Einmal durchquälen und dann öfter schneiden, dann werden die Äste nicht so dick. Ich schneide zwei Mal im Jahr, das geht ohne Probleme, sowohl bei Elaeagnus ebbingei 'Gilt Edge', als auch bei E. ebbingei, geht ohne Probleme.Drainagefan hat geschrieben: ↑30. Aug 2026, 22:10 Hab ihr einen Tipp zum Schneiden. Die Triebe können schon über 3cm dick sein. Die große Astschere schafft das, aber es wäre nett, wenn man da einfach wie bei Liguster darüber fahren kann.
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Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt? (Gelesen 21708 mal)
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- helga7
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ciao
Helga
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Einmal durchquälen und dann öfter schneiden, dann werden die Äste nicht so dick. Ich schneide zwei Mal im Jahr, das geht ohne Probleme, sowohl bei Elaeagnus ebbingei 'Gilt Edge', als auch bei E. ebbingei, geht ohne Probleme.
[/quote]
Hmmh, ich schneide normalerweise auch 2x, im Frühjahr und im Herbst und ich überlege mir wegen der Blüte im Herbst ab nächstem Jahr nicht mehr zu schneiden. Meistens gibt es Anfang September einen Schnitt und wenn Gilt Edge im Oktober blüht, ist das was wohl keine gute Idee.
Ich verwende
Ryobi 5133003647 RHT6760RL
https://de.ryobitools.eu/gartengerate/h ... rht6760rl/
Die würde an manchen Stellen kaputt gehen.
LG Horst
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Wir sollten mit der Elaeagnus Fragen ins Arboretum umziehen.
Ciao
Helga
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Gerne.
Aber eigentlich beschäftigt mich die richtige Maschine zum Schneiden. Wo gehört das hin? Vielleicht ist es auch so mühsam. weil die Pflanzen so wenig Wasser hatten. Schneiden dauert doppelt so lang, aber klappt schon irgendwie.
Übrigens zum Thema:
Es hat hier jetzt mehrmals 2mm geregnet, manchmal auch deutlich mehr. Der Garten beginnt zu leben. Außer, die Potentilla x cultorum 'Arc-en-Ciel' verstehe ich nicht, die braucht extrem viel Wasser, auch nach Regen, alle 1-2 Tage, damit sie nicht alles hängen lässt.
Scabiosa blüht schön. Färberkamilla ist zurückhaltend, vielleicht wird da heuer nichts mehr. Bei Clematis wird es spannend, ob sich die ganz kleinen Knospen zu Blüten entwickeln.
Die Blutstorchschnäbel blühen auch wieder mehr.
Phlox ist am Boden bis ca. zur Mitte ganz vertrocknet, blüht aber ganz oben.
Aber eigentlich beschäftigt mich die richtige Maschine zum Schneiden. Wo gehört das hin? Vielleicht ist es auch so mühsam. weil die Pflanzen so wenig Wasser hatten. Schneiden dauert doppelt so lang, aber klappt schon irgendwie.
Übrigens zum Thema:
Es hat hier jetzt mehrmals 2mm geregnet, manchmal auch deutlich mehr. Der Garten beginnt zu leben. Außer, die Potentilla x cultorum 'Arc-en-Ciel' verstehe ich nicht, die braucht extrem viel Wasser, auch nach Regen, alle 1-2 Tage, damit sie nicht alles hängen lässt.
Scabiosa blüht schön. Färberkamilla ist zurückhaltend, vielleicht wird da heuer nichts mehr. Bei Clematis wird es spannend, ob sich die ganz kleinen Knospen zu Blüten entwickeln.
Die Blutstorchschnäbel blühen auch wieder mehr.
Phlox ist am Boden bis ca. zur Mitte ganz vertrocknet, blüht aber ganz oben.
LG Horst
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
An Blüten ist hier kaum zu denken, es geht nach wie vor noch ums nackte überleben. Da gibts keine Ressourcen um verschwenderische Blütenpracht zu produzieren. Bei manchen Pflanzen kommt ein zartes neues Blatt. Viele andere schaffen das nach dem Regen nicht mehr, abgestorben.
Zum Schneidwerkzeug, schau doch mal in den Gartentechnikbereich, da gibts Threads zu Gartenscheren, Elektroscheren, Heckenscheren usw.
viewforum.php?f=83
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich glaube, ich bin hier mit einem blauen Auge davon gekommen. Ziel ist natürlich, dass die Pflanze irgendwie überlebt. Ich bin zur Zeit am Überlegen was ich nachpflanzen soll bzw. ob überhaupt. Vielleicht kommt der Phlox nächstes Jahr, der verschwunden ist.
Eine Nadelpalme werde ich durch eine Fläche Mittagsblumen (Halda) ersetzen. Diese Mittagsblume ist als einzige gut mit der Hitze zurecht gekommen, fast alle anderen haben nur knapp überlebt, viele sind komplett dürr und eingegangen.
Was interessant ist, sind die Rispenhortensien. Es haben alle überlebt. Auch die Bauernhortensie, die NIE gegossen wurde, habe es heuer wieder nicht geschafft, die los zu werden. Ganz rechts am Foto ist eine andere Bauernhortensie, grüne Blätter, aber keine Blüten.
Ich habe kein aktuelles Foto, aber hier sieht man was ich meine:
HYDRANGEA PANICULATA SUNDAE FRAISE
Foto Anfang August
Rispenhortensien im Halbschatten der Mauer sind ein guter Standort. Es sind 2 gleiche nebeneinander. Die linke hat voll in weiß im Juni zu blühen begonnen. Die rechte blühte fast gar nicht. Rechts kommen jetzt im September ein paar weiße Blüten, zum Teil leichte Färbung. die linken Blüten sind grun(!) geworden. Normalerweise werden die jetzt rosa.
Die Potentilla vor der Hortensie leben auch noch irgendwie. Normalerweise gibt es hunderte orange Blüten.
Ich bin überrascht, dass die Rispenhortensien die Hitze relativ gut überstanden haben. Natürlich wurden die gegossen, aber nicht übermäßig. Da gibt es viele andere Pflanzen, die mehr Wasser wollten.
LG Horst
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Es wurde ja viel genannt, aber ich glaube ein "mediterraner Bodendecker" in praller Sonne für einen Hang war nicht dabei. Wasser rinnt jedenfalls weg. Fällt da jemandem außer Lavendel was ein? Ich hätte eine Fläche von 2x1m zu bepflanzen. Dahinter sind dann Choisya.
LG Horst
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Bodendeckerrosen, Salvia officinalis, Santolina, Ysop, Currykraut, Ruta: such dir was aus…
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Danke, Ich habe 2 Dinge vergessen. Dort ist 1/2m tief Kies. Der muss durch Erde ersetzt werden, ich möchte möglichst viel Kies lassen. Ursprünglich waren Mittagsblumen dort geplant, aber denen ist es dort zu trocken. Bei den Mittagsblumen habe ich mich total verspekuliert, die wollen gegossen werden und das will ich nicht. Vielleicht könnte die Halda dort überleben, aber keine Lust dort nochmals welche zu testen. Andere sind eingegangen.
Dann hätte ich noch gerne Dauerblüher, also mindestens den ganzen Sommer.
Viel höher als 30-40cm sollte die Pflanze auch nicht werden, 70cm ist zu viel.
Ich habe Anthemis tinctoria 'Dwarf Form', aber die verbreitet sich extrem über den Wind. Ist das bei Santolina auch so?
Santolina viridis
https://www.naturadb.de/pflanzen/santolina-viridis/
Könnte hinkommen, nur wie tief braucht die Erde bzw. was passiert wenn die auf Kies stößt? Die Wurzeln werden wohl nicht 60cm tief graben.
LG Horst
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Santolina kümmert sich nicht um Trockenheit, aber Dauerblüher in trockener Sonne? Kauf dir was aus Plastik. Salvia lavandulifolia ist nicht sehr hoch, aber auch kein doller Blüher. Pflaster halt alles mit Tiny Monster zu, der blüht lange..
Berlin, 7b, Sand
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Das einzige, was mir einfällt, wäre Erigeron karvinskianus, was Dauerblühen angeht. Wie trockenheitsverträglich der ohne Mauer-oder Pflasterfugen ist, müsstest Du austesten.
...and it was all yellow
- Drainagefan
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Blüht weiß, sieht nicht gut aus in praller Sonne.
LG Horst
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich habe den, ist ein Pfahlwurzler, wie geht der mit Schotter in 30cm Tiefe um?
Wie sieht es bei Santolina mit Selbstaussaat aus? Ich könnte natürlich sagen, wenn die Windrichtung entscheidend ist, dann darf sich die Pflanze in Windwrichtung ausbreiten.
Es gibt auch Färberkamille, die nicht so hoch wird. Problem ist wieder Selbstaussaat und Herzwurzler. Im schlimmsten Fall musste ich den Schotter wieder entfernen, den ich aus Drainagegründen dort mal hingegeben habe, dann brauche ich aber einen LKW zum abholen.
LG Horst
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Schöne Sorte, muss ich mir auch zulegen !Drainagefan hat geschrieben: ↑2. Sep 2026, 17:04 ...
Es hat hier jetzt mehrmals 2mm geregnet, manchmal auch deutlich mehr. Der Garten beginnt zu leben. Außer, die Potentilla x cultorum 'Arc-en-Ciel' verstehe ich nicht, die braucht extrem viel Wasser, auch nach Regen, alle 1-2 Tage, damit sie nicht alles hängen lässt.
...
Hier habe ich eine gute Quelle, demnach braucht diese Potentilla frischen Boden (falsch übersetzt als kühlen Boden) und 4-5 Jahre, um ihr Optimum zu erreichen.
Falls sie als Hybride wirklich auch Pfahlwurzeln hat (wie ihre wilden Verwandten), dann brauchen die erstens Zeit, um sich auszubilden - und zweitens: bei 2mm Regen kommt die Feuchtigkeit erst garnicht tief in den Boden.
Du musst Deinen Drainage-Ansatz mal von Grund auf überdenken: In nassen Wintern überleben trockenheitsliebende Pflanzen darin zwar besser, aber in trockenen Sommern ist das kontraproduktif. Von Pflanzen im Dürrestress kann man keine Blüten erwarten. Ansonsten ist es ja der normale Ansatz, den Kies als Mulch auf das Beet zu geben, dann ist der Wurzelansatz vor Nässe geschützt und bei Trockenheit können tiefliegende Wurzeln noch liefern. Du machst es andersherum, da hilft dann auch Giessen nicht mehr.
"Dann hätte ich noch gerne Dauerblüher, also mindestens den ganzen Sommer."
Es ist ein grosses Missverständnis mit den Pflanzen für trockene Standorte, kommt wahrscheinlich von den bunten Bildern der Internetseiten, die Trockenkünstler anbieten. Die wurden im Mai-Juni aufgenommen. Danach ist braun und Wiederbelebung kommt mit dem Herbstregen.
Orientiere Dich mal an den Erfolgspflanzen von Andreas, der gärtnert in Lehm und kennt Pflanzen, die nasse und kalten Winter überstehen.
Und komme dann wieder mit Deinen Fragen und Klagen, wenn Du Deinen Beetaufbau korrekt hinbekommen hast.