Vielleicht kommt der einen oder dem anderen ja etwas tierisch bekannt vor…
Es gibt seit geraumer Zeit Nächte im Hause Weidenkatz, die lassen denjenigen im Haushalt, der sich mental doch eher mit der Familie Hund (zuverlässig, Beschützer usw.) identifiziert, ein bisschen verzweifeln… Nämlich die, wenn sowohl die kleine als auch die große “Miez” (ebenso wählerisch beim Futtern, findet stets den besten Platz usw.) ein jammeriges Nachtkonzert anstimmen, den (nicht vorhandenen) Mond anklagen und jede für sich aber doch am Ende gemeinsam für zu wenig Schlaf sorgen. Während der Hund seelig schlummert und sich nur gelegentlich selbst durch einen zu sehr aus der Reihe tanzenden Schnarchton weckt, aber sofort wieder wegträumt, sind die Miezen wahlweise vom Trippeln einer Maus weit draußen auf der Wiese bzw. nächtlichem Vitalcheck ihres Körpers hellwach.
Zuletzt sieht das so aus, dass die große Miez hochschreckt, feststellt, dass ihre Schlafhöhle einer Sauna gleicht, sich aus Rücksicht auf die anderen Schlafenden sowohl das Fensteröffnen als auch den Gang zum Klo verkneift und lieber anfängt, darüber nachzudenken, was da 2003 beim Gespräch beim Bäcker so falsch gelaufen ist… Obgleich sie Licht in der Höhle und jegliche Bewegung abgesehen vom geübten leisen Griff nach kühlendem Minzöl vermeidet, wird 2 1/2 Zimmer weiter die kleine Miez durch die veränderte Atmung der großen wach. Da die Kleine eher von der direkten Sorte ist, hält sie sich nicht lange mit Denken auf, sondern brüllt um 1.30 so laut sie kann gegen die große Ungerechtigkeit des Lebens in Form einer geschlossenen Haustür an. Die große Miez seufzt und gönnt sich nun einen eigenen, dem gefühlten Elend kaum angemessenen, zarten Jammerton im sicheren Wissen, dass die Brüllnummer der Kleinen nun eh länger anhalten wird. Sie schlurft los gen Toilette…
Natürlich erwacht nun doch der Hund und fragt, aus allen Schlafwolken gefallen, was los sei…
Es dauert seine Zeit - im Fall des Hundes 2 Minuten, der kleinen Miez 20 Minuten und der großen 2 Stunden - bis alle wieder im Reich der Träume sind oder wenigstens an dessen Pforte trommeln….
Nicht auszuschließen ist, dass selbige Aktion in der Nacht noch eine Wiederholung fand.
Und noch eine…
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Das nurmal zur Lage.
Entsprechend munter war heute die gesamte Besetzung.
Nach einer Woche Dauerregen und heutigem Sonnenschein trug Dosine die Bankauflage nach draußen für ein nettes vormittägliches Dösestündchen dort.
Die müde Maus erblickte sie und quakte derart freudig, dass Dosine aufgab und die Auflage auf den Rasen und sich selbst neben die Auflage warf, gefolgt von Miezi, die sofort glücklichst einpennte.
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Endlich wieder eine Katze? Ja, aber wie... (Gelesen 391966 mal)
Moderator: Nina
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Re: Endlich wieder eine Katze? Ja, aber wie...
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Re: Endlich wieder eine Katze? Ja, aber wie...
die Geschichte und das Foto dazu, einfach köstlich, ja sie können uns schon ganz schön schaffen 
Liebe Grüße Kranich
- Schnefrin
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Re: Endlich wieder eine Katze? Ja, aber wie...
Weidenkatz, das ist ja schon ein ganzes Kapitel fürs Lotti-Buch! Herrlich, und das Foto dazu ...
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Re: Endlich wieder eine Katze? Ja, aber wie...
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Re: Endlich wieder eine Katze? Ja, aber wie...
Oh ja.Weidenkatz hat geschrieben: ↑7. Sep 2026, 12:03 Vielleicht kommt der einen oder dem anderen ja etwas tierisch bekannt vor…
Zwar ohne Hund, dafür mit zwei Seniorkatern, die gerne auch mit einer Viertelstunde Abstand nachts raus wollen, dazu noch eine steile Treppe zwischen Schlafzimmer und EG mit Haustür...
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- Weidenkatz
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Re: Endlich wieder eine Katze? Ja, aber wie...
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