Unsere beiden wieder zurückgegebenen Pflegekatzen sind mit Hunden aufgewachsen - aber der Hund wohl leider nicht mit Katzen
Neue Miezen gibt´s noch nicht, das bisher einzige, angeschriebene Tierheim hat aktuell auch nur wenige und keine, die für uns passen würden.
- Also helfe ich mir einstweilen selber so gut es geht. Das klappt erstaunlich gut: Keine weiteren Einbruchsversuche in Wohnräume seit alle potenziellen Zugänge (davon gibt´s bei alten Häusern viele) von draußen (fertig) und peu à peu von innen (fast fertig) mit, in ungewaschener Schafwolle "verpacktem", extra-scharfem Chilipulver verstopft sind/werden. Das wird als Nebeneffekt im Winter auch eine spürbare Verbesserung der Dämmungssituation bewirken.
Im Garten haben die Wühlereien massiv nachgelassen. Da kontrolliere ich täglich und stopfe allerlei in eventuelle neue Gänge/Höhlen, das den Langschwänzen nicht gefällt. Sehr erfolgreich ist z. B. die Mischung von trockenem, pieksigem Ilex-Laub mit Chili. Permanente Störungen stimmen die Nager wohl eh verdrießlich: Im Moment gibt´s wegen Umgestaltung einiger Beete viele "Baustellen" gleichzeitig, woraufhin diese und angrenzende Bereiche gemieden werden.
Fallobst-Einsammeln gehört ebenso zur täglichen Routine wie das abendliche Reinholen des (zur Zeit einzigen) Meisenknödels. Hoffnung auf ein gemütliches Winterquartier unter dem offenen, kleinen Komposthügelchen brauchen sie sich ebenfalls nicht zu machen: Es besteht im Wesentlichen aus Grasschnitt und Kaffeesatz, wurde bei Trockenheit immer mal mitgewässert und wird alljährlich spätestens Anfang November zwecks Pflanzen-Winterschutz abgeräumt.
Bleibt der im Frühling neu aufgeschichtete, regendicht abgedeckte Holzstapel: Sobald der Chili-Nachschub da ist (wir bestellen immer Großpackungen) werde ich ihn mal aufdecken und ordentlich "einpudern": Spätestens dann zieht m. E. auch die letzte Ratte (mehr sind es anhand der Aktivitäten wohl nicht mehr) komplett zu den Nachbarn um
Ein schwarzer Kater aus der Nachbarschaft patroulliert in letzter Zeit auch wieder durch die Beete: Seit die Gartentür wegen des kühleren Wetters nicht mehr den ganzen Tag offensteht, fühlt er sich vor dem Hund sicher. Der wiederum begleitet mich meist nur kurz nach draußen und findet es ansonsten bei Herrchen im warmen Haus gemütlicher
