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Bewässerungsanlage - das unbekannte Wesen? (Gelesen 44204 mal)

Vom Unkrautstecher bis zum Aufsitzrasenmäher - alles, was die Arbeit erleichtert. Fragen, Erfahrungen, Berichte

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thuja thujon
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Re: Bewässerungsanlage - das unbekannte Wesen?

thuja thujon » Antwort #135 am:

hobab hat geschrieben: 25. Sep 2024, 16:43Was passiert bei Niedrigstand des Rheins? Sie können ja nicht einfach aufhören zu gießen…
thuja thujon hat geschrieben: 25. Sep 2024, 15:40Die Anlage schafft in Volllast 6500Liter pro Sekunde. Das sind 23,4 Millionen Liter pro Stunde.
Aktuell steht der Rheinpegel in Worms bei minus 1cm. Es ist ein Abfluss von 453m³ pro Sekunde angegeben. Das sind 27 Millionen Liter pro Minute, 1,6 Milliarden Liter pro Stunde.
https://www.hochwasser.rlp.de/flussgebi ... #abfluesse

Daraus ergibt sich theoretisch die Möglichkeit, dass aktuell knapp anderthalb Prozent des Rheinwassers durch die Anlage laufen könnten.
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Re: Bewässerungsanlage - das unbekannte Wesen?

Gartenplaner » Antwort #136 am:

Gut, dass du das Thema wieder hochgeholt hast, da gab’s vor kurzem einen interessanten Link in einem anderen Thread, der perfekt zu diesem Thema passt:
ju_wien hat geschrieben: 30. Jul 2026, 07:04
Für Leute, die auch über Bewässerungssysteme nachdenken, habe ich gestern einen Blog gefunden, der sich ausschließlich mit dem Thema beschäftigt und das sehr ausführlich (Lesestoff für viele Tage, an denen es zu heiß oder zu kalt oder zu naß für Gartenarbeit ist) https://www.bewaesserung-selbst-bauen.de/ Mir haben die vielen handgezeichneten Beispiele besonders gut gefallen.
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Re: Bewässerungsanlage - das unbekannte Wesen?

AndreasR » Antwort #137 am:

Hier hat die Kreisverwaltung angesichts der ständig sinkenden Gewässerpegel heute die Wasserentnahme aus offenen Gewässern verboten, auch für Landwirte - ausgenommen sind Notfälle wie Waldbrände, oder mit spezieller Ausnahmegenehmigung. Vor vier Wochen galt noch der Aufruf, sparsam damit umzugehen und bei Niedrigwasser auf die Entnahme zu verzichten. Als Privatmann darf man normalerweise Wasser zum Gießen aus Bächen und Flüssen schöpfen (mit der Pumpe ist's immer verboten), jetzt fällt diese Möglichkeit flach. Trinkwasser zur Rasenbewässerung darf man auch nicht verwenden, bei Gehölzen und Staudenpflanzungen drücken die Behörden wohl noch ein Auge zu. Fragt sich, wie lange noch...
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Re: Bewässerungsanlage - das unbekannte Wesen?

thuja thujon » Antwort #138 am:

Toll Gartenplaner. Bekommst du was für die Werbung oder enthält der Link nützliche Informationen die aufzeigen, wie man sparsam mit Wasser umgehen kann? Erzähl doch mal, was dich bewegt, das hier reinzuschreiben. Was hat dich besonders beeindruckt?

AndreasR, konsequent wäre, das wässern von Staudenbeeten zu verbieten, die nutzen keinem wirklich etwas wenns drauf ankommt. Gleichzeitig sollte man auch eine Duschpolizei abstellen, die sicherstellt, dass jeder nur alle 3 Tage für maximal 5 Minuten duscht. Zudem sollten auch Kohletabletten Zwangseingeführt werden, dass möglichst über 80% der Bevölkerung an Verstopfung leiden.
Löschwasserentnahmegenehmigung für die Feuerwehr? Bitte nur schriftlich von Dienstag bis Mittwoch jeweils zwischen 6:30 und 6:31 per Fax an die zuständige Verwaltungsfachstelle, wessen letzte verbliebene Mitarbeiterin gerade in Elternzeit ist. Bearbeitung ungewiss.

129 Liter pro Tag pro Kopf, keine 10% davon für den Garten, ich verstehe nicht, warum man am unrentabelsten Ende anfangen sollte zu sparen.
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Re: Bewässerungsanlage - das unbekannte Wesen?

hobab » Antwort #139 am:

Weil entweder die Klimakatastrophen zu schnell für die Behörden voranschreitet, um das Wasser im Boden zu halten, oder sie es schlicht verpennt haben - es regnet ja nicht weniger als früher, sondern nur anders verteilt. Aber jetzt ist die Notlage halt da und es muss gespart werden, was sollen sie denn machen? Die Industrie zum Wassersparen aufrufen? Unter Merz?

Der Beitrag zum Regenanlagen ist nicht schlecht, leider mit viel Werbung. Aber was ich gelesen habe, deckt sich mit meinen Erfahrungen.
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