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Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt? (Gelesen 25666 mal)

Hier bist du richtig, wenn du nicht genau weißt, wohin mit deiner Frage oder deinem Thema!

Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR

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Blush
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Blush » Antwort #675 am:

Drainagefan hat geschrieben: 5. Sep 2026, 21:49 Die Frage ist, was tödlicher ist Drainage bei Hitzewell oder keine Drainage bei Regenfällen.
Könntest Du bitte Helgas Rat folgen?
helga7 hat geschrieben: 4. Sep 2026, 07:25 Drainagefan, magst du einen eigenen Faden ('Drainagefans Garten' oder so) im Atelier aufmachen, dann findest du die vielen Ratschläge, die du bekommst, jederzeit schnell wieder. Und du könntest auch Überblickfotos einstellen. :)
Denn Du bekommst tatsächlich sehr viele Ratschläge. Noch dazu hinterlässt Du den Eindruck, dass Du über die Ratschläge hinweggehst. Das ist etwas ermüdend... In einem eigenen Thema könntest Du auch einmal grundlegend die Bodenverhältnisse bzw was Du bisher alles an Drainage eingebracht hast, schildern. Vielen Dank!
"Der andere könnte recht haben."
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Drainagefan
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Drainagefan » Antwort #676 am:

Blush hat geschrieben: 7. Sep 2026, 09:20
Drainagefan hat geschrieben: 5. Sep 2026, 21:49 Die Frage ist, was tödlicher ist Drainage bei Hitzewell oder keine Drainage bei Regenfällen.
Könntest Du bitte Helgas Rat folgen?
Ich habe zur Zeit keine Fragen zu meinem Garten mehr. Die Entscheidungen sind getroffen.

Mich beschäftigt der Klimawandel ganz allgemein. Heuer war das Problem die Dürre, irgendwann kommt bei fast allen ein Problem mit Starkregen und das ist sicher. Man braucht also Pflanzen, die mit Trockenheit und Nässe klar kommen. Das ist nicht einfach. Ich bin eben der Meinung, dass man gegen Trockenheit im Garten leichter was unternehmen kann.
LG Horst
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Blush » Antwort #677 am:

Über Arten, die eine breite Standortamplitude haben, schrieb AndreasR zum Beispiel hier in diesem Thema. Ich werde mich damit ebenfalls beschäftigen müssen , so mein Eindruck bisher. Ich denke, dass es sich auch für Dich lohnen könnte, die entsprechenden Beiträge nochmals zu lesen und sich dann gezielt mit den genannten Arten auseinander zu setzen.
"Der andere könnte recht haben."
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Drainagefan » Antwort #678 am:

Blush hat geschrieben: 7. Sep 2026, 17:40 Ich denke, dass es sich auch für Dich lohnen könnte, die entsprechenden Beiträge nochmals zu lesen und sich dann gezielt mit den genannten Arten auseinander zu setzen.
Es lohnt sich über jede Pflanze über die hier berichtet wird nachzudenken und dazu zu recherchieren. Auch wegen der Pflanzen, die einem bei der Recherche zusätzlich unterkommen, die der Standard-Online-Gärtner nicht im Programm hat.

Ich denke du beziehst dich zB auf: viewtopic.php?p=4488129#p4488129

Andreas hat so sehr recht. Aber letztlich bleibt trotzdem nur mit dem eigenen Mikroklima ausprobieren.
AndreasR hat geschrieben: 7. Aug 2026, 09:27 Ich werde den Garten also weiter beobachten und Lehrgeld zahlen müssen, denn was drei oder vier Jahre lang gut geht, wird im fünften Jahr ausfallen, weil die Bedingungen so extrem sind...
Ich unterschreibe das voll. Genauso ist es mir gegangen, im 3. bzw. 4. Jahr dann eingegangen.
AndreasR hat geschrieben: 7. Aug 2026, 09:27 um dann die Segel zu streichen, wenn im beginnenden Winter das Thermometer innerhalb weniger Stunden von +10°C auf -10° fällt.
Bei mir musste der Ceanothus -15° nachts und +15° am Tag aushalten, mehr als die Hälfte hat dann aber überlebt,
AndreasR hat geschrieben: 7. Aug 2026, 09:27 Die Liste der Pflanzen, die nicht gut funktioniert haben, ist mindestens ebenso lang: Astrantia (vertrocknet), Astilbe (überlebt zwar, vertrocknet aber regelmäßig vor der Blüte), Elfenblume (vertrocknet), Waldsteinie (vertrocknet), Lavendel (im regenreichen Sommer überwuchert und vergammelt, sonst gut)
Wir sind wieder beim Mikroklima. Meine Waldsteinia haben die Dürre gut überstanden, und der Lavendel den Winter auch. Die Walsdsteinia, glaube 3 Jahre alt, gieße ich grundsätzlich nie, war eine Fehlentscheidung für den Halbschatten, gefällt mir nicht sehr. Die darf bleiben, so lange sie überlebt. Den Lavendel hatte ich irrtümlich nach dem Winter auf 10cm gekürzt, der hat sich aber gut erholt.

Man muss experimentieren, was funktioniert und was nicht. Interessanterweise schaffen es immer wieder Pflanzen, die man an diesen Standort normalerweise nicht setzen würde und andere, die eigentlich für einen Standort ganz ok sind, gehen gerade nicht ein

Zum Glück muss ich nur ein paar eingegangene Pflanzen ersetzen. Meine Favoriten sind Geranium und Potentilla in den verschiedensten Variationen, die passen manchmal an Standorten wo man es nie erwarten würde. Ich bin Geranium wallichianum-Fan, andere meinen die wachsen bei ihnen rückwärts. Der Sweet Heidy hat bis jetzt nicht geblüht und blüht mittlerweile ganz gut. Der Syvlias Surprise in praller Sonne hat mit Gießen die Hitzewellen gut überstanden, war ein Experiment.

Ich hätte nie gedacht, dass meine Mittagsblumen so kämpfen, ein paar blühen jetzt im September.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Drainagefan » Antwort #679 am:

Nox hat geschrieben: 2. Sep 2026, 21:12 Schöne Sorte, muss ich mir auch zulegen !
Ich habe noch ein paar interessante Potentilla für den Klimawandel gefunden,

alle volle Sonne, Boden frisch bis trocken

Potentilla thurberi 'Monarch's Velvet'
Potentilla cultorum 'Mont d'Or'
Potentilla cultorum 'Volcan
Potentilla cultorum 'Flambeau'

Ich fand zu Arc-en-Ciel bei den Händlern auch frisch bis trocken, würde sagen, der will zumindesten am Anfang frisch. Interessant ist ja dann noch beim Boden, wenn angegeben wird, Sand bis lehmig. Ist das nur Motivation zum kaufen?

Ich denke die gefüllten brauchen am Anfang alle etwas mehr Wasser.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

thuja thujon » Antwort #680 am:

Ich säe demnächst Winterweizen, der wächst im Winter und so braucht er weniger Wasser wie die Zuckerrüben, die ich im Vorbeet dieses Jahr drei mal gießen musste.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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