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Sonnenscheinplatz hat geschrieben: ↑3. Sep 2026, 15:01
Die Gurken sind in der Küche irgendwie die Steigerung der Zucchini in Sachen Überfluss und Nutzlosigkeit. ... Schmeckt widerlich, wie Gurke.
Das finde ich auch, und wenn dann gar nichts dazu kommt außer Gurken, dann ergtreife ich auf jeden Fall die Flucht aber Du, martina, bist Puristin und dann ist alles Zusätzliche falsch
Im Salat finde ich sie allerdings gut und sozusagen unentbehrlich. Ich hatte allerdings keine Salatgurke bei meinem Schmorgurkenrezept, sondern Landgurken, von denen ich annehme, dass sie zum schmoren gedacht sind.
Naja, ich habe schon versucht, das differenzierter zu beschreiben. Nichts kommt ja bei mir nicht dazu, aber ja, Tomaten in den Schmorgurken empfinde ich als falsch; und (zu) viel Gesundes auf einmal strapaziert die Verdauungsorgane unnnötig, netdoctor möge mir verzeihen.
Danke, Gartenlady, für den Link zum Schmorgurkenrezept. Das hat mit den Schmorgurken meiner Mutter so gar nichts zu tun. Ich habe im Netz gesucht und diese Version gefunden. So kenne ich es. Und unter Punkt 7 ist auch beschrieben, dass sie mit Zucker und Essig süß-sauer abgeschmeckt werden können.
Gartenlady hat geschrieben: ↑3. Sep 2026, 13:05
@Nina, das sieht ja sehr exklusiv aus, konnte man das alles essen?
Ja, das hat mir bis auf den Holzapfel (da mochte ich die Konsistenz nicht) alles ganz hervorragend geschmeckt.
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Hyla hat geschrieben: ↑3. Sep 2026, 15:29
@Nina
Wie war denn das Gepickelte?
Ich habe schon viel Eingelegtes gegessen, aber das hat viele neue Komponenten. Sonnenblumenblütenboden? Wie war der?
Die waren besonders gut! Das Nussige und die Säure war toll.
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martina 2 hat geschrieben: ↑3. Sep 2026, 15:04
Das muß ein besonders innovatives Lokal sein, sehr interssant! Was hat es denn nachher gegeben?
Unter anderem eine pflanzliche Pâté mit Feigensenf, die ich gleich versuche nachzu"basteln". Man kann sie auf dem Bild aber nur unter dem roten Feigensenf erahnen. Das grüne Pulver ist Feigenblattpulver.
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Heute gab es Miesmuscheln mit Pommes. Ich hatte leider vergessen zu pfeffern. Das fehlte sehr.
Sonnenscheinplatz hat geschrieben: ↑3. Sep 2026, 15:01
Die Gurken sind in der Küche irgendwie die Steigerung der Zucchini in Sachen Überfluss und Nutzlosigkeit. ... Schmeckt widerlich, wie Gurke.
Neinnein, so ist es nicht. Wer Gurken im Garten hat, kennt den riesigen Unterschied zwischen einer frischen Gurke und einer aus dem SM - das gibt einen wunderbaren erfrischenden Salat -, wie auch den zwischen einer wirklich süßen reifen Melone und gurkenähnlichen Exemplaren. Und geschmort haben sie kaum Ähnlichkeit mit Zucchini, die Textur ist zartknackig. Wobei Zucchini eine weitaus größeres Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten haben und sich gut mit allem Möglichen vertragen - sie mögen es halt am liebsten heiß und fett, um ihre Vorzüge zur Geltung zu bringen.
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Es überrascht vielleicht nicht , dass ich zu 100 Prozent martina zustimme.
Und möchte noch ergänzen:
1) Tomaten und Gurken zusammen gehen für mich auch überhaupt nicht.
2) Ich liebe Butterbrot mit frischen Gurkenscheiben.
3) Ich kenne Schmorgurken so, dass man dafür dick und gelb gewordene Landgurken nimmt - das gibt einen ganz anderen Geschmack (ja, natürlich die Verwendung des Überschusses). Daran Zwiebeln, Schmand und Dill. Ich mache übrigens gerne Hähnchenbrust zu Schmorgurken.
Jeder so wie er es gewohnt ist und deshalb auch mag. Ich kenne Schmorgurken nur vom Hörensagen, es gab sie nie in meiner Kindheit und ergo auch später nicht. Wenn ich mich aber doch dran begebe ist mir natürlich alles oder nichts fremd. Schließlich gibt es auch Gurken/Tomatensalat oder nicht? Bei mir auf jeden Fall. Und daran, dass das eine fremde Kombi ist, hats nicht gelegen, dass es mir nicht geschmeckt hat, es war die Konsistenz der geschmorten Gurken, die ich nur als Salat kenne, ohne die Tomaten hätte ich sie vermutlich sofort entsorgt, mit frischen Tomaten (nicht Dose wie im Rezept vorgegeben) habe ich sie immerhin gegessen.
Heute gab es bei mir Lachs mit einem Pfannengemüse aus Kürbis (wegmuss) und Kartoffeln, gewürzt mit Baharat, Ingwer, eingelegter Zitrone, Orangenpfeffer und einem Schlückchen Wein. Etwas Hühnerbrühe war auch erforderlich. Es hat mir sehr gut geschmeckt. Kein Foto, weil es mir nicht gelungen war, den Lachs heil in der Pfanne zu wenden.
Meine etwas generelle Gurkenantipathie hat ihren Grund möglicherweise in den ärgerlichen Essiggurken (Gewürzgurken), die bald jedes gekaufte Sandwich verderben. Die wollen da Fleisch sparen, also kommt so eine Gurkenscheibe rein. In Italien ist das anders, dort habe ich eigentlich überhaupt noch nie Gurken gesehen. Insofern...
Rosenfee, meine Mutter hat auch gefüllte Gurken gemacht. Kleine, halbierte Gurken gefüllt mit faschiertem Rindfleisch. Soße mit Sauerrahm und dazu kleine Kartoffeln in Schale. Das ganze im Backrohr. Ich muss das wieder mal machen, ich habe das geliebt als Kind.
Zuletzt geändert von Alva am 3. Sep 2026, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
Gartenlady, ich wollte nur sagen, dass ich Gurken und Tomaten zusammen nicht mag. Ich mag/esse tatsächlich auch keinen Salat, in dem Gurken und Tomaten gemischt sind.
Das ist dann auf jeden Fall konsistent und ich weiß halt nicht, wie das zustande kommt. Das ist aber auch vollkommen egal.
Ich bin bei Tochter eingeladen und bringe den Salat mit, während ihr LG Pinsa macht, er hat auch allerlei kulinarische Bedenken Sowohl Gurken als auch Tomaten mag er nicht besonders, es kommt aber beides rein, und dazu alles Mögliche was man in einen gemischten Salat machen kann
martina 2 hat geschrieben: ↑3. Sep 2026, 15:17
Neinnein, so ist es nicht. ...
Es überrascht vielleicht nicht , dass ich zu 100 Prozent martina zustimme. Und möchte noch ergänzen:
1) Tomaten und Gurken zusammen gehen für mich auch überhaupt nicht.
2) Ich liebe Butterbrot mit frischen Gurkenscheiben.
3) Ich kenne Schmorgurken so, dass man dafür dick und gelb gewordene Landgurken nimmt - das gibt einen ganz anderen Geschmack (ja, natürlich die Verwendung des Überschusses). Daran Zwiebeln, Schmand und Dill. Ich mache übrigens gerne Hähnchenbrust zu Schmorgurken.
borragine, auch ich mag Gurkenscheiben auf Schwarzbrot mit Butter, und ebenfalls keineswegs im (Blatt-) Salat, ebenso wie Paprika. Tomaten aber schon, im Sommer in der insalata mista, mit Blattsalaten und geraspelten Karotten, wenn sie als solche zu erkennen sind und nicht geschmorte Gurken rot färben
. Meine jüngste Enkelin hat schon als kleines Kind massenhaft Gurken gegessen, es schien ein existenzielles Bedürfnis zu sein - ich vermutete, ev., um ihr feuriges Temperament zu kühlen. Mein alter Vater hingegen fand Gurken nur "kalt und naß"