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100qm eklektischer Wildnis in der Innenstadt (Gelesen 66631 mal)

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Lady Gaga
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Re: 100qm eklektischer Wildnis in der Innenstadt

Lady Gaga » Antwort #525 am:

Bei mir hat letzten Winter Clerodendron bungei schlecht überlebt, ist im Frühling nur spät und klein ausgetrieben, inzwischen ist sie/er tot. Ist also doch nicht so einfach in einer Weinbauregion. :P
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Eckhard
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Re: 100qm eklektischer Wildnis in der Innenstadt

Eckhard » Antwort #526 am:

Ich jäte den Clerodendrum wieder raus. Kam hier erst sehr spät im Herbst zur Blüte, wenn überhaupt. Die Ausläufer tauchen nach 2 Jahren jäten immer noch auf.
Schade, denn eigentlich finde ich ihn (blühend) schön. Und du hast jetzt schon Blüten im Kübel!
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Lou-Thea
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Re: 100qm eklektischer Wildnis in der Innenstadt

Lou-Thea » Antwort #527 am:

Aaah, dankeschön für die updates, ich freu mich immer über neue Impressionen hier. :D Habe auch Farfugium-Neid, meins hat aber selbst im Topf den Winter nicht überlebt.
Traumhafte Terrasse!

Die Brassaiopsis (seufz!) hat ja den perfekten Platz vor der Wandleuchte, wirkt überaus spektakulär. Ich sehe daneben Windenlaub... sowas ging im Wurzelballen der Rhodea (die übrigens fröhlich treibt) hier auch auf, ich hab's extra getopft und heute ausgepflanzt, bitte sag, dass es nicht rosa ist. ;D
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Gartenplaner
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Re: 100qm eklektischer Wildnis in der Innenstadt

Gartenplaner » Antwort #528 am:

Eckhard hat geschrieben: 8. Jul 2026, 22:28 Ich jäte den Clerodendrum wieder raus. Kam hier erst sehr spät im Herbst zur Blüte, wenn überhaupt. Die Ausläufer tauchen nach 2 Jahren jäten immer noch auf.
Schade, denn eigentlich finde ich ihn (blühend) schön. Und du hast jetzt schon Blüten im Kübel!
Alternativ gäbe es einen mit weißgerandeten Blättern, ‚Pink Diamond‘ ;)

(Schlug bei mir allerdings auch immer wieder in die Normalform zurück und brauchte es feuchter, als mein Garten bieten konnte)
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semicolon
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Re: 100qm eklektischer Wildnis in der Innenstadt

semicolon » Antwort #529 am:

Lady Gaga hat geschrieben: 8. Jul 2026, 21:23 Bei mir hat letzten Winter Clerodendron bungei schlecht überlebt, ist im Frühling nur spät und klein ausgetrieben, inzwischen ist sie/er tot. Ist also doch nicht so einfach in einer Weinbauregion. :P
Das ist wirklich außergewöhnlich in einer Weinbauregion, wo der als Staude völlig winterhart sein sollte. Das Holz sollte mindestens -10 überleben, die Wurzelausläufer nochmal deutlich kälter. Vielleicht konnte der aus Gründen nicht genügend Wurzelmasse bilden?
Wie Eckhard schon schreibt, schickt der großzügig Wurzelausläufer auf Wanderschaft.
Der blüht hier sehr zuverlässig an frischen Trieben aus dem Altholz, braucht aber im Frühjahr viel Feuchtigkeit für einen starken Austrieb. Ausgepflanzte, vor allem die im Schatten, fangen ca. 2-3 Wochen später an.
Lou-Thea hat geschrieben: 8. Jul 2026, 22:31 Aaah, dankeschön für die updates, ich freu mich immer über neue Impressionen hier. :D Habe auch Farfugium-Neid, meins hat aber selbst im Topf den Winter nicht überlebt.
Traumhafte Terrasse!

Die Brassaiopsis (seufz!) hat ja den perfekten Platz vor der Wandleuchte, wirkt überaus spektakulär. Ich sehe daneben Windenlaub... sowas ging im Wurzelballen der Rhodea (die übrigens fröhlich treibt) hier auch auf, ich hab's extra getopft und heute ausgepflanzt, bitte sag, dass es nicht rosa ist. ;D
Über Farfugium hatten wir hier letztes Jahr schonmal geschrieben. Aus meiner Sicht müssen bei uns 2 Faktoren erfüllt werden:
1. Große Züchtungen sind wesentlich winterhärter, vermutlich weil sie dickere Rhizome bilden und im Frühjahr besser starten. Die werden häufig als 'Gigantea' angeboten. Die kleineren gelb gepunkteten, die man in Urlaubsregionen sieht, sind viel anfälliger.
2. Wassermanagement ist wichtig. Im Sommer ist normal-trocken bis dauerfeucht oder wechselnass ideal. Im Winter muss es sehr durchlässig sein. Was gut funktioniert ist, sie auf kleine Hügel zu setzen, damit die Rhizome tendenziell trocken oberflächlich aufliegen.
Und unbedingt vor Schnecken schützen im Austrieb!

Das ist keine Brassaiopsis, sondern Manihot grahamii. Der ist für unser Klima deutlich besser geeignet weil der auch als Staude kultiviert werden kann und dabei wesentlich hitzetoleranter ist und trotz Abfrieren mehrere Meter pro Saison erreichen kann. Braucht aber sehr warme Sommer mit Hitzestau, am besten vor Mauern oder Hausfassaden.
Auf dem Bild ist eine Mondwinde zu sehen, die habe ich aber erst seit diesem Jahr. Die Keimlinge müssten normale Prunkwinden sein, die sich hier zusammen mit Kapuzinerkresse sehr stark aussamen und im Frühjahr in jeder Ritze keimen. Ich weiß nicht, wie samenfest sie sind, die Elternpflanzen waren aber dunkelblau bis violett 😊
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