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Dürregejammer (Gelesen 1037015 mal)
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- Hyla
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Re: Dürregejammer
Heute 5 mm, aber das reicht auch. Morgen soll es Nachschlag geben.
Die Bauern haben gestern Abend bis in die Dunkelheit noch Getreide geerntet.
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Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Re: Dürregejammer
Der Regen für Mittwoch wurde schon wieder weggerechnet. Jetzt soll es vielleicht in einer Woche regnen.
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi
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- wallu
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Re: Dürregejammer
Das ist in etwa die Menge, die wir auch zur Verfügung haben (7 m³ Zisterne und diverse Auffangbehälter). Die sind schon seit Wochen leer. Auch hier wird inzwischen nur noch das absolut Systemrelevante gegossen; vielleicht 100 m³ bei über 2000 m³ Garten. Wir stehen bei 6 mm in den letzten sechs Wochen und schreiben weiter Geschichte. Und weiter kein Regen in Sicht.Gersemi hat geschrieben: ↑19. Jul 2026, 16:34 Genau, ich jammere weiter, denn der letzte Regen kam am 10./11. Juni und seitdem nichts mehr, nichts und es war viele Tage sehr heiß. Es verdorrt immer mehr, mein Garten ist zu groß um alles dauernd gießen zu können und unsere 10 Fässer a 1.000 Liter, die im Boden eingelassen sind und viel Dachflächenwasser auffangen, sind fast leer und kriegen keinen Nachschub.
...
Viele Grüße aus der Rureifel
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Die Trockenheit veräppelt das Hirn, in Kubikmetern sollten wir die Flächen auch in Dürrezeiten nicht messen.
Gestern den nächsten Garten ins Bewässerungsregime genommen. Erstmal mit 2 Kubik eine Grundlage gelegt, damit die nächsten Tage klar ist, was wann wieder gegossen werden muss. Regen ist ja nicht in Sicht, gekommen ist die letzten Tage auch keiner. So bekommen die Paprika im Hochbeet dort in 3 Tagen wieder was, Kübel mit Heidelbeeren muss ich mir mal anschauen, wie lange die dort durchhalten.
In Garten Nr. 2 gestern auch mal wieder nachgelegt.
In Garten Nr. 3 nur die Topfsachen gegossen.
In Garten Nr. 4 auch nur die Gehölze im Kübel gegossen.
In Garten Nr. 5 stehen die Gemüsejungpflanzen, die nicht gegossen, waren noch feucht.
Gestern den nächsten Garten ins Bewässerungsregime genommen. Erstmal mit 2 Kubik eine Grundlage gelegt, damit die nächsten Tage klar ist, was wann wieder gegossen werden muss. Regen ist ja nicht in Sicht, gekommen ist die letzten Tage auch keiner. So bekommen die Paprika im Hochbeet dort in 3 Tagen wieder was, Kübel mit Heidelbeeren muss ich mir mal anschauen, wie lange die dort durchhalten.
In Garten Nr. 2 gestern auch mal wieder nachgelegt.
In Garten Nr. 3 nur die Topfsachen gegossen.
In Garten Nr. 4 auch nur die Gehölze im Kübel gegossen.
In Garten Nr. 5 stehen die Gemüsejungpflanzen, die nicht gegossen, waren noch feucht.
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- Nox
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Re: Dürregejammer
Danke für Deinen Bericht als Gartenfachfrau/-Mann ? mit Erfahrung ! Du beschreibst es sehr treffend.Felcofan hat geschrieben: ↑19. Jul 2026, 17:54 ....
ich hab wg beruflicher Themen tiefer in das Klimabäume-Thema reinrecherchiert,
etwas verkürzt kann man sagen:
wenn Bäume mit großen Kronen schattieren sollen, brauchen sie im Sommer bei Trockenheit Wasser
wenn es genügsame, trockenheitsangepasste Arten sind, haben sie im vergleich viel kleinere Kronen, auch langfristig, und sind so sparsam mit ihrem Wasser, dass sie kaum noch kühlen.
....
Grauwasserbewirtschaftung scheint auch zunehmend interessant, aber dafür müsste man anders neu bauen, und vermutlich ist Bestand umrüsten kompliziert.
....
Ich hoffe, dass die Stadtplaner (Zitat "Träumerle") nicht wild drauflos Bäume pflanzen, sondern sich als erstes Gedanken über ausreichende Wasserversorgung machen. Abgesehen davon, dass ich keinen Bäumen beim Sterben zugucken kann, ist es auch eine Verschwendung von Steuergeldern.
Was kostet so eine Hochstammpflanzung pro Baum ?
@Thuja, willst Du nicht mal Sommerferien in der Bretagne machen ? So ein Giessverständiger als Vertretung ist rar.
Anfang August hat mir meine Nachbarin zugesagt, die hatte ihren Garten immer gut in Schuss. Hoffen wir mal.
Bin das erste Mal seit 13 Jahren im Sommer weg.
Wir hatten bisher 3,2 mm im Juli und für nächsten Sonntag sind 0,6 mm orakelt. Sonst nix bis Ende des Monats.
Solche Mengen machen bestenfalls die Luft feucht.
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
In der Bretagne war ich tatsächlich schon länger nicht mehr. Im Sommer seid ihr doch aber auch überlaufen, oder?
Stadtbäume pflanzen, da sollte man schon mit 4500€ rechnen. Hier kommt die Stadt mit dem gießen nicht nach, Personalmangel, die Feuerwehr und die Bürger sollen das ausgleichen. Ich finde Wasser mit LKW zu den Bäumen fahren ineffektiv. Eine zündende Idee, wie man das vorhandene Wassernetz einbinden kann, habe ich aber auch nicht.
Da war man in den 60ern hier weiter und hat ein Flusswassernetz aufgebaut. So wie man es auch von verschiedenen Firmen kennt. Ein Netz für Trinkwasser, eines für destilliertes Wasser, eines für Flusswasser zum kühlen.
Stadtbäume pflanzen, da sollte man schon mit 4500€ rechnen. Hier kommt die Stadt mit dem gießen nicht nach, Personalmangel, die Feuerwehr und die Bürger sollen das ausgleichen. Ich finde Wasser mit LKW zu den Bäumen fahren ineffektiv. Eine zündende Idee, wie man das vorhandene Wassernetz einbinden kann, habe ich aber auch nicht.
Da war man in den 60ern hier weiter und hat ein Flusswassernetz aufgebaut. So wie man es auch von verschiedenen Firmen kennt. Ein Netz für Trinkwasser, eines für destilliertes Wasser, eines für Flusswasser zum kühlen.
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Re: Dürregejammer
Die Stadt- und Freiraumplaner sind definitiv nicht die Träumerle.Nox hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 11:27 …
Ich hoffe, dass die Stadtplaner (Zitat "Träumerle") nicht wild drauflos Bäume pflanzen, sondern sich als erstes Gedanken über ausreichende Wasserversorgung machen. Abgesehen davon, dass ich keinen Bäumen beim Sterben zugucken kann, ist es auch eine Verschwendung von Steuergeldern.
…
Eher Bürger.
Und Politiker, die diese Bürger hofieren wollen.
Wobei wiederum nicht wenige dieser Bürger noch vor wenigen Jahren darüber gemeckert hätten, wenn “zuviele” Steuergelder für Klimawandelanpassung ausgegeben worden wären.
Die Freiraumplanung versucht seit über 30 Jahren Städte grüner zu machen, und die Regenwasserthematik zu adressieren und den Umgang zu verändern.
Es war nur allzuoft den Verantwortlichen “zu teuer”, weil die Wähler ihre Steuergelder dafür nicht genutzt sehen wollten und andererseits war immer Bebauung “wertvoller” im kapitalistischen Sinn als Begrünung.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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Re: Dürregejammer
Wenn man so 30 Jahre vor sich hin arbeitet und scheinbar oder angeblich nichts erreicht, kann man sich schon mal fragen, ob man sich nicht doch ein bisschen am Bedarf vorbei bewegt mit seinen Aktivitäten.
Unabhängig davon wird hier aber schon seit Jahren Klimawandelanpassung betrieben. Ich verstehe dein Gemecker nicht so ganz.
Wie werden bei den Stadt- und Freiraumplanern der Versiegelungsgrad einer Stadt eigentlich bestimmt? Für das hiesige Stadtgebiet liegen 2 verschiedene Zahlen vor, beide sind unzutreffend und bilden nicht die Realität ab.
Unabhängig davon wird hier aber schon seit Jahren Klimawandelanpassung betrieben. Ich verstehe dein Gemecker nicht so ganz.
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Re: Dürregejammer
Irgendwer muss ja "Schuld" sein...Gartenplaner hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 12:23 Die Stadt- und Freiraumplaner sind definitiv nicht die Träumerle.
Eher Bürger.
Und Politiker, die diese Bürger hofieren wollen.
Wobei wiederum nicht wenige dieser Bürger noch vor wenigen Jahren darüber gemeckert hätten, wenn “zuviele” Steuergelder für Klimawandelanpassung ausgegeben worden wären.
Die Freiraumplanung versucht seit über 30 Jahren Städte grüner zu machen, und die Regenwasserthematik zu adressieren und den Umgang zu verändern.
In welchem Sinne sind Bürger/Politiker denn jetzt als Träumer eingeplant: Als Verhinderer oder als wünsch-dir-was-Träumer...?
Der 30-jährige Kampf wird ja was mit der grundlegenden Novellierung des Wasserhaushaltsgesetzes zum 01.01.2010 (Soll-Prinzip der ortsnahen Versickerung statt Ableitung) zu tun gehabt haben und zumindest in dieser Stadt (Berlin) ist aus dem Soll-Prinzip (zumindest für den NEUbau) ja sogar seit 2018 ein Muss-Prinzip geworden (andererorts vermutlich nicht minder und ggf. auch schon weitaus schneller...).
Die eigentliche Problematik liegt im ALTbau-Bestand: Hier kann doch relativ "einfach" mit ebensolchen gesetzlichen Nach-Druck der allüberall auf Hausdächer fallende Regen ebenso flächendeckend in sinnvoll nachrüstbaren Speichern (IBC, großvolumige [1000 - 3000-Liter] Standspeicher, also oberirdisch ohne im Nachhinein nicht leistbaren Erdarbeiten) aufgefangen und verfügbar gemacht werden (um mich mal als "Träumer" zu outen... *gg*).
Ceterum censeo: Giess- statt Wehrpflicht!
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Re: Dürregejammer
Scheinbar, wohlgemerkt, erreicht haben wir schon einiges, wie du ja selber in deinem nächsten Satz schreibst.thuja thujon hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 13:07 Wenn man so 30 Jahre vor sich hin arbeitet und scheinbar nichts erreicht, kann man sich schon mal fragen, ob man sich nicht doch ein bisschen am Bedarf vorbei bewegt mit seinen Aktivitäten. …
Allerdings bei weitem nicht genug angesichts der Prognosen, die ab den 1990ern entwickelt wurden.
Und wie jetzt offensichtlich ist.
Der “Bedarf” war gewusst von allen, die sich mit den wissenschaftlichen Fakten beschäftigt hatten und denen, die dazu noch vom Planungsfach sind - aber der politische Wille war nicht genügend da.
Eben auch von den Wählern “so” gewählt und gewollt.
Nox, nicht meins.thuja thujon hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 13:07…Unabhängig davon wird hier aber schon seit Jahren Klimawandelanpassung betrieben. Ich verstehe dein Gemecker nicht so ganz. …
So: Datenbasis und Kartenerstellungthuja thujon hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 13:07…Wie werden bei den Stadt- und Freiraumplanern der Versiegelungsgrad einer Stadt eigentlich bestimmt?…
Das ist allerdings ein Teilbereich des Fachs gewesen, der nicht mein primäres Interessensgebiet war, deshalb kenne ich da die Details und Probleme nicht.
Ich erinnere mich aber, daß GIS so seine “Haken und Ösen” hatte…
Zuletzt geändert von Gartenplaner am 20. Jul 2026, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dürregejammer
Sie treten ziemlich ungeplant mal so und mal so aufTempel-Hof-Gärtner hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 13:25 …
In welchem Sinne sind Bürger/Politiker denn jetzt als Träumer eingeplant: Als Verhinderer oder als wünsch-dir-was-Träumer...?
…
Ganz genau.Tempel-Hof-Gärtner hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 13:25…Der 30-jährige Kampf wird ja was mit der grundlegenden Novellierung des Wasserhaushaltsgesetzes zum 01.01.2010 (Soll-Prinzip der ortsnahen Versickerung statt Ableitung) zu tun gehabt haben und zumindest in dieser Stadt (Berlin) ist aus dem Soll-Prinzip (zumindest für den NEUbau) ja sogar seit 2018 ein Muss-Prinzip geworden (andererorts vermutlich nicht minder und ggf. auch schon weitaus schneller...). …
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Re: Dürregejammer
Kurz gesagt: es geht um's Geld.Gartenplaner hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 12:23 ....
Wobei wiederum nicht wenige dieser Bürger noch vor wenigen Jahren darüber gemeckert hätten, wenn “zuviele” Steuergelder für Klimawandelanpassung ausgegeben worden wären.
Die Freiraumplanung versucht seit über 30 Jahren Städte grüner zu machen, und die Regenwasserthematik zu adressieren und den Umgang zu verändern.
Es war nur allzuoft den Verantwortlichen “zu teuer”, weil die Wähler ihre Steuergelder dafür nicht genutzt sehen wollten und andererseits war immer Bebauung “wertvoller” im kapitalistischen Sinn als Begrünung.
Ich habe da sogar Verständnis: Die Städte und Gemeinden haben ein Budget mit vielen Dringlichkeiten, es reicht nicht und sie sind oft überschuldet.
Dann sollte man es mal klar sagen: Für den Schutz der Bürger vor Hitze in den Städten fehlt das Geld - und für andere Klimaschutzmassnahmen eben auch. Drum versucht die EU gegenzusteuern: erstmal wieder wettbewerbsfähig werden, damit auch wieder Steuergelder für Klimaschutz in die Kassen gespült werden.
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Re: Dürregejammer
So funktioniert es nur leider nicht, da die Entwicklung einerseits die Prognosen von vor 10 oder 15 Jahren schon überholt, und andererseits die Auswirkungen von Klimaextremen sehr stark die Infrastruktur, die Menschen, die Wirtschaft schädigt.
Und all das wirkt sich auf die Steuereinnahmen aus.
Ich persönlich sehe nur genau andersrum eine kleine Chance - mit massivem Engagement von Willen, Geld in Klimaschutz- und Anpassung, der (Weiter)Entwicklung von entsprechenden Technologien etc., die sofort hier in der EU zum Einsatz kommen, kann man dann der Welt entsprechende - gute - Produkte verkaufen, und die Welt braucht sie jetzt schon, nicht umsonst puscht China diese Wirtschaftszweige bei sich schon seit 2005 und ist momentan da Marktführer.
Nur so kann man Bürgern und Wettbewerbsfähigkeit helfen
(Aber da werd ich ja schon länger hier von vielen als “Träumer” abgestempelt
)
Und all das wirkt sich auf die Steuereinnahmen aus.
Ich persönlich sehe nur genau andersrum eine kleine Chance - mit massivem Engagement von Willen, Geld in Klimaschutz- und Anpassung, der (Weiter)Entwicklung von entsprechenden Technologien etc., die sofort hier in der EU zum Einsatz kommen, kann man dann der Welt entsprechende - gute - Produkte verkaufen, und die Welt braucht sie jetzt schon, nicht umsonst puscht China diese Wirtschaftszweige bei sich schon seit 2005 und ist momentan da Marktführer.
Nur so kann man Bürgern und Wettbewerbsfähigkeit helfen
(Aber da werd ich ja schon länger hier von vielen als “Träumer” abgestempelt
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Dürregejammer
Um's Geld geht's ja immer. Ich bin weder im politischen noch im freiraumplanenden Geschäft tätig und kann das nicht beurteilen. Ich bin Bürgerin mit ausgeprägtem botanischen Interesse. Das muss nicht jeder teilen, wieviel Ignoranz und Unwissen unter vielen Bürgern aber herrscht, entsetzt mich immer wieder. Bäume machen "Dreck", gehören nicht in Gärten sondern in den Wald usw. Lese und höre ich häufig. Im früheren Dorf kaufte eine junge Familie ein Haus, als erstes wurde auf dem 4000 Quadratmeter großen, eingewachsen Grundstück alles (!) gerodet. Ein Trampolin wurde aufgestellt. Der nächste Sommer brachte Temperaturen von 35 Grad und das Kleinkind tobte ohne jeglichen Schutz in diesem Trampolin umher. Ist das schon Verletzung des Kindeswohls?
"Der andere könnte recht haben."
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Re: Dürregejammer
Ich bin entsetzt, was für ein Baumfrevel !