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tiere im garten? - nerven grad sehr (Gelesen 20185 mal)

Tiere beobachten, schützen und erkennen

Moderator: partisanengärtner

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Hyla
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Hyla » Antwort #210 am:

Beton ist im Grunde ja nur Zement mit Sand. Wenn da einer gespart und eine Mischung mit viel Sand verwendet hat, graben die Ratten sich mit der Zeit durch.
Wir hatten auch einmal so ein Loch in einer Mauer. Weil mir das mit Sand zu unsicher war, wurde unsere Mischung mit Lavasplit aufgepeppt. Da hat sich keiner mehr durchgegraben. ;D
Man kann auch Drahtgeflecht zusammenknüllen und mit Beton ins Loch drücken.
Wir machen immer die 3:1 Mischung, drei Teile Sand und ein Teil Zement. Das ist ziemlich stabil.
Liebe Grüße!


Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.

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Gänselieschen
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Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Gänselieschen » Antwort #211 am:

Das könnte ich mal für eine Stelle im Pflaster in Erwägung ziehen, da ist auch ein Gang drunter.... grad gestern habe ich Kies nachgefüllt und den Stein wieder festgepocht.
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hobab
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

hobab » Antwort #212 am:

Es gibt Katzen die mit Hunden aufgewachsen sind, da kann man bestimmt auch im Tierheim nach fragen. Auch ob es Gartenkatzen sind, die Hauskatzen haben teils nur wenig Jagdtrieb. Unsere ist vom Land und legt sicher ein- bis zwei Ratten wöchentlich vor die Tür.
Und in die Komposter gehen die Viecher meist nicht so sehr wegen der Nahrung, sondern weil es sich leicht gräbt und vor allem warm ist. Ratten gibt es auch in Gärten ohne Kompost, die wohnen dann halt unter der Gartenhütte. Hier fressen die sich durch vier Zentimeter dicke Holzbohlen und als ich noch in Kreuzberg wohnte, hörte man sie immer in den Wänden rumkrapseln. Einer Freundin ist mal eine entgegengekommen, als sie sich grad aufs Klo setzen wollte (im zweiten Stock)…
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IrisLost
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

IrisLost » Antwort #213 am:

Unsere beiden wieder zurückgegebenen Pflegekatzen sind mit Hunden aufgewachsen - aber der Hund wohl leider nicht mit Katzen ::)
Neue Miezen gibt´s noch nicht, das bisher einzige, angeschriebene Tierheim hat aktuell auch nur wenige und keine, die für uns passen würden.

- Also helfe ich mir einstweilen selber so gut es geht. Das klappt erstaunlich gut: Keine weiteren Einbruchsversuche in Wohnräume seit alle potenziellen Zugänge (davon gibt´s bei alten Häusern viele) von draußen (fertig) und peu à peu von innen (fast fertig) mit, in ungewaschener Schafwolle "verpacktem", extra-scharfem Chilipulver verstopft sind/werden. Das wird als Nebeneffekt im Winter auch eine spürbare Verbesserung der Dämmungssituation bewirken.

Im Garten haben die Wühlereien massiv nachgelassen. Da kontrolliere ich täglich und stopfe allerlei in eventuelle neue Gänge/Höhlen, das den Langschwänzen nicht gefällt. Sehr erfolgreich ist z. B. die Mischung von trockenem, pieksigem Ilex-Laub mit Chili. Permanente Störungen stimmen die Nager wohl eh verdrießlich: Im Moment gibt´s wegen Umgestaltung einiger Beete viele "Baustellen" gleichzeitig, woraufhin diese und angrenzende Bereiche gemieden werden.
Fallobst-Einsammeln gehört ebenso zur täglichen Routine wie das abendliche Reinholen des (zur Zeit einzigen) Meisenknödels. Hoffnung auf ein gemütliches Winterquartier unter dem offenen, kleinen Komposthügelchen brauchen sie sich ebenfalls nicht zu machen: Es besteht im Wesentlichen aus Grasschnitt und Kaffeesatz, wurde bei Trockenheit immer mal mitgewässert und wird alljährlich spätestens Anfang November zwecks Pflanzen-Winterschutz abgeräumt.

Bleibt der im Frühling neu aufgeschichtete, regendicht abgedeckte Holzstapel: Sobald der Chili-Nachschub da ist (wir bestellen immer Großpackungen) werde ich ihn mal aufdecken und ordentlich "einpudern": Spätestens dann zieht m. E. auch die letzte Ratte (mehr sind es anhand der Aktivitäten wohl nicht mehr) komplett zu den Nachbarn um 8)

Ein schwarzer Kater aus der Nachbarschaft patroulliert in letzter Zeit auch wieder durch die Beete: Seit die Gartentür wegen des kühleren Wetters nicht mehr den ganzen Tag offensteht, fühlt er sich vor dem Hund sicher. Der wiederum begleitet mich meist nur kurz nach draußen und findet es ansonsten bei Herrchen im warmen Haus gemütlicher ;)
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Mufflon
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Mufflon » Antwort #214 am:

Ich hatte mir auch ½kg extra scharfes Chilipulver geholt und damit die Holzlager präpariert.
Ergebnis war, dass sie die Terrasse untergraben haben. ::)
GG wird es die Tage erneuern. Und ich werde alles mit Chili präparieren.
.
Unser neues Eichhörnchen ist wohl zu jung allein gewesen. Vor ein paar Wochen fand ich 2 Hörnchenkadaver, eines ohne Kopf, war wohl der Marder hier.
Das neue Hörnchen nervt.
Es versucht überall Nüsse zu verstecken, allerdings sind die Orte nicht geeignet.
In den Gießkannen, im Regenmesser, in GGs Laufschuhen, die zum Lüften draußen sind, im Motorraddisplay vom Nachbarn, ...
Zuletzt geändert von Mufflon am 30. Sep 2026, 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
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rocambole
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

rocambole » Antwort #215 am:

Hier haben wir einen Kater in der Nachbarschaft, der erfolgreich Eichhörnchen jagt :'( .
Sonnige Grüße, Irene
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Lady Gaga
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Lady Gaga » Antwort #216 am:

Heute fand ich eine Ratte vor dem Hühnerstall, sie bewegte sich nicht und atmete kaum sichtbar. Als ich sie mit Besen und Schaufel aufsammelte, gab es nur leichten Widerstand, hinten floß Blut heraus. - Kann das von Rattengift sein? Man kann es ja seit Jahresbeginn nicht mehr kaufen. Kann ein Rest von Gift im Behälter noch so wirksam sein?
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Lou-Thea » Antwort #217 am:

Es kann auch was anderes passiert sein, innere Verletzung o.ä., aber natürlich kann auch jemand in der Nachbarschaft (oder eine Firma) einen Schädlingsbekämpfer beauftragt haben, die haben sehr wohl noch wirksames Gift. Nicht schön, den Tieren beim Sterben zuzusehen und vor allem brandgefährlich für Katzen und Hunde.
Hier gibt es zweimal im Jahr eine gemeindlich organisierte Rattenbekämpfung. Ich muss mir immer den Termin notieren und kann dann den Hund ein paar Wochen nur unter Aufsicht rauslassen.

Danke IrisLost für den Tipp mit der chilipräparierten Schafwolle, werde ich mal testen. ;)
...and it was all yellow
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Lady Gaga
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Lady Gaga » Antwort #218 am:

An Firmen glaube ich in der Umgebung nicht...
Beim Hühnerstall gibt es leider öfter Ratten, da gab man die giftigen Beutel in einen verschlossenen Behälter, da kommt kein Hund oder Huhn dazu.
Mir tut es auch leid, Tiere zu vergiften, aber ohne Maßnahmen vermehren sie sich schnell. Nachdem man in Brüssel dieses Gift verboten hat, gab es eine Nachricht von einer Rattenschwemme dort, hoffentlich sorgt es für Einsehen. ;D
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Mufflon » Antwort #219 am:

Hier hat die Anzahl auch sehr zugenommen.
Die 3 Supercat-Fallen funktionieren gut, seit ich die Reste vom guten Zeug verbraucht hatte, allerdings muss ich noch eine Möglichkeit finden, dass der Marder die Fallen nicht durch die Gegend schleppt.
Trotz Geringen zum Feststecken am Boden verschwindet immer mal eine Falle mit Inhalt und ich muss auf Geruch warten zum Wiederfinden. :-X
Zuletzt geändert von Mufflon am 30. Sep 2026, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Lady Gaga » Antwort #220 am:

Und in Supercat Fallen geht auch kein Hund, Katze oder Huhn?
Davor habe ich bei solchen Fallen die größte Angst, meine Tiere ermorden. :-[
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Mufflon » Antwort #221 am:

Ich habe sie überdacht aufgestellt, Hund und Huhn gibt es hier nicht, Katzen waren noch nicht drin.
Gartenvögel auch nicht. Ich denke, ich könnte eine Kiste mit Hühnerdraht basteln, wo nur die Mistviecher reingehen können.Ich
Die schleppt dann der Marder auch nicht so schnell weg.
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IrisLost
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

IrisLost » Antwort #222 am:

Waidmannsheil allen Rattenjägern!

Stimmt leider, daß an Gift verendende Ratten keinen "sanften" Tod haben und eine Gefahr für ihre natürlichen Feinde (verschiedene Wild- und Haustiere) darstellen. Auch solange ihre Freßfeinde ihnen die Vergiftung nicht anmerken (können), diese Mittel wirken ja sehr zeitverzögert von der Aufnahme bis zur letalen Wirkung.
Ich hatte es daher auch nur kurz und erfolglos versucht (sie sind nicht rangegangen) und dafür eine geschlossene Metallbox (mit nur einem Mini-Eingang) unter einem längeren Stück Regenrinne deponiert. Das wiederum mit großen Steinen so abgedichtet, daß auf jeder Seite nur noch ein winziger Spalt blieb und zusätzlich oben mit weiteren, dicken Steinen beschwert. Dieses Gewicht hätte auch ein Marder nicht wegschleppen können und sogar große Hunde hätten Probleme gehabt (sollten sie sich überhaupt dafür interessieren), an das doppelt abgesicherte Gift zu gelangen. Die einzigen, die´s doch geschafft - und gefressen - haben, waren Nacktschnecken.

Die Chili-Methode (da nich für, Lou-Thea :)) ist dagegen bisher wesentlich erfolgreicher: Keine weiteren Einbruchsversuche in´s Haus (es war nur eine Spitzmaus - anderes Thema) und auch im Garten ist aktuell kaum noch was los: Keine neuen Grabungen, kein angefressener Fallapfel mehr, keine weitere Sichtung oder sonstige Spuren bisher (meine Mama hat in solchen Fällen immer "toi, toi, toi" gesagt).

Mufflon, auch unser Holzstapel wird demnächst noch "bepudert": Zwecks besser Verteilung zwischen den Hölzern hab ich mir überlegt, einen Föhn zu verwenden. Werde dann aber (besser iss!) Atemmaske und Schutzbrille tragen (selbst Chili in´s Gesicht zu bekommen ist echt kein Spaß :-\ )

Was die innerhäusige Kombination mit Schafwolle betrifft will ich euch die Warnung des Schafhalters, von dem ich sie bei Bedarf bekomme, nicht vorenthalten: Er meinte, daß wir dadurch Probleme mit Motten bekommen könnten. Bei der Schadens- und Gefahrenabwägung erscheinen mir die aber gegebenfalls als das geringere Übel: Sie wollen weder meine Schokoladenvorräte klauen noch fressen sie die Vogelnester leer und im Fall der Fälle gibt es da sicher auch irgendwelche "Bordmittel".

Die Katzensuche ist derzeit unterbrochen: Zuviel los zur Zeit und zu wenig Ruhe um neue Familienmitglieder angemessen zu vergesellschaften. Kommt Zeit, kommt Katze (bzw. zwei) ...
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Blush
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Blush » Antwort #223 am:

Hat nicht gegen Ratten, aber gegen Maulwürfe geholfen, Gänselieschen, Gersemi und oile haben ja Nerv mit ihnen. In den betroffenen Bereichen mehrere Eisenstangen am besten 60 cm tief in den Boden schlagen und daran z.B. eine Blechdose befestigen, die im Wind gegen die Stange schlägt. Das Geräusch mögen und vertragen Maulwürfe nicht und ziehen weiter. Im früheren Garten kamen die Maulwürfe über Winter, teils mit wirklich schweren Verwerfungen in den Beeten und ich habe sie so erfolgreich vertrieben. An das Geklapper hatte ich mich schnell gewöhnt und der Nachbar ebenfalls, da er mitgemacht hat. ;)
"Der andere könnte recht haben."
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Mufflon
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Mufflon » Antwort #224 am:

IrisLost hat geschrieben: ↑30. Sep 2026, 22:39 Waidmannsheil allen Rattenjägern!
...
Mufflon, auch unser Holzstapel wird demnächst noch "bepudert": Zwecks besser Verteilung zwischen den Hölzern hab ich mir überlegt, einen Föhn zu verwenden. Werde dann aber (besser iss!) Atemmaske und Schutzbrille tragen (selbst Chili in´s Gesicht zu bekommen ist echt kein Spaß :-\ )
...
Hm...könnte man mit erst bepudern und dann mit Laubbläser auf Stufe,1 probieren. Unser Holzfach ist 2,5m tief.
Motten wäre für mich tatsächlich ein Problem, hier lauert in 3 von 4 Zimmern Wolliges. Motten brauche ich da nicht wirklich.
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