News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!

Schmetterlinge 2026 (Gelesen 3888 mal)

Tiere beobachten, schützen und erkennen

Moderator: partisanengärtner

Antworten
Benutzeravatar
Asinella
Beiträge: 977
Registriert: 15. Nov 2019, 20:01
Kontaktdaten:

Unterallgäu 680 m 6b

Re: Schmetterlinge 2026

Asinella » Antwort #60 am:

Erstmals hier gesichtet habe ich dieses Jahr den Karstweißling und den Pflaumenzipfelfalter.

Anfang /Mitte Juli ist Schmetterlingshochsaison im Garten. V.a. die unzähligen Waldwitwenblumen/Knautia dipsacifolia sind Schmetterlingsmagnete, sogar noch beliebter als der Dost. Es tummeln sich:
-Reichlich Zitronenfalter (v.a. seit die beiden Rhamnus-Sträucher groß genug sind)
-einige Tagpfauenaugen
-vier Kaisermantel da kamen bislang nur 1-2 an den Sommerflieder, dieses Jahr sind sie häufig da
-Landkärtchen, dieses Jahr erstmals auch die erste Generation
-Schachbrett
-Schornsteinfeger
-Dickkopffalter (Rostfarbiger, Malven Dickkopf, Braunkolbiger und Schwarzkolbiger Braundickkopffalter)
-Großer und Kleiner Kohlweißling, Grünaderweißling, Karstweißling
-Distelfalter
-am Wochenende nur ein Kleiner Fuchs und kein C-Falter. Ich fürchte, bei den Brennnesselfaltern hat die Hitzewelle einiges verbrutzelt
- erst ein einziger Admiral
Taubenschwänzchen
in der Wiese noch Weißklee-Gelblinge und im zweiten Jahr gesichtet ein kleines Wiesenvögelchen, vielleicht siedelt sich das auch an
Dateianhänge
P1040774b.JPG
P1040748b.JPG
P1040421b.JPG
Benutzeravatar
Chica
Beiträge: 6091
Registriert: 23. Aug 2010, 15:20
Kontaktdaten:

Re: Schmetterlinge 2026

Chica » Antwort #61 am:

Asinella hat geschrieben: 15. Jul 2026, 21:22 Anfang /Mitte Juli ist Schmetterlingshochsaison im Garten. V.a. die unzähligen Waldwitwenblumen/Knautia dipsacifolia sind Schmetterlingsmagnete, sogar noch beliebter als der Dost.
Nein Asinella, die vielen Arten kommen vor, weil im Umfeld Deines Gartens oder in Deinem Garten die Raupenfutterpflanzen wachsen und die sind je nach Art völlig verschieden. Wenn diese Pflanzen nicht verfügbar sind, gibt es die Schmetterlingsart nicht, weil sie sich nicht fortpflanzen kann. Die Nektarpflanzen sind irrelevant, da so gut wie beliebig.

Toll, wer da als Raupe alles in Deiner Umgebung frisst :D .
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Benutzeravatar
Asinella
Beiträge: 977
Registriert: 15. Nov 2019, 20:01
Kontaktdaten:

Unterallgäu 680 m 6b

Re: Schmetterlinge 2026

Asinella » Antwort #62 am:

Das ist mir schon klar, dass die Raupenfutterpflanzen essentiell sind, deshalb habe ich ja auch Rhamnus und Brennnessel erwähnt :) . Für den kleinen Feuerfalter gibt es Sauerampfer usw.
Bei den Faltern sind Witwenblume und Dost trotzdem die Highlights.
Die Kaisermantel kommen wohl aus dem Wald, wo derzeit nicht all zu viel blüht. Veilchen weiß ich in der unmittelbaren Umgebung keine.
Benutzeravatar
Chica
Beiträge: 6091
Registriert: 23. Aug 2010, 15:20
Kontaktdaten:

Re: Schmetterlinge 2026

Chica » Antwort #63 am:

Ich weiß, dass Du die Raupenfutterpflanzen im Blick hast :-* . Ich hatte nur in den letzten Wochen einen Trupp Lernwilliger im Garten und habe vorletztes Wochenende einen Vortrag dazu gehalten (Bericht im Naturpark) und es ist auffällig, dass viele Menschen total auf die Nektarpflanzen fixiert sind, auch bei den Wildbienen, da ist das eine Imkermähr, und weniger auf die Pflanzen, die zur Fortpflanzung notwendig sind. Wenn man das Raupenfutter gepflanzt hat und die Pollenquellen bei den Wildbienen, fallen die Nektarquellen einfach an. Diese sind beliebig.
Buddelkönigin hat geschrieben: 14. Jul 2026, 10:12 Auf der morgendlichen Pirsch nach Schmetterlingen... gefühlte hundert umflattern mich hier. :D
Du hast uns eigentlich noch nie Deine Brennnesselecke gezeigt Buddelkönigin :o .


Der fliegt etwas weiter, seine Raupe frisst an Prunus serotina im Tagebaugebiet und manchmal auch an meinen Pfirsichen.

Bild
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Antworten