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Dürregejammer (Gelesen 1024894 mal)

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thuja thujon
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #7380 am:

Das ist auch nicht soo wenig, hier sind es 112mm seit/inklusive März. Die Wasserbilanz schlägt damit mit minus 308mm zu Buche, weil Verdunstung spielt auch eine Rolle. Sinnvoller wäre es, nicht den Niederschlag anzuführen, sondern die Wasserbilanz, wenn man wissen möchte, wie trocken es ist.
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Mediterraneus
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #7381 am:

Naja, wenns ungegossen im Staudenbeet so aussieht...
Bergenia war hier bisher immer gut dürrefest
Dateianhänge
IMG_20260713_142338.jpg
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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wallu
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Re: Dürregejammer

wallu » Antwort #7382 am:

Kleine Zwischenbilanz der hiesigen Rekord-Dürre:
    Kein Tropfen Regen seit einem Monat (Kachelmann meint 2-4 mm; die müssen in der Luft verdunstet sein ??? );
      40 mm Regen in den 30 Tagen davor, davon keiner > 5 mm;
        Gewitter, die über uns hinweggezogen sind: kein Einziges (gab es auch noch nie).

        Und der Sommer ist gerademal halb rum...
        Viele Grüße aus der Rureifel
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        AndreasR
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        Re: Dürregejammer

        AndreasR » Antwort #7383 am:

        Das ist ja noch reichlich, hier gab es in den vergangenen 30 Tagen gerade mal 18 mm, davon 8 mm vor zwei Wochen. Anfang Juni gab es noch zweimal Gewitter mit guten Niederschlägen, danach kam so gut wie nichts mehr. Die Wasserbilanz für Bad Kreuznach steht nun bei -319 mm, hier dürfte es nicht viel weniger sein. Ende Juni sah die Niederschlagssumme für das erste Halbjahr zwar recht gut aus, aber wenn gut 40% davon allein schon im Februar herunterkommt, bleibt für den Rest der Zeit nicht mehr viel übrig.
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        wallu
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        Re: Dürregejammer

        wallu » Antwort #7384 am:

        AndreasR hat geschrieben: 13. Jul 2026, 16:28 Das ist ja noch reichlich...
        OK, nochmal zum besseren Verständnis. Regen in den letzten 30 Tagen: Null. Regen in den letzten 60 Tagen: 40 mm.
        Viele Grüße aus der Rureifel
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        Gänselieschen
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        Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.

        Re: Dürregejammer

        Gänselieschen » Antwort #7385 am:

        In MOL gab es durchschnittlich im Juni 54 l, und im Juli noch nichts.

        Die 54 l gab es nicht überall, ist klar, bei mir war weniger.
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        AndreasR
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        Re: Dürregejammer

        AndreasR » Antwort #7386 am:

        @wallu: Da hatte ich mich vorhin tatsächlich verlesen, und Du hattest ja schon öfter berichtet, dass in letzter Zeit gar nichts kam. Hier war bis Mitte Mai alles gut, die erste Hitzewelle an Pfingsten hatte aber bereits für Schäden gesorgt, die der Regen Anfang Juni auch nicht mehr so wirklich beheben konnte. Seitdem geht es leider auch hier stetig bergab... :-\
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        Re: Dürregejammer

        Jule69 » Antwort #7387 am:

        Aus persönlichen Gründen schaffe ich es im Augenblick nicht, so oft wie ich möchte, im Form aktiv zu sein. Aber auf die Schnelle mal:
        Hier ist der Rasen inzwischen verbrannt, weil den gieße ich nicht, mit der Bewässerung der Beete bin ich morgens und abends gut beschäftigt, Regen ist auch hier nicht wirklich in Sicht. Was ich aber dieses Jahr sehr interessant finde, selbst unsere „Gingko-Allee“ leidet....
        Alle Bäume werfen ihre Blätter ab, Ansatz von Stinkefrüchten kann ich noch nicht erkennen. So was in der Art hatten wir schon mal vor ein paar Jahren, da gab es auch keine Früchte im Herbst.
        Liebe Grüße von der Jule
        Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.
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        Re: Dürregejammer

        Hyla » Antwort #7388 am:

        Mit diesen detaillierten Karten komme ich nicht zurecht und dank fehlender Wetterstationen gibt das auch nicht die Situation vor Ort wieder.
        Das hier ist für mich besser geeignet. Man sieht schon beim schnellen Durchklicken, daß es von Nord nach Süd ein heftiges Gefälle gibt. :-X
        https://www.wetterkontor.de/de/wetter/d ... y=2026&m=3
        Liebe Grüße!


        Wenn du denkst es geht nicht mehr,
        kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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        Re: Dürregejammer

        Gartenplaner » Antwort #7389 am:

        thuja thujon hat geschrieben: 13. Jul 2026, 00:14
        Gartenplaner hat geschrieben: 12. Jul 2026, 22:03 Bei mir ums Dorf “verwildern” Walnüsse entlang des Bachs und entlang der Autobahnentwässerungsgräben, also an Stellen, die eher nicht allzu trocken sind 🤷‍♂️
        Das hatten wir doch schon mal. Hat das euer örtlicher Naturforscherverein mal untersucht, warum die dort keimen? Weil es dort im Frühjahr, wenn die Temperaturen für die Keimung hoch genug sind, immer noch feucht genug ist? Also nicht im März schon so ausgetrocknet wie im Beet? Fahrspuren können ähnlich lange das Wasser im Frühjahr halten.
        Ja, hatten wir, und hier ists am prägnantesten:
        Gartenplaner hat geschrieben: 5. Sep 2025, 20:06 …die Walnuss am Bachufer …

        Bild

        Bild
        Ansonsten, 25 auf der einen Autobahnböschungsseite über 2,3 km, 22 auf der anderen.
        Danach hielt ich die Augen auf und hab auch direkt jenseits der Grenze im Saarland und Belgien junge Bäumchen erspähen können.
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        Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber

        “Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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        Re: Dürregejammer

        thuja thujon » Antwort #7390 am:

        Die Frage ist ob unten in der Böschung, wo es feucht ist, oder oben hinter dem Leitplankenposten, wo sie vom Eichhörnchen vergraben werden.

        Hier keimt um die Gewässer so gut wie keine Walnuss. Apfel und ähnliches sind dort viel häufiger. Walnüsse kommen hier meist in den Hecken auf, weil dort die Chance am größten ist, dass sie die ersten 2 Jahre übersehen werden.
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        Re: Dürregejammer

        hobab » Antwort #7391 am:

        Wenn du Lehm hast, wäre sonst eine einfache Erklärung, das die Rotratten so große Beute nur in der noch weichen Erde am Graben verbuddeln können.
        Hier haben Walnüsse keinen großen Hang zum Feuchten.
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        Re: Dürregejammer

        Buddelkönigin » Antwort #7392 am:

        wallu hat geschrieben: 13. Jul 2026, 17:05 OK, nochmal zum besseren Verständnis. Regen in den letzten 30 Tagen: Null. Regen in den letzten 60 Tagen: 40 mm.
        Hier ganz ähnlich... der Rasen ist verdorrt, morgens und abends werden Kannen geschleppt, der Fächersprenger darf laut GG am Tag 30 Minuten laufen, immer woanders.
        Die ganze Woche kein Regen in Sicht es sei denn, es gibt zufällig mal ein Gewitter. Heute die angekündigte Chance verpasst, jetzt vielleicht eine neue Chance auf Gewitterregen am Freitag. ???
        Die Regenfässer sind seit gestern leer... also kein Grund mehr, uns hier zu beneiden. ;D
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        Re: Dürregejammer

        Mufflon » Antwort #7393 am:

        Die Blätter von 2 Hortensien richten sich nachts wieder auf, schlappen aber wieder gegen Mittag.
        Die 3. ... Ich denke, die wird die Blätter abwerfen, die sind zwar noch grün, hängen aber seit Sonntag.
        Der Rasen ist größtenteils knusprig.
        Auch den Apfelbäumensieht man den Hitzestress an.
        Nur die Rosen sehen super aus.
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        Re: Dürregejammer

        Mufflon » Antwort #7394 am:

        hobab hat geschrieben: 14. Jul 2026, 14:04 Wenn du Lehm hast, wäre sonst eine einfache Erklärung, das die Rotratten so große Beute nur in der noch weichen Erde am Graben verbuddeln können.
        Hier haben Walnüsse keinen großen Hang zum Feuchten.
        Definitiv eine gute Erklärung.
        Momentan legen die Baumratten uns die grünen Nüsse in GGs Schuhe, die draußen lüften, und fast überall, was ansatzweise weicher ist als Lehmbeton.
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