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Tomaten 2026 (Gelesen 90011 mal)

Wurzelgemüse, Knollengemüse, Blattgemüse, Stielgemüse, Fruchtgemüse, Kohlgemüse
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Inge
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Re: Tomaten 2026

Inge » Antwort #1455 am:

Ich habe keinerlei Daten, aber seit vielen Jahren die Vogelmiere unter den Tomaten und möchte sie nicht missen. Dass sie sich wohl fühlt und dadurch den Boden komplett beschattet zeigt mir, dass der Boden ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist - ganz ohne Bodenprobe. Sollte sie zu hoch werden, rupf ich sie halt raus, es kommen immer kleine Pflanzen nach.
Liebe Grüsse
Inge
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thuja thujon
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Re: Tomaten 2026

thuja thujon » Antwort #1456 am:

Ausreichende Nährstoffmengen dürften die Regel sein in den Gemüsegärten. Die ausgesprochenen Magerböden, die für Gemüsebau genutzt werden, muss man tatsächlich suchen. Ich kenne da nur wenige, und da machen Tomaten kaum Spaß. Da ist man schon froh wenn 2 Rispen ausreifen. Am Straßenschild im Pflaster wurzelnd, im Kiesstrand am Rheinufer oder unter einer Autobahnbrücke ohne Regen sind es meist eher vier Rispen.

Mir fällt es schwer, mich über Vogelmiere in den Gemüsebeeten zu freuen. Wenn essbares Unkraut, dann Portulak, und der macht genauso zehntausende Samen und wird deshalb konsequent bekämpft. Selbst die türkischen Bekannten nehmen ihn nicht Kisten- oder Schubkarrenweise ab, also habe ich keine Verwendung dafür.
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Mediterraneus
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Re: Tomaten 2026

Mediterraneus » Antwort #1457 am:

Ich hab heute ausgegeizt und fixiert.
Bis jetzt siehts gut aus, kleine Früchte hängen dran.
Jetzt wirds halt heiß, trocken ists sowieso, noch liegt bei mir Rasenmulch, Vogelmiere hab ich gejätet,ebenso anderes Unkraut. Das liegt jetzt zusammen mit den Geiztrieben als schattierender Mulch.
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thuja thujon
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Re: Tomaten 2026

thuja thujon » Antwort #1458 am:

Mediterraneus hat geschrieben: 19. Jun 2026, 15:05Ich hab heute ausgegeizt und fixiert.
Das mache ich alle 2-3 Tage.
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Mediterraneus
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Re: Tomaten 2026

Mediterraneus » Antwort #1459 am:

Ich arbeite halt noch nebenher ;)
Mir fehlt einfach die Zeit.

Eine Pflanze hat gelbes Mosaik auf den Blättern. Die entsorge ich am besten gleich?
(die hab ich als letztes ausgegeizt)
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Re: Tomaten 2026

thuja thujon » Antwort #1460 am:

Ohne ein Foto gesehen zu haben schwierig zu entscheiden.

Das mit dem Arbeiten und der Zeit geht mir ähnlich. Ausgeizen und aufbinden dauert für 15 Pflanzen vielleicht 90 Sekunden, dass bekomme ich meist noch im vorbeilaufen geregelt. Doof wirds, wenn man es Wochenlang nicht gemacht hat und mit einer Schere für Ordnung sorgen muss. Dann würde ich den Kladderadatsch aber einfach weiter vor sich hinwuchern lassen, Erziehung im Erwachsenenalter anzufangen bringt nicht viel.
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Re: Tomaten 2026

Granate » Antwort #1461 am:

Meine Tomate ist an der Spitze vertrocknet. Ist das eine Krankheit oder schlicht das heiße Wetter? Hab eigentlich ausreichend gegossen..
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Re: Tomaten 2026

adiclair » Antwort #1462 am:

Ich tippe mal auf 'schlicht das heiße Wetter' (wenn die obersten Blätter vertrocknen).
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Re: Tomaten 2026

adiclair » Antwort #1463 am:

...und dann in der Ecke (auf dem Balkon?) wo meist Wärmestau herrscht und wo fast kein Lüftchen weht, ist kein idealer Standort für Pflanzen (Tomaten).
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Re: Tomaten 2026

Hyla » Antwort #1464 am:

Gibt's vielleicht eine Chili, die mit der Tomate den Platz tauschen könnte?
Die vertragen die Hitze ein Stück besser.
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Re: Tomaten 2026

ringelnatz » Antwort #1465 am:

Sicher eine Unterversorgung mit Wasser in den Blättern. Aber die Ursache kann neben der Hitze auch in einer Wurzelschädigung durch zu viel gießen liegen. Also beides zusammen meine ich.
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Re: Tomaten 2026

thuja thujon » Antwort #1466 am:

Ist auf jeden Fall ein valider Punkt.
Man sollte sich davor hüten, nur weils warm wird, es besonders gut zu meinen und den Wurzeln durch das gießen den Überlebensnotwendigen Sauerstoff zu rauben. Da reichen 2 Stunden Gestrauchel, um die Triebspitze zum absterben zu bringen.
Weniger ist mehr, Geduld haben und erst reagieren wenn die ganze Pflanze anfängt zu schlaffen, kann Punkte bringen.
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Re: Tomaten 2026

adiclair » Antwort #1467 am:

...dann sollten doch so Leute, die das mit dem Gießen nicht so einschätzen können (zu viel - zu wenig), aber trotzdem ihre Tomaten in Töpfen kultivieren wollen / müssen, zu Töpfen mit Wasserspeicher umsteigen.
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Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Tomaten 2026

Tempel-Hof-Gärtner » Antwort #1468 am:

thuja thujon hat geschrieben: 20. Jun 2026, 23:36 Man sollte sich davor hüten, nur weils warm wird, es besonders gut zu meinen und den Wurzeln durch das gießen den Überlebensnotwendigen Sauerstoff zu rauben. Da reichen 2 Stunden Gestrauchel, um die Triebspitze zum absterben zu bringen.
"2 Stunden Gestrauchel"? Was meinst Du?
Wenn es "Überwässerung" meinen soll: Gegen natürliche Überwässerung (Starkregen mit + 20L analog zu einer richtig ordentlichen Bewässerung mit 2 Kannen/m²) ist aber kein Kraut gewachsen... ;)

Mal was Grundsätzliches zum Thema Bodenluft / Bodenwasser: Es gibt eine schematische Darstellung von Bodenbestandteilen, die ich nun x-fach in irgendwelchen Vorträgen zitiert gefunden habe (stammt aus DEM Standardwerk 'Lehrbuch der Bodenkunde' von Scheffer/Schachtschnabel [https://hypersoil.uni-muenster.de/0/03/02.htm]): Demnach bestünde 'Boden' aus 45% mineralischer Substanz, je ca. 1/4 Luft (25%) & Wasser (23%) & 7% Organischer Substanz / Humus.

Ich frage mich dann immer, in welchem idealen Moment diese (eh sehr groben) Durchschnittswerte für "den Boden" gelten sollen, denn wenn das gute Bewässern zwangsläufig zur Folge hat, dass es weniger Platz für Luft im Boden geben soll, dann wären dieses Viertel für Luft bzw. Wasser ja eigentlich ein entweder / oder Prozent-Anteil, sprich: Wenn Boden 100%-ig wasser-gesättigt ist, dann keine Platz mehr für Luft (Sauerstoff) und vice versa (was ist dann aber das dabei "vergessene" Viertel...?).
Welchen Denkfehler habe ich da? Und was bedeutet es dann eigentlich, dass Wasser die Luft verdrängt und Wurzeln bei Wassersättigung ersticken, weil sie keine Luft mehr finden?
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Re: Tomaten 2026

hobab » Antwort #1469 am:

Ich würde mal annehmen das gutes Bewässern zu 25% Wasser im Boden führt und 100% Wassersättigung eben alle Luft verdrängt hat - da Wurzeln ohne Sauerstoff nicht leben können, dürfte das nach einiger Zeit das Ende der Pflanze sein.
Bei Neapel in den Weinbergen werden die Tomaten nie gegossen, die sehen dann am Nachmittag immer aus, als wären sie praktisch tot, um am nächsten Morgen wieder frisch und knackig daher zu kommen. Die Dinger simulieren, wie blöd…
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