Norna, das Foto mit der Düsterlohe-Kombination in Morgenlicht und Halbschatten ist wirklich umwerfend
Leider schwächelt Düsterlohe hier und im Pflegegarten inzwischen auch (in beiden gibt es massive Unterhöhlungen). Zum Glück gibt es aber, neben einigen Resten hier und da, in beiden Gärten noch jeweils einen großen, voll vitalen Horst davon und ich hoffe, daß das so bleibt.
Zur Ehrenrettung von Schneerausch muß ich sagen, daß der hiesige komplett unterhöhlt ist, vorletztes Jahr dummerweise von mir in den Wurzelbereich einer Eibe verpflanzt wurde und vorher viele Jahre sehr umfangreich und vital war. Im Pflegegarten gibt es durch unvollständige Verpflanzung (wobei immer Wurzelstücke am alten Platz zurückbleiben) noch mehrere Horste davon, die trotz teilweise sehr ungünstiger und trockener Standorte (deshalb die Umpflanzungen) sehr vital sind und durchaus teilungsbereit. Von daher: *Sehr* lieb von dir, Norna, aber wäre nicht nötig gewesen, dein Exemplar zurück zu schicken. Trotzdem DANKE!
Und zur Ehrenrettung von Donau: Sie war hier einfach zu trocken gepflanzt, am ersten Standort trocken *und* sonnig, am zweiten schattiger aber immer noch zu trocken: Die schattigeren, daher Phlox-kompatibleren Standorte sind hier alle von Baumwurzeln durchzogen. Besonders die Lärche, unter der einige Phloxe stehen, zieht sehr viel Wasser aus der Umgebung. Von daher ist es ihr m. E. hoch anzurechnen, daß sie überhaupt überlebt und am neuen, halbschattigen und Baumwurzel-freien Platz schon vier Basistriebe gebildet hat - nach der ganzen Umpflanzerei.
Wenn das mit den Nagetieraktivitäten im Garten so weitergeht (wir brauchen dringend wieder ein, zwei Katzen) überlege ich, weitere Phloxe in eingegrabene Eimer zu pflanzen, wie bisher nur ein Teilstück von Blaue Urgewalt. Das hat natürlich den Nachteil, daß man sie ständig gießen muß. Zumindest bleibt das Wasser dann aber auch an den Wurzeln und verschwindet nicht in endlosen Höhlen und Gängen...Dieses Jahr ist echt der Wurm drin
