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Gartenarbeit im Juni (Gelesen 1480 mal)

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Turjan
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Re: Gartenarbeit im Juni

Turjan » Antwort #30 am:

AndreasR hat geschrieben: 13. Jun 2026, 21:30 Vielleicht eine phototoxische Reaktion oder eine Kontaktdermatitis? Sowas können viele verschiedene Pflanzen auslösen.
Das hier ist mein Foto von der entsprechenden Pflanze aus der Bestimmungs-App; leider keine gute Qualitaet.
Mein Jakobs-Greiskraut Bild.jpg
Beim Anfassen war fuer einen Moment nichts, dann ein ansteigendes Brennen. Nach dem Loslassen blieb die Haut noch fuer Stunden empfindlich.
Von der Pflanze gab's hier einige grosse Exemplare im Garten (auch groessere als das) und im Rasen ein paar bodennahe Rosetten.
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AndreasR
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Re: Gartenarbeit im Juni

AndreasR » Antwort #31 am:

Hmm, könnte Jakobs-Greiskraut sein, aber da kenne ich mich nicht so gut aus. Aber solche Hautreaktionen sind mit ein Grund, warum ich bei der Gartenarbeit grundsätzlich Handschuhe trage. Es ist schon schlimm genug, wenn ich mit T-Shirt im Pflanzengestrüpp arbeite und nach kurzer Zeit haufenweise rote Striemen an den Armen habe, weil irgendwas mal wieder mit der Haut reagiert hat...
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Immer-grün
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Re: Gartenarbeit im Juni

Immer-grün » Antwort #32 am:

Konstantina hat geschrieben: 13. Jun 2026, 16:34
Turjan hat geschrieben: 13. Jun 2026, 12:30 Beim Jaeten habe ich den Fehler gemacht, das Jakobs-Greiskraut (habe ich nachtraeglich identifiziert) mit blossen Haenden zu entfernen. Wie unangenehm! Das brennt wie Brennessel, aber verzoegert, aber dafuer hat man laenger etwas davon...
Wusste ich gar nicht, dass Jakobs-Greiskraut brennt.
Tut es auch nicht. Trotzdem nicht ohne Handschuhe, Gift. Das auf dem Foto ist definitiv keins.
Mit besserem Foto kann dir das hier wahrscheinlich jemand bestimmen, Turjan.
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Konstantina
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Re: Gartenarbeit im Juni

Konstantina » Antwort #33 am:

Für mich sieht es auch nicht nach Jakobs-Greiskraut aus. Vielleicht klappt es morgen mit bessern Foto aus
polluxverde
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Re: Gartenarbeit im Juni

polluxverde » Antwort #34 am:

Nach Betrachten des Fotos könnte es mE wohl doch Jacobs Kreuzkraut sein - hat jedenfalls vom Wuchs und Blatttextur ( wie Grünkohlblätter - können sich Norddeutsche immer gut merken ) viel Ähnlichkeit. Direkte Hautreaktionen nach Kontakt wären mir allerdings auch neu, ggf liegt eine allergische Disposition vor ?
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Turjan
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Re: Gartenarbeit im Juni

Turjan » Antwort #35 am:

Gute Frage. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich davor Brennesseln mit der blossen Hand gejaetet hatte. Wenn man die recht tief am Boden anfasst, dann brennt es nicht oder nur sehr leicht, und bei Brennessel ist das auch nur kurz. Vielleicht sondert dieses Kraut irgendetwas ab, das dieses Brennen bei mir wieder hervorgerufen hat.

Wie auch immer, ich habe hier ein Bild von der Bodenrosette des Jakobs-Greiskrauts gefunden, das es ziemlich genau trifft:
https://unkraeuter.info/wp-content/uplo ... etter.webp

Ansonsten muss ich morgen mal schauen, ob ich beim Jaeten irgendetwas uebersehen habe. Die grossen Exemplare sollten aber weg sein.

Edit: Da gab's doch noch eins.
260614_Greiskraut1.jpg
260614_Greiskraut2.jpg
260614_Greiskraut3.jpg
Das brennt aber heute nicht. Ich nehme mal an, es braucht ein paar kleine Wunden fuer den Effekt, den ich gestern hatte.
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Mottischa
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Re: Gartenarbeit im Juni

Mottischa » Antwort #36 am:

Vielleicht waren es die Brennesseln, das Kreuzkraut brennt gar nicht. Ich entferne es übrigens nicht, da hier keine Pferde rumlaufen und ich dem Jakobskrautbären nicht die Lebensgrundlage entziehen möchte. Außerdem finde ich persönlich diesen Rachefeldzug gegen eine einheimische Pflanze schon fragwürdig. Auf Weiden kann ich das verstehen, man muss aber nicht losgehen und jede Pflanze überall entfernen, schließlich hat sie auch ihren ökologischen Nutzen.

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Re: Gartenarbeit im Juni

hobab » Antwort #37 am:

Da bin ich ganz bei dir Mottischa, zumal häufig ähnlich aussehende, seltene Senecio gerodet werden. Brennen tun sie nicht, blühen aber sehr schön.

Auf der anderen Seite muss man aber sehen, dass das Jacobs Kreuzkraut sehr stark vom Klimawandel profitiert, was ich vor allem in den Alpen problematisch finde, wo sie auf den Weiden immer höher vorrücken und dort erheblich Arbeit verursachen. Aussterben werden sie jedenfalls nicht so schnell…
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Re: Gartenarbeit im Juni

Turjan » Antwort #38 am:

Nur um das klarzustellen: die Reaktion meiner Haende gestern war spezifisch auf das Greiskraut. Bei jedem Anfassen eines Greiskrauts wurde das Brennen ausgeloest, bei jedem Anfassen einer anderen Pflanze nicht. Da diese Reaktion heute ausbleibt, ist halt meine Arbeitshypothese, dass ich durch die winzigen Verletzungen, die die Brennesseln verursachen, gestern eine Eintrittpforte fuer irgendeinen Stoff auf dem Greiskraut bot, der die Reaktion ausloeste. Ich werde mir jetzt keine neuen Wunden zufuegen, um das auszutesten, aber dass das Greikraut beteiligt war, steht sowieso fest. Da die Loesung aber in jedem Fall ist, Handschuhe zu tragen - das Zeug ist ja eh giftig - reicht mir das als Erkenntnis.
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Re: Gartenarbeit im Juni

Mottischa » Antwort #39 am:

Ah ja, in dem Fall ist das möglich. Die Pflanze ist ja giftig und die Raupe wird es durch den Fraß auch. Daher kann es schon sein, dass es in den Wunden brannte.
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Re: Gartenarbeit im Juni

AndreasR » Antwort #40 am:

Klingt für mich auch soweit nachvollziehbar, wahrscheinlich macht's die Mischung. Aber was soll's, Handschuhe an, dann passiert nichts. :)

Ich habe mich heute weiter mit dem Aufräumen der Terrasse beschäftigt, irgendwelche Tiere haben vor ein paar Tagen schon wieder fleißig in meinen Ahorn-Töpfen gebuddelt und den Rindenmulch großzügig überall verteilt. ::) Bei der Gelegenheit habe ich die Ahorne auch noch ein bisschen ausgeputzt, leider scheint es meinen gerade erst im letzten Herbst erstandenen Acer shirasawanum 'Aureum' erwischt zu haben, der ist leider eingegangen. :'(

Zwar hatte er im zeitigen Frühling dicke Knospen, aber irgendwie hat er schon vor ein paar Wochen einen Schlag bekommen, vielleicht beim Spätfrost, dann trieb er seeeehr zögerlich aus, die Hälfte der Knospen vertrocknete, und nun ist auch der Rest eingegangen. Es könnte auch sein, dass meine Eltern ihm zu viel Wasser gegeben hatten, als ich ein paar Tage nicht da war, vielleicht hat ihm das den Rest gegeben, Staunässe ist ja bekanntlich tödlich für Ahorne. Naja, kann man leider nichts machen, alle anderen Ahorne sehen ausgesprochen prächtig aus.

Zum Schluss kam wieder die übliche Gießrunde dran, diesmal mit Dünger in der Kanne, was ich meistens vergesse, und erst dran denke, wenn die ersten Topfpflanzen schon Mangelerscheinungen zeigen. Zu meiner großen Freude habe ich festgestellt, dass der im Frühling in einen größeren Topf gesetzte Agapanthus etliche Knospen schiebt, offenbar hat es mit der Überwinterung - so lange wie möglich draußen lassen, damit er nicht zu warm steht - gut geklappt. Der Ziersalbei hat bereits angefangen zu blühen, den hatte ich ähnlich überwintert, und er ist wieder sehr üppig ausgetrieben.
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Re: Gartenarbeit im Juni

Lady Gaga » Antwort #41 am:

Ich trage bei warmen Wetter keine Handschuhe, aber wenn man giftige Pflanzen kennt natürlich schon. Bei Orlaya war es mir beim Rückschnitt nicht bekannt, ich hatte die Samen in meine kleine Wiese gestreut und finde sie hübsch. Aber an meiner Hand bekam ich danach Entzündungen, sah schrecklich aus. Also Vorsicht!
.
Heute morgen war es nass im Garten, die kleine Hecke zwischen Rosenbeeten und Gemüsegarten machte mich wieder einmal nass, also habe ich sie geschnitten. Nachmittags ging es an die Hecke am Teich, erst die neuen Bambushalme zurückgeschnitten oder entfernt, dann gings an die 2 Kletterrosen davor und schließlich an die Peitschentriebe der Glyzinien.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!
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