Erstmals hier gesichtet habe ich dieses Jahr den Karstweißling und den Pflaumenzipfelfalter.
Anfang /Mitte Juli ist Schmetterlingshochsaison im Garten. V.a. die unzähligen Waldwitwenblumen/Knautia dipsacifolia sind Schmetterlingsmagnete, sogar noch beliebter als der Dost. Es tummeln sich:
-Reichlich Zitronenfalter (v.a. seit die beiden Rhamnus-Sträucher groß genug sind)
-einige Tagpfauenaugen
-vier Kaisermantel da kamen bislang nur 1-2 an den Sommerflieder, dieses Jahr sind sie häufig da
-Landkärtchen, dieses Jahr erstmals auch die erste Generation
-Schachbrett
-Schornsteinfeger
-Dickkopffalter (Rostfarbiger, Malven Dickkopf, Braunkolbiger und Schwarzkolbiger Braundickkopffalter)
-Großer und Kleiner Kohlweißling, Grünaderweißling, Karstweißling
-Distelfalter
-am Wochenende nur ein Kleiner Fuchs und kein C-Falter. Ich fürchte, bei den Brennnesselfaltern hat die Hitzewelle einiges verbrutzelt
- erst ein einziger Admiral
Taubenschwänzchen
in der Wiese noch Weißklee-Gelblinge und im zweiten Jahr gesichtet ein kleines Wiesenvögelchen, vielleicht siedelt sich das auch an
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Schmetterlinge 2026 (Gelesen 3888 mal)
Moderator: partisanengärtner
Re: Schmetterlinge 2026
Nein Asinella, die vielen Arten kommen vor, weil im Umfeld Deines Gartens oder in Deinem Garten die Raupenfutterpflanzen wachsen und die sind je nach Art völlig verschieden. Wenn diese Pflanzen nicht verfügbar sind, gibt es die Schmetterlingsart nicht, weil sie sich nicht fortpflanzen kann. Die Nektarpflanzen sind irrelevant, da so gut wie beliebig.
Toll, wer da als Raupe alles in Deiner Umgebung frisst
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Re: Schmetterlinge 2026
Das ist mir schon klar, dass die Raupenfutterpflanzen essentiell sind, deshalb habe ich ja auch Rhamnus und Brennnessel erwähnt
. Für den kleinen Feuerfalter gibt es Sauerampfer usw.
Bei den Faltern sind Witwenblume und Dost trotzdem die Highlights.
Die Kaisermantel kommen wohl aus dem Wald, wo derzeit nicht all zu viel blüht. Veilchen weiß ich in der unmittelbaren Umgebung keine.
Bei den Faltern sind Witwenblume und Dost trotzdem die Highlights.
Die Kaisermantel kommen wohl aus dem Wald, wo derzeit nicht all zu viel blüht. Veilchen weiß ich in der unmittelbaren Umgebung keine.
Re: Schmetterlinge 2026
Ich weiß, dass Du die Raupenfutterpflanzen im Blick hast
. Ich hatte nur in den letzten Wochen einen Trupp Lernwilliger im Garten und habe vorletztes Wochenende einen Vortrag dazu gehalten (Bericht im Naturpark) und es ist auffällig, dass viele Menschen total auf die Nektarpflanzen fixiert sind, auch bei den Wildbienen, da ist das eine Imkermähr, und weniger auf die Pflanzen, die zur Fortpflanzung notwendig sind. Wenn man das Raupenfutter gepflanzt hat und die Pollenquellen bei den Wildbienen, fallen die Nektarquellen einfach an. Diese sind beliebig.
.
Der fliegt etwas weiter, seine Raupe frisst an Prunus serotina im Tagebaugebiet und manchmal auch an meinen Pfirsichen.

Du hast uns eigentlich noch nie Deine Brennnesselecke gezeigt BuddelköniginBuddelkönigin hat geschrieben: ↑14. Jul 2026, 10:12 Auf der morgendlichen Pirsch nach Schmetterlingen... gefühlte hundert umflattern mich hier.![]()
Der fliegt etwas weiter, seine Raupe frisst an Prunus serotina im Tagebaugebiet und manchmal auch an meinen Pfirsichen.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)