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Zu wurzelechten Reben (bzw. das Pflanzen selbiger) sagt die KI aber was anderes:
https://www.google.com/search?q=wurzele ... s-wiz-serp
https://www.google.com/search?q=wurzele ... s-wiz-serp
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Die sagt, dass es in D verboten ist. Was die sagt, ist aber nicht das was zählt. Relevanter ist das Gesetz, mit dem das Thema geregelt ist:
https://www.gesetze-im-internet.de/rebl ... 30988.html
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Aineias
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
KI ist für die Klärung solcher Fragen in der Tat vollkommen untauglich.
Das Bundesrecht sagt das aber so pauschal auch nicht, man muss schon in das jeweilige Landesrecht schauen, das ggf. die hier zitierte ReblausVO (In von der Reblaus befallenen Gemeinden und Ortsteilen...) verschärft und den Anbau ganz verbietet. So z.B. bei uns in Hessen, in anderen Bundesländern aber vielleicht nicht.
Das Bundesrecht sagt das aber so pauschal auch nicht, man muss schon in das jeweilige Landesrecht schauen, das ggf. die hier zitierte ReblausVO (In von der Reblaus befallenen Gemeinden und Ortsteilen...) verschärft und den Anbau ganz verbietet. So z.B. bei uns in Hessen, in anderen Bundesländern aber vielleicht nicht.
Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Und so habe ich das dort auch gelesen...Aineias hat geschrieben: ↑10. Jun 2026, 08:27Das Bundesrecht sagt das aber so pauschal auch nicht, man muss schon in das jeweilige Landesrecht schauen, das ggf. die hier zitierte ReblausVO (In von der Reblaus befallenen Gemeinden und Ortsteilen...) verschärft und den Anbau ganz verbietet. So z.B. bei uns in Hessen, in anderen Bundesländern aber vielleicht nicht.
(Und die KI hat das eben nur verständlich wiedergegeben (quasi übersetztes Beamtendeutsch).)
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Aineias
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
KI ist ein besserer Zufallsgenerator, sozialwissenschaftlich auch stochastischer Papagei genannt. Jedes Mal, wenn ich den Link anklicke, kommt etwas anderes dabei heraus. Insofern, vielleicht hat Dir die KI das gesagt, mir und offenbar auch Thuja eben nicht.