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Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar. (Gelesen 298837 mal)
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- Quendula
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Oder ganz modern mit GPS-Überwachung
https://www.raindancer.com/
Sich zu entschuldigen bedeutet nicht, dass man einsieht, dass der Andere Recht hat. Sich zu entschuldigen bedeutet, dass einem der andere Mensch wichtiger ist als der Streit.
- thuja thujon
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Der ist allerdings für die Großregner und die sind wegen der schlechten Verteilgenauigkeit und der oft hohen Wassergaben nicht die erste Wahl im Gemüsebau. Die sieht man hier nur vereinzelt. Auch Düsenwägen werden hier kaum benutzt, mit Wetterstation davor kenne ich nur zwei, beide auf Versuchsflächen.
Großregner mit Schlaucheinzug sind dann doch eher was für den Ackerbau.
Großregner mit Schlaucheinzug sind dann doch eher was für den Ackerbau.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Das würde mir, so wie von dir beschrieben, auch eher gefallen:thuja thujon hat geschrieben: ↑7. Jun 2026, 10:19 Nochmal zur Bewässerung. Die sollte idealerweise so wie auf dem Bild aussehen. Nach dem öffentlichen Straßenrandstreifen oder Privatweg kommt eine ungenutzte Fläche zum wenden usw. An den Stellen, wo die Regnerrohre bis zum Ende der Reihe gehen, werden Teilkreisregner verbaut. Vollkreisregner erst an den weiter im Schlag befindlichen Stellen, damit sie den Weg nicht treffen.
Möhren 20260606.jpeg
Realität ist hier am Ort, dass Schlauchtrommeln durchs Feld gezogen
werden und die (meine) Grenzhecke meterhoch mit gegossen wird,
dann natürlich Gemeckere, dass die Zweige ins Grundstück ragen
weil die Hecke bei der Dauerberieselung wie verrückt wächst.
Feldwege bei über 30 Grad und Trockenheit 10 cm unter Schlamm,
Autostraße wird ebenfalls mitgegossen, die Zuleitungen (dick wie ein
Feuerwehrschlauch) quer über öffentliche Wege gelegt).
Mir entsteht der Eindruck, dass jeder soviel sprühen kann wie und wo
er will.
Gibt es dafür ,irgendwelche Regeln und Genehmigungsverfahren,
wer ist behördlicherseits zuständig?
- dmks
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Kann nur aus eigener (beruflicher) Erfahrung soviel sagen: "Egal" ist die Wassermenge nicht, da Förderung und Betrieb der Anlagen ja Geld kosten. Dazu kommt, daß an jedem Brunnen eine Wasseruhr sitzt...es muß das entnommene Grundwasser bezahlt werden. Jeder Kubikmeter.
Bei der Verteilung liegt es in der Verantwortung des Ausbringers - Verkehrsflächen sollten nicht betroffen sein; aber bei über 40 Grad im Schatten...ganz ehrlich?
Über einen C-Schlauch kann man mit dem Auto einfach drüberfahren, vom Fahrrad lieber kurz absteigen!
Wo es zu echten Beeinträchtigungen kommt bitte an das zuständige Amt (erstmal Ordnungsamt) wenden - die nehmen Kontakt auf und klären das.
Denn es gibt Regeln.
Bei der Verteilung liegt es in der Verantwortung des Ausbringers - Verkehrsflächen sollten nicht betroffen sein; aber bei über 40 Grad im Schatten...ganz ehrlich?
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- Hyla
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Öffentliche Straße beregnen ist, soweit ich weiß, nicht erlaubt. Passiert natürlich trotzdem, besonders bei viel Seitenwind.
Die Bauern hier haben auch die großen Schlauchwagen. Die Schläuche dürfen nicht auf Kreisstraßen etc. verlegt werden. Wenn da ein Motorradfahrer kommt...
Was wirklich Straße ist oder auch nicht, muß man natürlich gucken. Wirtschaftswege gehören nicht dazu.
Wasseruhren habe ich hier noch nicht gesehen. Da guckt ein dickes Rohr aus dem Boden, daran hängt eine Dieselpumpe und daran der Schlauchwagen mit Sprenger. Wurfweite des Sprengers schätze ich auf 50m.
PS: Ich würde mich mal beim Ordnungsamt erkundigen. Die Nutzung des Grundstücks ist ja ziemlich eingeschränkt, wenn der Bauer ständig über die Grenze bewässert.
Die Bauern hier haben auch die großen Schlauchwagen. Die Schläuche dürfen nicht auf Kreisstraßen etc. verlegt werden. Wenn da ein Motorradfahrer kommt...
Was wirklich Straße ist oder auch nicht, muß man natürlich gucken. Wirtschaftswege gehören nicht dazu.
Wasseruhren habe ich hier noch nicht gesehen. Da guckt ein dickes Rohr aus dem Boden, daran hängt eine Dieselpumpe und daran der Schlauchwagen mit Sprenger. Wurfweite des Sprengers schätze ich auf 50m.
PS: Ich würde mich mal beim Ordnungsamt erkundigen. Die Nutzung des Grundstücks ist ja ziemlich eingeschränkt, wenn der Bauer ständig über die Grenze bewässert.
Zuletzt geändert von Hyla am 28. Jun 2026, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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- Hyla
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Mag sein. Ich nehme sicher nicht den Deckel runter.
Wie das auf dem Feld aussieht, habe ich vor einem Jahr fotografiert. Da sieht man, wie weit der beregnet.
Wie das auf dem Feld aussieht, habe ich vor einem Jahr fotografiert. Da sieht man, wie weit der beregnet.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
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- dmks
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Ja, in einem Betrieb (Baumschule) wo ich dereist arbeitete hatten wir sowas zweimal.
Der Regner schmeißt gut 25 Meter - das ist eine Beregnungsbreite von 50 Meter. Und die Trommeln fassten je 300 Meter Leitung.
Fazit: einmal ausgezogen wird eine Fläche von anderthalb Hektar in der gewünschten Regenmenge bewässert. (Einzugsgeschwindigkeit ist regelbar) Und sie schalten automatisch ab, wenn sie ankommen.
Am nächsten Tag wird die Maschine 50 Meter weiter gezogen; der Regner ausgezogen (muß ja nicht die volle Länge sein) - und der nächste Streifen wird beregnet.
Eigentlich ein gutes und anpassungsfähiges Gerät! Außer an den "Seiten" (rechts und links) ja, da kann es zu Überregnungen kommen.
Der Regner schmeißt gut 25 Meter - das ist eine Beregnungsbreite von 50 Meter. Und die Trommeln fassten je 300 Meter Leitung.
Fazit: einmal ausgezogen wird eine Fläche von anderthalb Hektar in der gewünschten Regenmenge bewässert. (Einzugsgeschwindigkeit ist regelbar) Und sie schalten automatisch ab, wenn sie ankommen.
Am nächsten Tag wird die Maschine 50 Meter weiter gezogen; der Regner ausgezogen (muß ja nicht die volle Länge sein) - und der nächste Streifen wird beregnet.
Eigentlich ein gutes und anpassungsfähiges Gerät! Außer an den "Seiten" (rechts und links) ja, da kann es zu Überregnungen kommen.
- Hyla
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Das sind doch keine 25 m. Der rotzt locker 50 m raus. Jedes Feld hat in der Mitte eine Fahrbahn für den Sprenger und wird einen Tag bewässert. Nächsten Tag wird der Schlauchwagen woanders hingezogen und weiter geht's.
Aber ist richtig, eigentlich bewässern die nur das Feld.
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Liebe Grüße!
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- dmks
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Ist maßgeblich von der Brunnenleistung und der Pumpe abhängig. Es gibt auch Wurfweiten über 50 Meter...das wird aber schwierig, weil draußen auch immer mal Wetter (mit Wind und so) stattfindet.
- thuja thujon
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Ja, der Wind ist das große Problem bei den Starkregnern, die auch 100m weit werfen können. Je weiter und höher, desto Windanfälliger.
Pjoter könnte den Bauern bitten, etwas mehr Abstand zu seinem Grundstück zu halten und dafür die ersten 10m vom Bauern selbst mit dem Gartenschlauch bewässern.
Pjoter könnte den Bauern bitten, etwas mehr Abstand zu seinem Grundstück zu halten und dafür die ersten 10m vom Bauern selbst mit dem Gartenschlauch bewässern.
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Kann er von mir aus gerne auch mit der Gießkanne wässern, wenn er die letzte Kartoffelreihe auf die Grundstücksgrenze quetschen mussthuja thujon hat geschrieben: ↑29. Jun 2026, 08:33 Ja, der Wind ist das große Problem bei den Starkregnern, die auch 100m weit werfen können. Je weiter und höher, desto Windanfälliger.
Pjoter könnte den Bauern bitten, etwas mehr Abstand zu seinem Grundstück zu halten und dafür die ersten 10m vom Bauern selbst mit dem Gartenschlauch bewässern.
Ansonsten wird die Hecke eben höher.... und dichter.....
- thuja thujon
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Legt er die denn unter deinen Zaun? Kann ich mir kaum vorstellen. Wo soll er die Kartoffeln denn legen wenn nicht auf seinem Grundstück, das nun mal bis zur Grenze geht?
Der darf nicht einfach einen 50cm Streifen lassen, da gibts Regeln im EU-Recht, die das verbieten. Das wird auch kontrolliert und sanktioniert und kann empfindliche Strafen plus Umwandlung des Flächenstatus inklusive Wertverlust nach sich ziehen.
Der darf nicht einfach einen 50cm Streifen lassen, da gibts Regeln im EU-Recht, die das verbieten. Das wird auch kontrolliert und sanktioniert und kann empfindliche Strafen plus Umwandlung des Flächenstatus inklusive Wertverlust nach sich ziehen.
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
thuja thujon hat geschrieben: ↑29. Jun 2026, 10:30 Legt er die denn unter deinen Zaun? Kann ich mir kaum vorstellen. Wo soll er die Kartoffeln denn legen wenn nicht auf seinem Grundstück, das nun mal bis zur Grenze geht?
Der darf nicht einfach einen 50cm Streifen lassen, da gibts Regeln im EU-Recht, die das verbieten. Das wird auch kontrolliert und sanktioniert und kann empfindliche Strafen plus Umwandlung des Flächenstatus inklusive Wertverlust nach sich ziehen.
Wie gesagt, kann er gerne bis zur Grenze,
solange seine Spritznebel und seine Gießbrühe nicht über die Grenze wabern.
Mit der Grenze ist das aber wie schon oft gesagt so ein Ding:
Vermessungskosten sind mittlerweile astronomisch und die Eigentümer der
Nachbargrundstücke oft nicht feststellbar (z.B. Erbfolge in der dritten
Generation nicht geklärt, Grundbucheigentümer seit 50 Jahren verstorben,
der bewirtschaftende Bauer kennt den Eigentümer nicht, und will das auch
gar nicht klären, da er sonst Pacht zahlen müsste).
Und die Kontrolle funktioniert auch nur auf dem Papier und wenn es dem
Bauern passt, (Eigene Erfahrung: verpachtetes Grundstück wurde stillgelgt
und von allen - noch bewirtschaftenden - Nachbarn zu einem 1/4 mitbewirtschaftet-
Folgen: Gar keine) -
Die Grenzüberschreitung konnte man übrigens auf LFU-Luftbildern
sehr gut erkennen.
Also: Es hilft nur die Hecke
- thuja thujon
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
Dich stört Wasser, dass zu dir aufs Grundstück fällt? Was machst du wenn es regnet?
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