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hobab hat geschrieben: ↑25. Sep 2024, 16:43Was passiert bei Niedrigstand des Rheins? Sie können ja nicht einfach aufhören zu gießen…
thuja thujon hat geschrieben: ↑25. Sep 2024, 15:40Die Anlage schafft in Volllast 6500Liter pro Sekunde. Das sind 23,4 Millionen Liter pro Stunde.
Aktuell steht der Rheinpegel in Worms bei minus 1cm. Es ist ein Abfluss von 453m³ pro Sekunde angegeben. Das sind 27 Millionen Liter pro Minute, 1,6 Milliarden Liter pro Stunde. https://www.hochwasser.rlp.de/flussgebi ... #abfluesse
Daraus ergibt sich theoretisch die Möglichkeit, dass aktuell knapp anderthalb Prozent des Rheinwassers durch die Anlage laufen könnten.
Gut, dass du das Thema wieder hochgeholt hast, da gab’s vor kurzem einen interessanten Link in einem anderen Thread, der perfekt zu diesem Thema passt:
ju_wien hat geschrieben: ↑30. Jul 2026, 07:04
…
Für Leute, die auch über Bewässerungssysteme nachdenken, habe ich gestern einen Blog gefunden, der sich ausschließlich mit dem Thema beschäftigt und das sehr ausführlich (Lesestoff für viele Tage, an denen es zu heiß oder zu kalt oder zu naß für Gartenarbeit ist) https://www.bewaesserung-selbst-bauen.de/ Mir haben die vielen handgezeichneten Beispiele besonders gut gefallen.
Wer meinen Lern-Garten sehen will - unterm Goldfrosch-Bild den Globus klicken!
Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
Hier hat die Kreisverwaltung angesichts der ständig sinkenden Gewässerpegel heute die Wasserentnahme aus offenen Gewässern verboten, auch für Landwirte - ausgenommen sind Notfälle wie Waldbrände, oder mit spezieller Ausnahmegenehmigung. Vor vier Wochen galt noch der Aufruf, sparsam damit umzugehen und bei Niedrigwasser auf die Entnahme zu verzichten. Als Privatmann darf man normalerweise Wasser zum Gießen aus Bächen und Flüssen schöpfen (mit der Pumpe ist's immer verboten), jetzt fällt diese Möglichkeit flach. Trinkwasser zur Rasenbewässerung darf man auch nicht verwenden, bei Gehölzen und Staudenpflanzungen drücken die Behörden wohl noch ein Auge zu. Fragt sich, wie lange noch...
Toll Gartenplaner. Bekommst du was für die Werbung oder enthält der Link nützliche Informationen die aufzeigen, wie man sparsam mit Wasser umgehen kann? Erzähl doch mal, was dich bewegt, das hier reinzuschreiben. Was hat dich besonders beeindruckt?
AndreasR, konsequent wäre, das wässern von Staudenbeeten zu verbieten, die nutzen keinem wirklich etwas wenns drauf ankommt. Gleichzeitig sollte man auch eine Duschpolizei abstellen, die sicherstellt, dass jeder nur alle 3 Tage für maximal 5 Minuten duscht. Zudem sollten auch Kohletabletten Zwangseingeführt werden, dass möglichst über 80% der Bevölkerung an Verstopfung leiden.
Löschwasserentnahmegenehmigung für die Feuerwehr? Bitte nur schriftlich von Dienstag bis Mittwoch jeweils zwischen 6:30 und 6:31 per Fax an die zuständige Verwaltungsfachstelle, wessen letzte verbliebene Mitarbeiterin gerade in Elternzeit ist. Bearbeitung ungewiss.
129 Liter pro Tag pro Kopf, keine 10% davon für den Garten, ich verstehe nicht, warum man am unrentabelsten Ende anfangen sollte zu sparen.
Weil entweder die Klimakatastrophen zu schnell für die Behörden voranschreitet, um das Wasser im Boden zu halten, oder sie es schlicht verpennt haben - es regnet ja nicht weniger als früher, sondern nur anders verteilt. Aber jetzt ist die Notlage halt da und es muss gespart werden, was sollen sie denn machen? Die Industrie zum Wassersparen aufrufen? Unter Merz?
Der Beitrag zum Regenanlagen ist nicht schlecht, leider mit viel Werbung. Aber was ich gelesen habe, deckt sich mit meinen Erfahrungen.
thuja thujon hat geschrieben: ↑5. Aug 2026, 02:19
Toll Gartenplaner. Bekommst du was für die Werbung…
Kikeriki, machst du wieder deine “Privatfehde”?
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
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hobab, die gezeigte Anlage ist das beste Beispiel, hat man eben deswegen gebaut, vor vielen Jahrzehnten. Die Erweiterung, seit gut einem Jahrzehnt in Planung, da bekommen die Behörden nichts geregelt. Nicht weil sie nichts arbeiten können, sondern weil es blockierende Vorschriften gibt (von ideologischen Bedenken mal abgesehen). Scheinbar werden die handlungsunfähig machenden Vorschriften auch unter Merz nicht angegangen.
Die Beiträge im Link von ju_wien, ja, falsch sind die nicht. Aber scheinbar möchte sich da keiner drüber austauschen, eher nur teilen. Nicht gerade der Sinn eines Forums.
Gartenplaner hat geschrieben: ↑30. Jul 2018, 13:30
Aufgrund der aktuellen langen Trockenphase tauchte sowohl im "Dürregejammer"-Thread als auch im "Klimawandel und wie drauf reagieren"-Thread das Thema Gartenbewässerung, spezifischer Bewässerungsanlagen vermehrt auf.
...PS: wer Gratiswasser in unbeschränkter Menge hat, ist mit Regnern und Zeitschaltuhren besser bedient - eine Bewässerungsanlage rechnet sich nur bei Wassermangel bzw. hohen Wasserpreisen.
Im Eingangspost dieses langen Bewässerungsthreads fiel mir dieses PS von nana auf.
Vielleicht wäre es sinnvoll, künftig jeweils eigene Themen zu führen, also einen Thread für Beregnungsanlagen und einen für Tropfbewässerung. Technik und Wirkung unterscheiden sich hier doch sehr, und meinem Eindruck nach wird da oft aneinander vorbei geredet bzw. geschrieben.
Die Aussage ist doch aber schon so weit korrekt, dass mit den gleichen Ausbringgeräten per manuellem Handbetrieb oder Timer meist mehr Wasser vergeudet wird, als bei gut geplanten Anlagen mit den gleichen Ausbringgeräten. Unabhängig davon ob Tropfschlauch oder Regner oder Sprinkler oder sonstwas benutzt wird.
Bewässerung ist aber das gemeinsame Thema und es ist sinnvoll sich dabei erst die Situation anzusehen und dann über die Art der Bewässerung zu reden. Ich mache durchaus beides, Impulsregner mit Steuergerät, oder Tropfschläuche mit oder ohne, früher auch Aufsteiger und Microdüsen. Oder auch beides - je nachdem wo es passt. Ob das Wasser umsonst ist (Pumpen kosten auch einen Haufen Geld und das Warten kann unter Umständen teurer sein, als Stadtwasser), spielt für mich keine große Rolle, eher was bewässert werden muss. Einjährige eher mit Überkopf, Gehölze definitiv Tropfschlauch (schont auch das Grundwasser, die Regner stehen hier oft still, weil einfach nichts mehr im Grundwasser ist), Stauden eher Tropf, bei Feinjustierungen besser Micro...
Na gut .
Weil aber mal bemängelt wurde, dass es viel zuwenig Videos gibt - in der NDR-Sendung Schöne Gärten in trockenen Zeiten wird u.a. gezeigt, wie Profis bei der Neuanlage eines Gartens eine Beregnungsanlage einbauen.
Ab Minute 00:58, weiter ab 10:57, letzter Teil ab Minute 25:24. .
(Mich beeindrucken diese Steuerungskästen sehr )
Die Infos zu den Pumpen sind zumindest sinnvoll. Man hat schnell eine Übersicht der gebotenen Features und Preise.
Nur leider sind Pumpen zur Zeit DER heiße Scheiß, also eigentlich nicht verfügbar.
Angaben zur Höhe des Grundwassers gibt's für mehrere Bundesländer allerdings nicht, z.B. Niedersachsen und Thüringen.
Das Video habe ich zur Hälfte durch. Also ehrlich, was soll das wirklich trockenheitsgeplagten Gartenbesitzern bringen? Der eine läßt sich in seinen Garten eine Bewässerungsanlage für 10.000€ + Zisternen einbauen, die anderen beiden haben kurz geschorenen grasgrünen Golfrasen. Das ist ja die totale Unverschämtheit, sowas zu zeigen.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.