DankeAndreasR hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 21:54 Ach ja, ein Bild von meiner "Staudenwiese" zeige ich mal, extra für Chica.Die Goldruten muss man sich wegdenken, die haben sich dort ungebeten ausgesamt, und es ist leider unmöglich, sie zu entfernen, weil es im Frühling zu nass und jetzt zu trocken ist.
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Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt? (Gelesen 2876 mal)
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Zu Antwort #114 , Martina - du wirst ja hoffentlich gemerkt haben, das die Bemerkung über Rosen nicht ganz ernst gemeint war: aber als Gärtner hab ich auch ein ziemlich ambivalentes Verhältnis zu der Pflanzengattung. Einmal, weil sie zum Arbeiten nicht gerade angenehm sind, man aber oft an ihnen rumschneiden muss, was selten ohne Blessuren abgeht. Und dann kriege ich meistens die miese Seite der Klasse zu sehen, die verkrüppelten und pilzverseuchten Dinger, die irgendwann Oma Erna im Vorgänger von Aldi gekauft hat, von denen sich die Kundinnen aber nicht trennen wollen. Und nur weil es Rosen sind, sind sie noch lange nicht schön, vor allem die Gruppe der storchenbeinigen Polyantha. Aber es gibt ohne Zweifel schöne Rosen und viele davon. Sie zu finden, ist allerdings mit Arbeit verbunden.
Zu vanille:
Desweiteren bleibe ich beim Thema, welches die/der ThreaderöffnerIn vorgegeben hat.
Mache ich auch: nämlich mit der Empfehlung nicht landesweit oft unpassenden Empfehlungen zu folgen und viel Geld für nix auszugeben, sondern entweder lokal fragen was geht, oder sehr genau die eigene Situation zu beschreiben und zuzuhören was Gartenbesitzer mit ähnlichen Bedingungen empfehlen.
Zu vanille:
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Mache ich auch: nämlich mit der Empfehlung nicht landesweit oft unpassenden Empfehlungen zu folgen und viel Geld für nix auszugeben, sondern entweder lokal fragen was geht, oder sehr genau die eigene Situation zu beschreiben und zuzuhören was Gartenbesitzer mit ähnlichen Bedingungen empfehlen.
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- AndreasR
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
@Chica: Die Blüten von allen möglichen Pflanzen werden von einer Vielfalt von Insekten beflogen, gefühlt entdecke ich jedes Mal eine neue Art, u. a. zahlreiche Wildbienen und Wespenarten. Leider habe ich da keine detaillierten Kenntnisse, heute war z. B. ein sehr großer Schwärmer am Agapanthus, vielleicht ein Windenschwärmer, vielleicht war's auch ein Ligusterschwärmer (Winden und Liguster gibt's hier überall), ich weiß gar nicht, ob ich schon einmal bewusst einen gesehen habe. Ansonsten düsen hier vor allem Taubenschwänzchen und dieses Jahr auch etliche (vermutlich) Gammaeulen um Spornblumen und Co.
Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Warum machst Du nicht mal ein Foto? Ich habe noch nie so einen Schwärmer gesehen. Oh doch! Einen Kiefernschwärmer
. Ich bin vorhin mit der Kamera um den Rainfarn geschlichen, 169 Fotos
. Eigentlich wollte ich nur Schweinchenfutter holen und dann war alles voller Schmetterlinge.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ja, hätte ich machen sollen, aber meine Töpfe wollten gewässert werden, ich hatte zwei Gießkannen in der Hand, und die Kamera lag oben im Haus. Als ich fertig mit Wässern war, war der Schwärmer natürlich wieder weg... Naja, mal schauen, vielleicht erwische ich ihn morgen. 
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Bremer Norden/ am Rande der Stader Geest
Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Gemeine Waldrebe , Clematis vitalba, " kalkliebend, wärmeliebend, zerstreut " ( Dietmar Aichele ) , die Pflanze für diesen Faden.
Rus amato silvasque
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Moosgärtner
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Astern trotzen bei mir der Hitze.
Zudem einiges aus der Region: Jakobskraut, Johanniskraut, Flockenblume, Wegwarte.
Melisse scheint die trockenheit bei mir ebenfalls zu tolerieren im gegensatz zum Giersch den es in jeder Ecke meines Gartens zu fall gebracht hat.
Zudem einiges aus der Region: Jakobskraut, Johanniskraut, Flockenblume, Wegwarte.
Melisse scheint die trockenheit bei mir ebenfalls zu tolerieren im gegensatz zum Giersch den es in jeder Ecke meines Gartens zu fall gebracht hat.
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Querkopf
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Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ja. Der beste Weg.hobab hat geschrieben: ↑8. Aug 2026, 20:28... Empfehlung, nicht landesweit oft unpassenden Empfehlungen zu folgen und viel Geld für nix auszugeben, sondern entweder lokal fragen, was geht, oder sehr genau die eigene Situation zu beschreiben und zuzuhören, was Gartenbesitzer mit ähnlichen Bedingungen empfehlen.
Und selbst dann sind Empfehlungen u.U. nicht von A nach B übertragbar. Nicht mal im eigenen Garten, wenn da die Bedingungen nicht "homogen" sind. (Hatte ich vorher schon mal geschrieben: Was oben am Hang geht, funktioniert evtl. unten am Hang nicht, und vice versa. Oder: Was links geht, mit 50 cm Humus/ humosem Lehm überm tonigen Basislehmboden, kann rechts, mit nur 20 cm Humus/ humosem Lehm obendrauf, kläglich scheitern.) Ohne try & error geht's wohl leider nicht. Und ohne exakten Check, exakte Analyse der Gartenbedingungen, Quadratmeter für Quadratmeter, geht's auch nicht. Mühsam. Aber lohnend.
.
Wg. Rosen:
Ich mag sie - wenngleich die (Sammel-)Leidenschaft meiner ahnungslosen Garten-Anfänge inzwischen abgekühlt ist, will & werde ich nie auf sie verzichten. Zumal sie zu den ganz, ganz Zähen gehören. Andererseits verfluche ich sie immer mal wieder als "Stachelunkraut" und verstehe dich, hobab, von daher gut - die Begegnung mit dem Pieksekram kann höchst unerfreulich sein. Aber:
Zu Satz 1: Stimmt. Zu Satz 2: Och, so schwierig ist das gar nicht
.
Wg. Einwachszeit von Rosen:
Ich würd's ähnlich wie Mufflon beantworten. Bin kein Profi, mache aber seit ca. 30 Jahren mit Rosen rum - hier im schweren Lehm dauert's i.d.R. 3-4 Jahre, bis die Dinger vernünftig loslegen. Manchmal geht's schneller, aber man kann sich nicht drauf verlassen.
In anderen Böden kann das natürlich anders sein, doch dazu müssten andere Erfahrungen beisteuern
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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- martina 2
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Doch, ja, so wie du hoffentlich mein Smiley nicht übersehen hast, mit dem ich auf diese deine offensichtliche Ambivalenz eingegangen bin - aus der Sicht des erfahrungsgebeutelten Gärtners kann man das durchaus verstehen; in Anbetracht der hiesigen Sittenpolizei verzichte ich drauf, wiederzugeben, was alles ich meine Rosen heiße, wenn sie mit stacheligen Armen nach mir greifen und nicht und nicht loslassenhobab hat geschrieben: ↑8. Aug 2026, 20:28 Zu Antwort #114 , Martina - du wirst ja hoffentlich gemerkt haben, das die Bemerkung über Rosen nicht ganz ernst gemeint war: aber als Gärtner hab ich auch ein ziemlich ambivalentes Verhältnis zu der Pflanzengattung. Einmal, weil sie zum Arbeiten nicht gerade angenehm sind, man aber oft an ihnen rumschneiden muss, was selten ohne Blessuren abgeht. Und dann kriege ich meistens die miese Seite der Klasse zu sehen, die verkrüppelten und pilzverseuchten Dinger, die irgendwann Oma Erna im Vorgänger von Aldi gekauft hat, von denen sich die Kundinnen aber nicht trennen wollen. Und nur weil es Rosen sind, sind sie noch lange nicht schön, vor allem die Gruppe der storchenbeinigen Polyantha. Aber es gibt ohne Zweifel schöne Rosen und viele davon. Sie zu finden, ist allerdings mit Arbeit verbunden.
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Mir gefallen längst nicht alle Rosen, inzwischen auch andere als zu Anfang ... Aber, wie Querkopf schreibt: So schwer ist es wirklich nicht, die für einen passenden zu finden, wenn man ungefähr weiß, was man möchte. Bzw. wo man fragen kann
Schöne Grüße aus Wien!