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Dürregejammer (Gelesen 1059052 mal)

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Mediterraneus
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #8040 am:

thuja thujon hat geschrieben: 5. Aug 2026, 13:28
Mediterraneus hat geschrieben: 5. Aug 2026, 12:55 Verlinke doch bitte mal die Karte mit deinen Landkreis
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
Ich bin jetzt mal immer 7 Tage zurück, das kann man ja einstellen, auf Kalender klicken.
erste 7 Tage ist das kleinste 1 mm
zwote7 =0
dritte 7 (22.07., 7 Tage zurück) da war was, 3-4 mm als Minimum auf deinem Ausschnitt.
vierte 7: 0

Also hats laut Kachelmann die letzen 7 Tage ab 22.07. bei dir geregnet.
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hobab
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #8041 am:

Ich fürchte da hilft beides nicht. Aber wenigstens abschneiden…die Ausläufer sind eh schon überall, Aussaat muss ja nicht auch noch sein. Und Schere ist oft zuwenig, da braucht es Motorsäge.
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Re: Dürregejammer

Mufflon » Antwort #8042 am:

Ein Bild vom Rhein hier:
.
Bild
.
Ganz oben links sieht man etwas,Grün, der Rhein geht bei Normalpegel bis da.
Links am Ende der Brücke wird übrigens das Gelände der IGA27 entstehen.
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
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Chica
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Re: Dürregejammer

Chica » Antwort #8043 am:

thuja thujon hat geschrieben: 5. Aug 2026, 14:34 Sei froh wenn keine Götterbäume dabei sind.
Sind das diese hier?

Bild

Bei uns in der Stadt gibt es eine Allee in der Styphnolobium japonicum, den Westrich als bevorzugte Pollenquelle von Megachile sculpturalis, beide aus Asien, nennt, sich mit essigbaumähnlichen Riesen abwechselt. Letztere bilden Ausläufer, die inzwischen die umgebenden einschürigen Wiesenflächen komplett beherrschen. Vielleicht sollte man ja doch etwas vorsichtiger sein hier irgendwelche nicht heimischen Bäume anzupflanzen.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #8044 am:

Mufflon hat geschrieben: 5. Aug 2026, 17:30 Ein Bild vom Rhein hier:
.
Bild
.
Ganz oben links sieht man etwas,Grün, der Rhein geht bei Normalpegel bis da.
Links am Ende der Brücke wird übrigens das Gelände der IGA27 entstehen.
Oje :-\
Die IGA 27 trumpft auf mit Schotter-Wassergärten ;)

Wir sehen das am Main nicht so, der ist durch die vielen Staustufen angestaut. Die Schleusenwärter dürfen nur nicht gleichzeitig aufmachen, dann ist das Wasser weg ::)
Viele Bäche sind komplett trocken gefallen, jetzt werden die ersten Bäume braun. Die Hitze wird nicht weniger, im Gegenteil, jetzt hatten wir die letzten beiden Tage ein Tmin von 25, bzw. 22 Grad. Tropische Nächte gabs hier im Mittelgebirge eigentlich früher nie.
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Re: Dürregejammer

mdb82 » Antwort #8045 am:

Mediterraneus hat geschrieben: 6. Aug 2026, 12:48
Mufflon hat geschrieben: 5. Aug 2026, 17:30 Ein Bild vom Rhein hier:
.
Bild
.
Ganz oben links sieht man etwas,Grün, der Rhein geht bei Normalpegel bis da.
Links am Ende der Brücke wird übrigens das Gelände der IGA27 entstehen.
Oje :-\
Die IGA 27 trumpft auf mit Schotter-Wassergärten ;)

Wir sehen das am Main nicht so, der ist durch die vielen Staustufen angestaut. Die Schleusenwärter dürfen nur nicht gleichzeitig aufmachen, dann ist das Wasser weg ::)
Viele Bäche sind komplett trocken gefallen, jetzt werden die ersten Bäume braun. Die Hitze wird nicht weniger, im Gegenteil, jetzt hatten wir die letzten beiden Tage ein Tmin von 25, bzw. 22 Grad. Tropische Nächte gabs hier im Mittelgebirge eigentlich früher nie.
Scheint vor allem eine neue Hitzewelle ab Sonntag im Kasten zu sein.
Für Frankfurt wieder fast ne Woche mit 35°C und kein Tropfen Regen.
Sogar ne 40°C ist wieder dabei.

Ohne den über 100 Jahre alten Brunnen könnt ich mir das Hobby hier inzwischen schenken.

Das Dorf hier ist komplett von Wald umgeben.
Noch vor wenigen Tagen hätte ich gedacht, dass eine Feuerkatastrophe hier kaum möglich ist,
da die Nadelbaumflurstücke im Zweifel durch Laub- und Mischwald umschlossen sind und daher die Ausbreitung stark erschwert wird.
Aber die Laubbäume sind selbst inzwischen vielfach knusprig in der Krone.
Heute morgen ging wieder die Sirene (meist ist es Fehlalarm im Seniorenheim und in der Suchtklinik), aber jedesmal zuckt man zusammen, dass es diesmal im Wald brennt.
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hobab
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #8046 am:

Chica hat geschrieben: 6. Aug 2026, 08:05
thuja thujon hat geschrieben: 5. Aug 2026, 14:34 Sei froh wenn keine Götterbäume dabei sind.
Sind das diese hier?

Bild

Bei uns in der Stadt gibt es eine Allee in der Styphnolobium japonicum, den Westrich als bevorzugte Pollenquelle von Megachile sculpturalis, beide aus Asien, nennt, sich mit essigbaumähnlichen Riesen abwechselt. Letztere bilden Ausläufer, die inzwischen die umgebenden einschürigen Wiesenflächen komplett beherrschen. Vielleicht sollte man ja doch etwas vorsichtiger sein hier irgendwelche nicht heimischen Bäume anzupflanzen.
Bei Styphnolonbium hatte ich noch nie Ausläufer, das sieht mir mehr nach dem Strauchgiersch, Sorbaria sorbifolia aus. Hat bestimmt ein netter Hobbygärtner gepflanzt…
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #8047 am:

mdb82 hat geschrieben: 6. Aug 2026, 13:23
Mediterraneus hat geschrieben: 6. Aug 2026, 12:48

Oje :-\
Die IGA 27 trumpft auf mit Schotter-Wassergärten ;)

Wir sehen das am Main nicht so, der ist durch die vielen Staustufen angestaut. Die Schleusenwärter dürfen nur nicht gleichzeitig aufmachen, dann ist das Wasser weg ::)
Viele Bäche sind komplett trocken gefallen, jetzt werden die ersten Bäume braun. Die Hitze wird nicht weniger, im Gegenteil, jetzt hatten wir die letzten beiden Tage ein Tmin von 25, bzw. 22 Grad. Tropische Nächte gabs hier im Mittelgebirge eigentlich früher nie.
Scheint vor allem eine neue Hitzewelle ab Sonntag im Kasten zu sein.
Für Frankfurt wieder fast ne Woche mit 35°C und kein Tropfen Regen.
Sogar ne 40°C ist wieder dabei.

Ohne den über 100 Jahre alten Brunnen könnt ich mir das Hobby hier inzwischen schenken.

Das Dorf hier ist komplett von Wald umgeben.
Noch vor wenigen Tagen hätte ich gedacht, dass eine Feuerkatastrophe hier kaum möglich ist,
da die Nadelbaumflurstücke im Zweifel durch Laub- und Mischwald umschlossen sind und daher die Ausbreitung stark erschwert wird.
Aber die Laubbäume sind selbst inzwischen vielfach knusprig in der Krone.
Heute morgen ging wieder die Sirene (meist ist es Fehlalarm im Seniorenheim und in der Suchtklinik), aber jedesmal zuckt man zusammen, dass es diesmal im Wald brennt.
Der erste Einsatz war schon im Südspessart am Wochenende, zum Glück nur 11000 qm verbrannt und das nur Wiesen, ein Übergreifen auf den Wald wurde gerade so gestoppt.
Ich habe keinen Brunnen, wir können zwar an Wassertankstellen Brauchwasser holen, aber da muss man am besten mitten in der Nacht hin, mit Pech läuft dann nichts mehr.
Meine Regenwasservorräte sind langsam komplett weg, ich spare die aber auch nur für meine Tomaten und den Gemüsegarten. Selbst der ist nur zur Hälfte bewirtschaftet, der Rest ist "Trockenbrache". Seit zwei Wochen gieße ich mit Leitungswasser, einmal die Woche. Das muss reichen.

Die Strauchpfingstrosen sehen übel aus, lassen Blätter hängen, Rosen verharren und blühen nicht, Obstbäume schmeißen Früchte und Blätter, Frühpfirsiche waren lecker, aber nur 2-Eurostück-groß. Die Späten schmeißen wohl alles ab. Johannisbeeren und Stachelbeeren hab ich vor Jahren schon alle in den Schatten gesetzt, jetzt schmeißen sie die Blätter.
Helleboren im Schatten schrumpeln, das hatte ich noch nie, überhaupt in den Schattenbeeten sieht es übel aus, das muss ich noch überdenken.

Bei den auf Trockenheit angelegten Beeten sieht es eigentlich teilweise noch ganz brauchbar aus, es blüht auch noch was, sehr verwunderlich. Solche Trockenbeete muss ich künftig noch weiter ausweiten.
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Re: Dürregejammer

Mufflon » Antwort #8048 am:

Mein Gartenbrunnen ist leer, der hängt ja mit dem Rheinpegel zusammen.
Wir haben Anfang August, normalerweise gibt es zu dieser Zeit Normalpegelstand, durch Gletscherwasser.
Aber ohne das und ohne Regen...
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Re: Dürregejammer

Drainagefan » Antwort #8049 am:

Wieviel mm Niederschlag sollten nach längerer Trockenheit Entspannung bringen. Angeblich gab es heute 1h 23mm. Davor und danach vernachlässigbar unter 1mm.
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Re: Dürregejammer

Drainagefan » Antwort #8050 am:

Mufflon hat geschrieben: 5. Aug 2026, 12:05 Hier das gleiche, Kachelmann zeigt 9mm wo nichts war.
Wann kapiert ihr es endlich? Das ist Befriedigung für Statistiker. Da wurde über Werte im Landkreis diskutiert, absoluter Schwachsinn für den einzelnen Garten. Gleicher Schwachsinn sind Diskussionen über Durchschnittswerte, man sollte zumindest über Varianz nachdenken. Ich sehe in der nahen Ferne ganz schwarze Wolken, es donnnert und blitzt, aber bei mir gibt es keinen Regen. Im besten Fall spüre ich alle paar Minuten 1 Regentropfen.

Schön langsam traue ich den Wetterstationen gar nicht mehr. Ich habe da 2 verglichen. Entfernung ca. 4km Unterschied, vielleicht auch 6. Sollte völlig egal sein, grob gleiche Höhe. Den Regenunterschied mag ich glauben, aber einen Temperaturunterschied von 4° finde ich unglaubwürdig.

PS: Bei Warnwetter von DWD gibt es versteckt nicht nur eine Reihe von Wetterstationen, sondern auch Pflanzenfotos zum Wetter.
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #8051 am:

Dann geh doch zum lokalen Regenazuberer und sieh, ob der dir weiterhelfen kann. Ich kann das Gejammer über die Wettervorhersage nicht mehr hören, das ist nun mal eine schwierige Wissenschaft, der man sich nur ungefähr über die gewonnenen Daten annähern kann. Bisher ist es unmöglich damit für jedes Haus eine Prognose zu erstellen. Erwartet ihr gotttgleiche Fähigkeiten von der Statistik?
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Re: Dürregejammer

Chica » Antwort #8052 am:

hobab hat geschrieben: 6. Aug 2026, 13:59 Bei Styphnolonbium hatte ich noch nie Ausläufer, das sieht mir mehr nach dem Strauchgiersch, Sorbaria sorbifolia aus. Hat bestimmt ein netter Hobbygärtner gepflanzt…
Nein, es gibt ja neben den Schnurbäumen auch diese riesigen Bäume mit solchen Wedeln wie auf dem Foto. Deshalb dachte ich diese Bäume machen Ausläufer und sind vielleicht diese Götterbäume. Ich kenne die aber nicht. Muss ich nochmal fotografieren.
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Re: Dürregejammer

Chica » Antwort #8053 am:

Und zum Rheinpegel: Auch das ist nichts Neues, die Elbe ist auf 550 km kein zuverlässiger Transportweg mehr, obwohl immer noch Bundeswasserstraße und das offensichtlich seit Jahren. Sie hat auch jetzt Niedrigwasser, wie schon im Vorjahr: Elbe
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Re: Dürregejammer

oile » Antwort #8054 am:

Die Elbe kann man nicht so ohne Weiteres mit dem Rhein vergleichen. Wie Du schon schriebst, hat die Elbe oft extrem niedrige Wasserstände, das ist bis auf ein paar Ausnahmejahre am Rhein anders: 1921 & 1971: Lang anhaltende Trockenperioden führten zu gravierenden Problemen für Wirtschaft und Fischbestand, das Flussbett blieb aber gefüllt.
2018 & 2022: Rekordtiefststände an vielen Pegeln (wie in Kaub oder Köln), die zu Behinderungen der Frachtschifffahrt führten. 2026 könnte ähnlich sein.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.

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