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Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte (Gelesen 4970172 mal)

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Moderator: cydorian

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thuja thujon
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

thuja thujon » Antwort #33240 am:

Danke, Dalmatie ist nicht sicher Selbstfruchtbar. Die Antwort hier im Strang, nur etwas über 100 Seiten zurück. Dann ist der also doch zu was nützlich.
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Roeschen1
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Roeschen1 » Antwort #33241 am:

datou hat geschrieben: 9. Jun 2026, 22:41 Hier die erwähnte Feige in einem großen Hamburger Park, die LdA sein könnte. Passt das vom Habitus und der Blattform her?
Meine LdA macht ganz andere Brebas, Bananeform, sehr groß und daher wenige.
Blätter sind auch anders.
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cydorian
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

cydorian » Antwort #33242 am:

thuja thujon hat geschrieben: 9. Jun 2026, 23:17 Dann ist der also doch zu was nützlich.
War mir nur noch bewusst, weil zufällig dasselbe Problem erlebt. Der Thread ist trotzdem ein schwarzes Loch, in dem all die Erfahrung und das Wissen unnutzbar sofort verschwindet, das kann keiner mehr auseinandersortieren. War ja schon ein Erfolg, die Stecklingsgeschichten abzuzweigen und auch das klappt im Prinzip nicht...

Feigen ziehen das Chaos an, bei Sorten wie bei Beiträgen.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Roeschen1 » Antwort #33243 am:

Roeschen1 hat geschrieben: 10. Jun 2026, 10:05
datou hat geschrieben: 9. Jun 2026, 22:41 Hier die erwähnte Feige in einem großen Hamburger Park, die LdA sein könnte. Passt das vom Habitus und der Blattform her?
Meine LdA macht ganz andere Brebas, Bananeform, sehr groß und daher wenige.
Blätter sind auch anders.
http://fig-baud.com/cataloguefiguiers/c ... daout.html
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

raetzrico » Antwort #33244 am:

Dort waren im Minimum sicherlich 12-14°Minus.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Mario Marx » Antwort #33245 am:

Hier mal ein Zwischenstand aus dem Saarland. Ich hatte dieses Jahr keine Frostschäden an Zweigen, aber leider gibt es trotzdem wenige Brebas. Dalmatie hat ihre abgeworfen. Little miss figgy hatte 6 stich, davon ist noch eine übrig aber die wächst. Brown Turkey hat 3 Stück. Die Spätfröste haben da wohl doch noch zugeschlagen. Pastilliere treibt schön aus. Ist jedoch noch sehr jung. Nun hoffe ich auf einen langen Sommer und einen warmen Herbst
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

ringelnatz » Antwort #33246 am:

warmer (v.a. sonniger!) Herbst mag gut für Fruchtreife von Herbstfeigen sein.
Für die Frosthärte des Holzes ist es wohl besser, wenn die Temperaturen langsam aber stetig runtergehen.
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thuja thujon
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

thuja thujon » Antwort #33247 am:

Frosthärte vom Holz entscheidet sich schon viel früher im Jahr, die Zellen teilen sich, strecken sich danach und das ist der entscheidende Schritt, wie groß sind sie. Im Schatten oder dauerbewölkten Schietwetter im Norden größer als im sonnigen Süden.
raetzrico hat geschrieben: 10. Jun 2026, 10:44Dort waren im Minimum sicherlich 12-14°Minus.
Das ist schon hart an der Grenze bzw darüber. Da wäre Winterschutz mit Laubhaufen wie von cydorian geschrieben kein Fehler.

Cydorian: ja.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33248 am:

raetzrico hat geschrieben: 10. Jun 2026, 10:44 Dort waren im Minimum sicherlich 12-14°Minus.
Enrico
Bin mir nicht sicher, ob Tmin (alleine) die Schäden verursachte. Bei meinen Feigen konnte ich im März anschwellende Seiten-/Knospen sehen. Die sahen alle 1A aus. Irgendwann haben sie sich dann rückwärts entwickelt. Endknospen tot. Also angetrieben, dann angefroren ? :(
In Hamburg kaum Einbuße, im Wendland 99%, da ist nur eine Breba an der BT dran.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33249 am:

raetzrico hat geschrieben: 9. Jun 2026, 13:40 Die Kübelfeigen die ich hier in Berlin habe sehen mittlerweile
auch wirklich gut aus.
Gespannt bin ich auf Isi Doro mit mehreren Brebas vs. Dessert King
mit immerhin einer Frucht.
Das passt zur Vermutung :
Isi d'Oro Feigen entlang der Vorjahresäste, DK Feigen im oberen Bereich Vorjahresast.
Allerdings sind beide Pflanzen bei dir noch noch jung, kann Zufall sein.

Ach noch was : Die DK hat auf manchen Internetbildern so einen ganz dünnen bläulich/weißen Film auf den Feigen drauf, sieht entfernt ähnlich aus wie eine Wachsschicht. Diesen matten Film hat Isi d'Oro bei mir gar nicht. Die frucht wird zwar bei Reife heller, aber da ist nichts blau oder weiß bei.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

cydorian » Antwort #33250 am:

husar2003 hat geschrieben: 10. Jun 2026, 14:14 Die sahen alle 1A aus. Irgendwann haben sie sich dann rückwärts entwickelt. Endknospen tot. Also angetrieben, dann angefroren ?
Ist eigentlich der typische Frühlingsfrosteffekt, Feige schon im Saft, Frost, Knospen gehen zuerst drauf. Man sieht das nicht sofort, sie wirken noch ein paar Tage unbeschädigt. Hattet ihr nicht diese kalten Nächte Ende März? Hier gings auf -5,5° runter. Sorten die etwas schneller treiben: Knospen futsch, teilweise Holz. Brogiotto bianco und andere "gemächlichere": Kaum Schäden.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33251 am:

cydorian hat geschrieben: 10. Jun 2026, 14:21
husar2003 hat geschrieben: 10. Jun 2026, 14:14 Die sahen alle 1A aus. Irgendwann haben sie sich dann rückwärts entwickelt. Endknospen tot. Also angetrieben, dann angefroren ?
Ist eigentlich der typische Frühlingsfrosteffekt, Feige schon im Saft, Frost, Knospen gehen zuerst drauf. Man sieht das nicht sofort, sie wirken noch ein paar Tage unbeschädigt. Hattet ihr nicht diese kalten Nächte Ende März? Hier gings auf -5,5° runter. Sorten die etwas schneller treiben: Knospen futsch, teilweise Holz. Brogiotto bianco und andere "gemächlichere": Kaum Schäden.
Ja passt, erwischt hat es bei ni in Hamburg nur Isi d'Oro ( im kälteren Wendland auch die BT, Ernte weg) , aber bei der ist das Absterben der Spitzen sogar noch förderlich, weil sie sich dann zwangsweise von selbst verzweigt. Ernte ist ja am ganzen Ast.
Siehe Beispielbild mit defekter Endknospe und sofortiger , erwünschter Verzweigung. Ich könnte die Endknospenbereiche im Frühjahr auch komplett wegschneiden. Die Sorte verzweigt sich mit strengem Aufrechtwuchs eher zögerlich von selbst. Das hat auf der anderen Seite den Vorteil, dass ich nicht ganz so viel wegschneiden muss, im Vergleich zu BT, wo ständig was nach innen wächst oder 5 Äste an einer Stelle rauskomnen. Bei Isi d'Oro habe ich dann 1 bis 3 Triebe, das ist gefällig.
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