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Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum? (Gelesen 54362 mal)

Kletterpflanzen - Auswahl, Pflanzung, Pflege, Schnitt, Kletterhilfen, Verwendung als Bodendecker,
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Cryptomeria
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Cryptomeria » Antwort #75 am:

Wer Lust hat, sollte es ausprobieren. Da immer sehr viel vom Kleinklima abhängt, muss Pionierarbeit leisten.
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AndreasR
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

AndreasR » Antwort #76 am:

Ich glaube, ich darf nie ein holländisches Gartencenter betreten, da würde ich gleich drei Einkaufswagen voller Pflanzen herauskarren - schon Wahnsinn, was die immer für eine Auswahl haben. Ich glaube, ich habe hier ein- oder zweimal eine panaschierte Kletterhortensie oder die Scheinhortensie gesehen, ansonsten immer nur die reine Art (klar, die ist auch schön, meine gewinnt nach einigen Jahren Standzeit langsam Format). Und sehe ich das richtig, 'Bright Side' kostet nur 8,99 €? Hier würde man mindestens das Doppelte bis Dreifache verlangen und bekäme ein Exemplar, was nur halb so groß ist...
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Gartenplaner
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Gartenplaner » Antwort #77 am:

Arachne hat geschrieben: 24. Mär 2026, 17:54 Wie heißt die links neben Bright Side im ersten Foto?
Die klare Blattform und das dezente Farbspiel gefällt mir.
Sorry, nachgetragen, das ist ‚Miranda‘!
*Falk* hat geschrieben: 24. Mär 2026, 18:37 Gelbblättrige und panaschierte H. mögen in einem Gewächshaus gut wachsen, aber im Bereich
einer Baumwurzel und mit Beschattung durch die Baumkrone, na da hätte ich große Bedenken
bezüglich der Vitalität.
Ich kann zwar nur über ‚Miranda‘ (‚Silver Lining‘ hatte ich damals parallel gekauft und an einen Nachbarbaum gepflanzt, aber in der Anwachsphase nicht genug drauf geachtet, die ist damals vertrocknet) Erfahrungen beisteuern, aber die sind insgesamt gut.
Ich hab sie seit 2012 oder so am Stamm eines Pflaumenbaums, dazu noch im Schatten der südlich davon stehenden Haselnusshecke zum Nachbarn, und Panaschierung und Vitalität sind gut.
Nur geblüht hat die noch nie.
Vielleicht etwas weniger wüchsig als die grünen Kletterhortensie an der Südostwand der „Ruine“, aber erstaunlich trockenheitsverträglich seit den klimawandelbedingten Dürresommern seit 2018.
Mehrfach sehr schlappend, hat sie sich immer wieder erholt und ist weiter gewachsen, während ein paar Meter weiter eine Schizophragma hydrangeoides ‚Moonlight‘ an einem Apfelbaum dadurch immer mehr abbaute und vor 3 Jahren dann komplett einging.
(Die hab ich jetzt an anderer Stelle nochmal ausprobiert.)
AndreasR hat geschrieben: 24. Mär 2026, 19:16 Ich glaube, ich darf nie ein holländisches Gartencenter betreten, da würde ich gleich drei Einkaufswagen voller Pflanzen herauskarren - schon Wahnsinn, was die immer für eine Auswahl haben. Ich glaube, ich habe hier ein- oder zweimal eine panaschierte Kletterhortensie oder die Scheinhortensie gesehen, …
‘Miranda’ und ‘Silver Lining’ gibts hier in der Köln/Düsseldorf-Gegend zumindest jedes Jahr auch im Dehner (vielleicht aber auch der Grenzregion geschuldet?)
AndreasR hat geschrieben: 24. Mär 2026, 19:16 …Und sehe ich das richtig, 'Bright Side' kostet nur 8,99 €? Hier würde man mindestens das Doppelte bis Dreifache verlangen und bekäme ein Exemplar, was nur halb so groß ist...
Ein Grund, warum ich hier in Deutschland eigentlich fast gar nicht mehr in Gartencenter gehe.
Mit 5 großen Gartencenter in Venlo und Roermond und dazu dann noch immer wieder solchen Spezialitäten/Raritäten, wie man sie ansonsten nur auf Raritätenmärkten findet…..(schon etwas ulkig, wenn ich dann hier auf den Märkten im GRUGA-Park oder Knechtsteden dann z.B. Scheffleras sehe mit dem Kunststofferläuterungsschild, wie ich sie eben schon mehrfach in Holland gesehen hatte….nur zu einem…..anderen…..Preis 8) ;D )

Im Sortiment jedes Frühjahr gibt’s dann hier auch Schizophragma hydrangeoides ‘Crug’s Farm’, ‘Roseum’, ‘White Wedding’, wobei ich definitiv die ‘Moonlight’ dabei die schönste finde.
Zuletzt geändert von Gartenplaner am 25. Mär 2026, 13:02, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

AndreasR » Antwort #78 am:

Gerade mal geschaut, die normale Art gibt's für 'nen Zehner beim örtlichen Dehner, ansonsten noch 'Crug Coral' und 'Silver Lining' für 17,99 €, also wie vermutet doppelt so teuer. Gut, sie werden noch mit dem LKW aus Holland hierher gekarrt, aber das erklärt den Preisunterschied nicht wirklich.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Drainagefan » Antwort #79 am:

Pinguin hat geschrieben: 1. Jun 2012, 06:32 doch wie bekomme ich eine junge Hortensien-Pflanze dazu, in einen Baum zu klettern?
Ich hatte 3 Kletterhortensien, 2 wurden von Blattläusen mit ziemlich sonnigen Standort immer mehr umgebracht, bis ich sie ersetzte.

1 habe ich relativ achtlos an eine niedrige ca 50cm hohe Betonmauer im Schatten gesetzt und da ein simples Drahtgitter festgemacht. Darüber gibt es dünne glatte Eisenstäbe in praller Sonne. Die klettert da schon hoch, dauert aber seit ca. 10 Jahren. Ich habe es sogar geschafft die um 90° bei einem Eck umzuleiten.

Ich beachte die so gut wie nicht, die wird auch nur ausnahmsweise gegossen.
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Re: Re:Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Drainagefan » Antwort #80 am:

RosaRot hat geschrieben: 1. Jun 2012, 10:22 Doch. Der Efeu wuchs bis in die höchsten Spitzen, den haben wir abgenommen, es war einfach zu viel.
Mein Efeu hat an bestimmten Stellen keine Lust an einer Betonmauer mit Gitter zu wachsen, Daneben wächst er gut. Ich vermute es liegt am Licht.

An einer anderen Stelle wächst der Efeu bis 3-4m Höhe an einer Betonsäule sehr gut, kommt aber dann an der rauhen Betonsäule nicht weiter in der Höhe und das seit ca. 20 Jahren. Wilder Wein klettert eine ähnliche Säule problemlos hoch.

Ich glaube eine Kletterhortensie weiß sich bei einem Baum schon zu helfen, wenn man Geduld hat. Ich fürchte eher Schädlinge als Problem.

PS: Ein anderer wilder Wein ist vom Nachbarn zu mir geklettert, ohne jegliche Hilfe, über einige Hecken und Sträucher in eine Fichte. Ich schätze mal der war 60m lang. Neben der Fichte hat der dann noch Wurzeln geschlagen. Ich habe den entfernt so gut es ging. Am besten sieht man das wo der klettert, wenn es Herbst wird, da färben sich die Blätter rot.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Gartenplaner » Antwort #81 am:

Gartenplaner hat geschrieben: 24. Mär 2026, 22:25
*Falk* hat geschrieben: 24. Mär 2026, 18:37 Gelbblättrige und panaschierte H. mögen in einem Gewächshaus gut wachsen, aber im Bereich
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Mehrfach sehr schlappend, hat sie sich immer wieder erholt und ist weiter gewachsen, …
Fotos nachgereicht:

Bild

Bild

Das Gelb des Randes wird noch wesentlich intensiver, je älter das Laub wird.
Und es gibt Blütenstände :D
(Nur hätt ich wohl doch einen größeren und weniger maroden Baum dafür gebraucht :-\)
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Gartenplaner » Antwort #82 am:

Gartenplaner hat geschrieben: 24. Mär 2026, 17:08

Bild

…rechts ‚Bright Side‘
Update - scheint keine Sonne zu vertragen, nicht mal unter Glas mit Schattiergewebe drüber 🤔

Bild

Pileostegia (Hydrangea) viburnoides sieht auch spannend aus - soll wohl auch für halbschattige bis schattige Mauern sein:

Bild

Bild
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Drainagefan » Antwort #83 am:

Gartenplaner hat geschrieben: 17. Jun 2026, 13:23 Update - scheint keine Sonne zu vertragen, nicht mal unter Glas mit Schattiergewebe drüber 🤔
Meine Miranda kommt gut mit praller Sonne (bei schattigem Fuß (unter einer Mauer) klar. Ich gieße die nie.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Gartenplaner » Antwort #84 am:

‚Miranda‘, ‚Golden Touch’ und ‚Silver Lining‘ standen rechts und links von ‚Bright Side‘ und sahen tadellos aus.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Drainagefan » Antwort #85 am:

Bei mir wurden 2 von 3 Miranda regelmäßig im Frühjahr von Läusen zu Tode gefressen. Jetzt kämpft dort eine Lonicera. Die sieht im Frühjahr auch nicht gut aus, aber erholt sich im Sommer.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

hobab » Antwort #86 am:

Ich hab an Kletterhortensien noch nie einen Schädling gehabt, aber wenn man möglichst naturferne Sorten züchtet, wundert es mich nicht, wenn die weniger stabil sind - irgendwas muss ja leiden, wenn weniger Chlorophyll vorhanden ist - in dem Fall wohl Schädlingsresistenz (oder keine Kraft mehr für Blüte).
Lonicera dagegen ist zwar Blattlausmagnet, scheint das aber problemlos wegzustecken. Die sehen aber oft so eklig aus, das ich sie nicht mehr gerne pflanze. Ist allerdings nicht bei allen Arten so krass.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Gartenplaner » Antwort #87 am:

‚Miranda’ steht bei mir seit 2012 relativ „ungepflegt“, hatte - soweit ich das mitbekommen habe - nie gravierenden Schädlingsbefall und verträgt auch mal Trockenheit, was sie zwar mit schlappenden Blättern anzeigt, sich bei Regen/Gießen wieder erholt - genau wie die „Normalform“.
Ich kann da keine merkliche Schwächung durch den gelbgefärbten Blattrand erkennen.
Sie hat nur merklich länger gebraucht, Blütenstände auszubilden, was mir aber wegen der Blattwirkung nicht so wichtig ist.
Übrigens steht meine ‚Miranda‘ sehr schattig, und macht das auch gut mit.

Komplett gelblaubige Pflanzen haben allerdings arten- und gattungsübergreifend oft Probleme mit „zuviel“ Sonne.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

Drainagefan » Antwort #88 am:

Ich glaube bei mir liegt das am Standort. Die Lonicera sehen im Frühjahr auch extrem mitgenommen aus. Die Miranda hatte sich nach der Blattlaus-Zeit nie so recht erholt, während die Lonicera sehr schön wird und dann ist auch mit den Blattläusen Ruhe. Ich habe gesucht und keine wirkliche Alternative zur Lonicera gefunden.

DIer Miranda, der es gut geht, ist an eine Stelle gepflanzt, die eine Notlösung war. Die ist jetzt ca. 10 Jahre alt und schon relativ groß. Ich glaube der Schatten der Miranda ist das Problem für Pflanzen davor, die wird immer höher und der Schatten für Storchschnäbel oder was immer dort hin kommen wird, immer mehr.
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Re: Kletterhortensie Hydrangea petiolaris am Baum?

hobab » Antwort #89 am:

Gut tut es Pflanzen nie chlorophyllarme, oder - freie Blattteile zu haben. Auch wenn sie ‚normal‘ wachsen, werden sie nie so kräftig sein wie natürliche Pflanzen. Das zeigt sich aber halt oft erst in Extremsituationen.
Mir bereitet es einfach auch Bauchschmerzen, wie wir immer mehr Herrgott spelen, von KI, Eingriff ins Klima, Genmanipulationen, aber eben auch solche Züchtungen. Dabei ist mir schon bewusst, dass alles Obst und Gemüse auch so entstanden ist - aber Nahrung oder Impfmittel sind noch was anderes als solche ästhetischen Spielereien.
Passt hier natürlich nicht, aber ich will ja keine Grundsatzdiskussion lostreten , sondern vielleicht mal die eigene Position klarmachen.
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