Blush hat geschrieben: ↑7. Sep 2026, 17:40
Ich denke, dass es sich auch für Dich lohnen könnte, die entsprechenden Beiträge nochmals zu lesen und sich dann gezielt mit den genannten Arten auseinander zu setzen.
Es lohnt sich über jede Pflanze über die hier berichtet wird nachzudenken und dazu zu recherchieren. Auch wegen der Pflanzen, die einem bei der Recherche zusätzlich unterkommen, die der Standard-Online-Gärtner nicht im Programm hat.
Ich denke du beziehst dich zB auf:
viewtopic.php?p=4488129#p4488129
Andreas hat so sehr recht. Aber letztlich bleibt trotzdem nur mit dem eigenen Mikroklima ausprobieren.
AndreasR hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 09:27
Ich werde den Garten also weiter beobachten und Lehrgeld zahlen müssen, denn was drei oder vier Jahre lang gut geht, wird im fünften Jahr ausfallen, weil die Bedingungen so extrem sind...
Ich unterschreibe das voll. Genauso ist es mir gegangen, im 3. bzw. 4. Jahr dann eingegangen.
AndreasR hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 09:27
um dann die Segel zu streichen, wenn im beginnenden Winter das Thermometer innerhalb weniger Stunden von +10°C auf -10° fällt.
Bei mir musste der Ceanothus -15° nachts und +15° am Tag aushalten, mehr als die Hälfte hat dann aber überlebt,
AndreasR hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 09:27
Die Liste der Pflanzen, die nicht gut funktioniert haben, ist mindestens ebenso lang: Astrantia (vertrocknet), Astilbe (überlebt zwar, vertrocknet aber regelmäßig vor der Blüte), Elfenblume (vertrocknet), Waldsteinie (vertrocknet), Lavendel (im regenreichen Sommer überwuchert und vergammelt, sonst gut)
Wir sind wieder beim Mikroklima. Meine Waldsteinia haben die Dürre gut überstanden, und der Lavendel den Winter auch. Die Walsdsteinia, glaube 3 Jahre alt, gieße ich grundsätzlich nie, war eine Fehlentscheidung für den Halbschatten, gefällt mir nicht sehr. Die darf bleiben, so lange sie überlebt. Den Lavendel hatte ich irrtümlich nach dem Winter auf 10cm gekürzt, der hat sich aber gut erholt.
Man muss experimentieren, was funktioniert und was nicht. Interessanterweise schaffen es immer wieder Pflanzen, die man an diesen Standort normalerweise nicht setzen würde und andere, die eigentlich für einen Standort ganz ok sind, gehen gerade nicht ein
Zum Glück muss ich nur ein paar eingegangene Pflanzen ersetzen. Meine Favoriten sind Geranium und Potentilla in den verschiedensten Variationen, die passen manchmal an Standorten wo man es nie erwarten würde. Ich bin Geranium wallichianum-Fan, andere meinen die wachsen bei ihnen rückwärts. Der Sweet Heidy hat bis jetzt nicht geblüht und blüht mittlerweile ganz gut. Der Syvlias Surprise in praller Sonne hat mit Gießen die Hitzewellen gut überstanden, war ein Experiment.
Ich hätte nie gedacht, dass meine Mittagsblumen so kämpfen, ein paar blühen jetzt im September.