thuja thujon hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 22:10
Gartenplaner hat geschrieben: ↑20. Jul 2026, 16:17
Das
War ein Spruch, den ich immer wieder bis zum Schluss vom Nachbarn, Jahrgang 1928, ehemaliger Landwirt, gehört habe.
Könnte damit zusammenhängen, dass der Landwirt vom alten Schlag noch wusste, dass Bäume neben oder auf dem Acker Wasser kosten. Wasser, dass den Nahrungspflanzen fehlt, man deswegen auch mal ein paar Tage hungrig ins Bett gehen muss.
Wie viel Wasser sie kosten, sieht man hier gerade wieder ganz gut.
Das ist wieder das unterschiedliche Denken der Leute aus der Stadt, und solche, die am Land großgeworden sind.
Hier hätte man auch nie einen Ahorn irgendwo in Ortsnähe gepflanzt. Einen Baum, der mit Milliarden Sämlingen das ganze Dorf und die Dorfränder verseucht.
Wohl wurden aber gezielt am Dorfplatz z.B. Linden gepflanzt. Dort waren keine Gärten und Felder in der Nähe, denen der Baum das Licht genommen hat.
Bäume hat man hier im Wald gepflegt, der Wald war wichtig, die Leute auch auf das Holz angewiesen.
Gartenland war tabu für Großbäume, von Walnuss vielleicht mal abgesehen- Hochstamm-Obstbäume waren normal, die dienten ja auch der Versorgung. Ansonsten war offenes Gartenland mit das kostbarste.
Heute, wo wir im Überfluss leben, kommen Lebensmittel aus dem Supermarkt. Egal, woher und wie grün erkauft. Gärten zur Lebensmittelerzeugung vor Ort sind nicht mehr gefragt. So ist die Situation auf dem Land.
Städteplanung ist was anderes, dort spielt Lebensmittelerzeugung schon lange keine Rolle mehr, für reines Wohnen werden Erholungs- und im Sommer Schattenplätze verlangt. Im Sommer Kühlung. Dort gezielt und nachhaltig Bäume zu etablieren bleibt eine Herausforderung.