Klingt für mich auch soweit nachvollziehbar, wahrscheinlich macht's die Mischung. Aber was soll's, Handschuhe an, dann passiert nichts.
Ich habe mich heute weiter mit dem Aufräumen der Terrasse beschäftigt, irgendwelche Tiere haben vor ein paar Tagen schon wieder fleißig in meinen Ahorn-Töpfen gebuddelt und den Rindenmulch großzügig überall verteilt.

Bei der Gelegenheit habe ich die Ahorne auch noch ein bisschen ausgeputzt, leider scheint es meinen gerade erst im letzten Herbst erstandenen Acer shirasawanum 'Aureum' erwischt zu haben, der ist leider eingegangen.
Zwar hatte er im zeitigen Frühling dicke Knospen, aber irgendwie hat er schon vor ein paar Wochen einen Schlag bekommen, vielleicht beim Spätfrost, dann trieb er seeeehr zögerlich aus, die Hälfte der Knospen vertrocknete, und nun ist auch der Rest eingegangen. Es könnte auch sein, dass meine Eltern ihm zu viel Wasser gegeben hatten, als ich ein paar Tage nicht da war, vielleicht hat ihm das den Rest gegeben, Staunässe ist ja bekanntlich tödlich für Ahorne. Naja, kann man leider nichts machen, alle anderen Ahorne sehen ausgesprochen prächtig aus.
Zum Schluss kam wieder die übliche Gießrunde dran, diesmal mit Dünger in der Kanne, was ich meistens vergesse, und erst dran denke, wenn die ersten Topfpflanzen schon Mangelerscheinungen zeigen. Zu meiner großen Freude habe ich festgestellt, dass der im Frühling in einen größeren Topf gesetzte Agapanthus etliche Knospen schiebt, offenbar hat es mit der Überwinterung - so lange wie möglich draußen lassen, damit er nicht zu warm steht - gut geklappt. Der Ziersalbei hat bereits angefangen zu blühen, den hatte ich ähnlich überwintert, und er ist wieder sehr üppig ausgetrieben.