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Yuccas für das Freiland (Gelesen 31676 mal)

Bäume und Sträucher, Duftgehölze, Blütengehölze, Blattschmuckgehölze, Wildobst, Koniferen, Moorbeetpflanzen

Moderator: AndreasR

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Drainagefan
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Re: Yuccas für das Freiland

Drainagefan » Antwort #90 am:

Wie, jetzt noch eine neue Variante, der Seitentrieb ist 15cm in die Höhe gewachsen? Da biete ich 1m Höhe beim Seitentrieb,

Interessant wäre, wenn die Yucca einen dicken Stamm hätte, Durchmesser 15-20cm. Das habe ich schon gesehen, allerdings in Kroatien. Ich muss mal schauen, welchen Durchmesser meine Arkansana hat. Wer in D so einen dicken Stamm hat, soll sich melden. Ich glaube ich erinnre mich da an ein Foto aus der Rhein-Gegend.
LG Horst
klara kümmel
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Re: Yuccas für das Freiland

klara kümmel » Antwort #91 am:

Hallo
Wie tief gehen die Wurzeln? Ich habe Lehmboden, wie tief/breit sollte ich der Pflanze einen Drainageboden bereiten?
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thuja thujon
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Re: Yuccas für das Freiland

thuja thujon » Antwort #92 am:

Geschätzt bis zum Erdmittelpunkt.

Ich sehe aber die Notwendigkeit einer Drainage nicht, winterharte Yuccas sind unkaputtbar. Wenn es um nur frostfeste Arten geht, ist ein Regendach über Winter ebenso wichtig wie die Drainage. Da bietet sich die kompakte Pflanzung im Steingarten an, wie hier im Bild zu sehen:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... ld_1_A.jpg
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Drainagefan
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Re: Yuccas für das Freiland

Drainagefan » Antwort #93 am:

klara kümmel hat geschrieben: 21. Aug 2026, 11:37 Hallo
Wie tief gehen die Wurzeln? Ich habe Lehmboden, wie tief/breit sollte ich der Pflanze einen Drainageboden bereiten?
Mittlerweile schwierig zu beantworten. Ich habe auch Lehmboden. Ich habe gesetzt als 1 Monat Regen nichts besonderes war, eher mehr. Mittlerweile ist es umgekehrt, es regnet fast gar nicht mehr und dann fällt einem die Drainage auf den Kopf, aber trotzdem besser Drainage haben, als keine, wenn es doch mal Wochen Dauerregen gibt.

Ich hatte damals ein Loch von 50-60cm in allen 3 Richtungen gemacht. Ja das ist eine Menge Aushub. Erdmischung dann mit Blähton. Direkt um die Pflanze nur Blähton, also seitlich und unten wieder ca. 20-30cm. Den Rest Erde mit deutlich Blähton gemischt. Aber das war eben der viele Regen damals. Die Pflanzen sind gut angewachsen, würden sie heuer eher nicht tun. Blähton ist teuer, isoliert im Winter aber die Kälte. Ich denke Kies ist auch ok.

Primär ist die Frage wie groß die Yuccas sind, die gepflanzt werden. Versuche so große wie möglich zu setzen. Um welche Yuccas geht es? Bei Flaccida / Filamentosa würde ich mir nicht viel Gedanken machen. Die 1. Jahre können schwierig sein.

Feuchtigkeitsschutz macht in den ersten Jahren wirklich Sinn, Wichtig ist, nur Dach und seitlich offen, damit der Luftzug die Blätter trocknen kann. Das hilft sehr gegen Pilz. Ich hatte alles mögliche probiert, auch große Stapelboxen und Dämmplatten, war alles keine gute Idee. Der Luftzug ist wichtig. Ich hatte im 2. Jahr bei den neuesten Yuccas keinen Schutz mehr verwendet und wurde bestraft, aber die Yuccas haben überlebt. Heuer kriegen sie wieder Schutz. Bei kleinen Yuccas kämpft man Jahre bis sich die etablieren. Eine Glauca hat es immer gerade geschafft den Frühling zu überleben. Ich kaufe nun so groß wie irgendwie möglich, will aber auch immer besondere. 2l-Topf ist absolutes Minimum, wenn man nicht Jahre kämpfen will. (zumindest in meinem Garten).
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Re: Yuccas für das Freiland

thuja thujon » Antwort #94 am:

Ob Kies oder Blähton benutzt wird ist ziemlich egal, bei einer Drainage kommt es darauf an, wie das Wasser abgeführt wird. Da es nicht frei nach unten versickern kann, muss ein Rohr gelegt werden, dass es abführt oder es muss hochgepumpt werden.

Findet letzteres nicht statt, hat man nur Skelettreichen Boden geschaffen, der im Winter trotzdem bzw erst recht absäuft. Das hat mit Drainage nichts zu tun, ist wie mit Tonscherben unten im Blumentopf mit Untersetzer, das macht rein technisch keinen Sinn.
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Re: Yuccas für das Freiland

Drainagefan » Antwort #95 am:

thuja thujon hat geschrieben: 21. Aug 2026, 13:35 Ob Kies oder Blähton benutzt wird ist ziemlich egal, bei einer Drainage
Da hast du recht, aber damals hatte ich noch die Temperaturen im Winter im Kopf und -20° waren nicht unvorstellbar. Deswegen die pure Blähtonschicht um den Wurzelballen.

Die ersten Yuccas wurden bei mir in einer Gegend mit bestem Humus gesetzt. Die letzten in einem von Haus aus steinigen Bereich.

Nach 10 Jahren Yucca-Erfahrung würde ich sagen, mach dir keine Gedanken über Minustemperaturen, sondern um die Feuchtigkeit im Februar. Meine haben alle durchgehend -17° Tag und Nacht über 3 Wochen ausgehalten. Das viel größere Problem sind warme Winter wegen der Feuchtigkeit als kalte.

Hier ein Beispiel für eine Größe beim Setzen. Kleine Yuccas müssen Jahre gehätschelt werden, wenn die Winter zu warm sind. Da zahle ich gern mehr, brauche mich nicht viel kümmern und habe früher was schön großes im Garten.


YUCCA GLORIOSA X CONSTRICTA.jpg
YUCCA GLORIOSA X CONSTRICTA
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Re: Yuccas für das Freiland

thuja thujon » Antwort #96 am:

So ein Planschbecken mit Steinen ist aber keine Drainage.

Hier macht Feuchtigkeit schon im Dezember Probleme, die Blattfleckenpilze. Feuchtigkeit im Boden wird dagegen problemlos ertragen, wie gesagt, teilweise unausrottbar. Es gibt hier Exemplare, die wurden vor 10 Jahren 1m tief ausgegraben, man hat sie danach 5 Jahre nicht gesehen, bis wieder neue Ausläufer die Bodenoberfläche durchstoßen hatten.
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Re: Yuccas für das Freiland

Drainagefan » Antwort #97 am:

thuja thujon hat geschrieben: 21. Aug 2026, 16:28 So ein Planschbecken mit Steinen ist aber keine Drainage.
Habe ich nie behauptet. Das ist dafür gedacht, Unkraut zurückzuhalten. Lies mal davor 50-60cm tief.
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Re: Yuccas für das Freiland

Drainagefan » Antwort #98 am:

Heuer im Mai (nach 2 Jahren) sah das so aus:


YUCCA GLORIOSA X CONSTRICTA.jpg
YUCCA GLORIOSA X CONSTRICTA


Man sieht die Yucca hat einige Blätter verloren, weil es im Winter keinen Regenschutz gab. Die Storchschnäbel kamen ein halbes Jahr nach dem Setzen im Frühjahr dazu.
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Re: Yuccas für das Freiland

thuja thujon » Antwort #99 am:

Dann ists doch nicht egal ob Blähton oder (Lava)Splitt. Auf einer Grube mit 60cm Blähton muss schon nach deutlich unter einem Jahr Unkraut gejätet werden, auf Split kann es in trockenen Jahren auch bis zum Herbst dauern.
Beides bringt der Yucca aber keine Vorteile, sondern Nachteile. Die mag es lehmig, wegen der Nährstoffe und gleichmäßiger Feuchtigkeit in Trockenperioden.
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