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Auffallende Gehölze III (Gelesen 477429 mal)
Moderator: AndreasR
- helga7
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Re: Auffallende Gehölze III
Ich habe vor Jahren in Frankreich eine riesige Fläche mit Clethra bewachsen gesehen. Meine ziemlich zeitgleich gekauften Sträucher wachsen seitdem in großen Blech(bade)wannen. Heuer gehts ihnen nicht wirklich gut, aber die dürfen bei mir nicht raus 
Ciao
Helga
Helga
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Querkopf
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Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re: Auffallende Gehölze III
Clethra und Cephalanthus brauchen es halt frisch bis feucht und humos - dafür gibt's im Berliner Sand vermutlich nicht soo viele geeignete Standorte. Cephalanthus hab' ich nie versucht, dazu weiß ich nix. Clethra alnifolia ist, wo's passt, ein absolut problemloses Gewächs.
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Mit Ceanothus wiederum bin ich hier gescheitert, mehrmals, der mochte den schweren, recht kalten Lehm nicht. Den könnte ich mir umso besser in Berlin vorstellen: Ein sonniges Plätzchen im leichten (Sand-)Boden, Mauer oder sowas im Kreuz als Schutz gegen kalten Wind
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Styrax muss auch kein Päppelkind sein. Nur als Jungpflanze ist er frostempfindlich. Mein erstes Exemplar hatte ich unten am Hang gesetzt (vom Haus aus geht der Garten gut 5m runter), Kaltluftsee, der erste Winter war ungewöhnlich streng - das war's dann leider für den Kleinen. Der war aber wirklich klein
Beim zweiten Versuch hab' ich ein Nümmerchen größer eingekauft und einen besseren (=geschützteren) Startplatz gewählt. Der Neue musste später nochmal umziehen. Am neuen Fleck wächst das Bäumchen nun munter vor sich hin (wächst langsam) und blüht bezaubernd.
Kein Schutz, kein Zurückfrieren, kein Extrawässern, keine Sorgen. Allerdings erst von "erwachsener" Größe an, nach schätzungsweise 3, 4 Jahren Standzeit.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
Re: Auffallende Gehölze III
Meinem Cephalanthus geht es am jetzigen und endgültigen, dem dritten Standort, gut. Der Wasserfrosch benutzt die dicht übers Wasser hängenden Zweiglein gerne als Ausstieghilfe aus dem Teich.
Der Specht, der Holz mit dem Schnabel haut, hat das Haus mir aufgebaut;
Dass das Haus beworfen sei, trug die Schwalbe Mörtel bei.
Und als Dach hat sich zuletzt obendrauf ein Schwamm gesetzt.(F. Rückert)
Dass das Haus beworfen sei, trug die Schwalbe Mörtel bei.
Und als Dach hat sich zuletzt obendrauf ein Schwamm gesetzt.(F. Rückert)