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hobab hat geschrieben: ↑22. Jul 2026, 22:36
Convallaria loszuwerden dauert Jahre bis Jahrzehnte, ist aber schaffbar. Gut ausgebreitete rapunculoides hab ich meine Zweifel, ohne alles andere auch wegzuschmeissen. Nimm doch trachelium, rapunculus oder persicifolia, die beissen nicht.
Vielen lieben Dank dir! Ich hab mir das notiert.
Persicifolia (und auch glomerata, ist mir aufgefallen) hab ich schon im Garten. Trachelium und rapunculus hab ich als Saatgut gefunden.
In diesem Zusammenhang mal eine ganz blöde Frage: Kann ich die jetzt auch noch im Herbst aussäen und vorziehen? Ich bin immer auf Frühjahr eingestellt, aber in der Natur würden sich viele schöne Sachen ja auch jetzt aussäen? Ähnlich geht es mir z. B. auch mit vielen anderen schönen Sachen, da frag ich mich oft, ob auch Hernstaussaat möglich wäre. Im Frühjahr ist ja meist genug zu tun, aber nach den Sommerferien gibt es immer eine freie Zeit.
Wenn du rapunuculus jetzt aussäst, könnte sie mit Glück nächstes Jahr blühen. Ich hab meine allerdings schon vor zwei Wochen getopft, die haben ja schon vor einger Zeit Saatgut gestreut. Müsste aber gehen und trachelium blüht ja erst grade: kann natürlich sein, das die erst liegen und nächstes Jahr keimen.
Blush hat geschrieben: ↑25. Jul 2026, 20:05
Prima! Trachystemon orientalis kannte ich nicht. Vielen Dank für den Tipp. Scheint mir gut nutzbar auf einigen "Problem-Ecken", die Thuja und Chamaezyparis (gefällt) hinterlassen haben!
Ich kann vor Trachystemon nur warnen! Ich hatte vor Jahren eine schöne kleine Kolonie bis plötzlich dicke Triebe im Umkreis von 1m aufgetaucht sind. Und das im betonharten Lehm. Die unterordischen Ausläufer verholzen mit der Zeit und brechen trotzdem leicht, wobei bereits kleinste Fragmente tückisch innerhalb einer Saison kaum auffallen und im nächsten Austrieb bereits als Monster mit eigener Gefolgschaft wiederkehren. Ich hatte die Pflanze in einem Großeinsatz gerodet und Teile davon in städtischer Baumscheibe im Wurzelgeflecht einer alten Linde regeneriert, wo wirklich kein anderes Leben möglich ist. Dort bei extremen Wurzeldruck, geht es bislang gezügelt zu aber ich hatte auch schon Sorge, was passiert, wenn das Ding irgendwann den öffentlichen Gehweg unterwandert. Am alten Platz kommen Jahre später immernoch kleine Pflanzen hoch, obwohl ich damals jeden Sandkorn händisch sortiert hatte. M.M. steht sie dem JSK und Giersch im Nichts nach.
Als Pflanze in einem wilden riesigen Garte ist das Ding aber toll. Habe sie auch in einem großen flachen Kübel mit dick Mulch und Textilgewebe darunter - Aussaat kann sie nämlich auch!
Interessant.
Ich habe hier seit einigen Jahren einen gelblaubigen Trachystemon, der bisher sehr zach wächst und jetzt schon wieder äußerst mirgenommen aussieht.
Die Warnung ist deutlich und angekommen. Bisher habe ich für ähnliche Flächen oder welche, die ich schnell begrünen und beschatten wollte, verschiedene niedrige Beinwellarten oder Balkanstorchschnabel genutzt. Eine dritte, ähnlich robuste, wüchsige und blühende Alternative wäre schön.
"Der andere könnte recht haben." Frei nach Frank Elster