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Ernährungsformen (Gelesen 3332 mal)

Verwenden, haltbar machen, zubereiten und genießen

Moderator: Nina

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Nox
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Re: Ernährungsformen

Nox » Antwort #45 am:

Mufflon hat geschrieben: 16. Jun 2026, 19:26 Wenn ich nicht genug Eiweiß esse, bin ich dauernd hungrig.
Hülsenfrüchte kann ich nur sehr sparsam essen, das hilft mir nicht.
.....
Die besten Blutwerte habe ich, wenn ich um 80g Eiweiß täglich esse, das muss ich erst einmal hinbekommen.
Mit 2 x wöchentlich Fisch erleichtere ich mir die Sache.
Unlängst kam in Quarks und Co eine Sendung zur Ernährung, mit Testpersonen - Sportlern - zur veganen Ernährung.
Als Fazit: Der sportlichen Leistung hat es keinen Abbrucht getan, allerdings waren die Damen und Herren mit App unterwegs, um richtig vegan einzukaufen und zu essen (ohne, dass Mangelernährung auftritt).

Weitere Erkenntnisse aus dieser Sendung: Mit Hülsenfrüchten wie Linsen genug Proteine zu essen, ist schwierig, erstens muss man sie mit anderen Gewächsen kombinieren, um alle essentiellen Aminosäuren zu bekommen, und zweitens muss man davon ein vielfaches essen, um proteinmässig satt zu werden - was dann eine höhere Zufuhr an Kalorien bedeutet. Kein Problem für Sportler, aber schon, wenn man weniger aktiv ist.

Und: 80g Eiweiss (abhängig vom Körpergewicht, es heisst 1g - 1,4g/kg) ist für ältere Menschen wichtig, damit die Muskelmasse nicht verloren geht. Und das heisst nicht 80g Fleisch, denn Fleisch (oder Fisch) enthalten 30 % Eiweiss, also muss man ca. 250 g Fleisch oder Fisch täglich zu sich nehmen, um diese Menge zu erreichen.

Wie machst Du das, Mufflon ? Sicher isst Du keine 250 g Fleisch täglich, sondern auch Joghurt, Milch, Käse etc. Hast Du auch eine App, um Deine Proteinzufuhr zu berechnen ?
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Nina
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Re: Ernährungsformen

Nina » Antwort #46 am:

Gartenlady hat geschrieben: 22. Sep 2026, 18:36 Ja, genau, das habe ich auch gedacht, er wollte das gar nicht und hat jetzt den Salat.
Ja genau. ;)
Ich habe gerade, weil keine "ich möchte meine Freunde nicht essen..." Sätze auftauchten sehr interessiert gelesen und bin schon sehr angetan von Semicolons Veganen Kochkünsten. Ich habe selber Schafe geschlachtet und habe wie Thomas, die Berechtigung zum Töten oder Schlachten von Kleinwiederkäuern. Die Bescheinigung brauchten wir damit wir unsere Schafe bei uns schlachten können. Das war aus Tierliebe.
Ich freue mich weiterhin über spannenden veganen oder vegetarischen Input von Semikolon in der Gartenküche. :)
.
Übrigens leben 40 Prozent der indischen Bevölkerung komplett fleischlos. Und das nicht erst seit gestern.
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Re: Ernährungsformen

Mufflon » Antwort #47 am:

Nox hat geschrieben: 22. Sep 2026, 18:48 ...
Wie machst Du das, Mufflon ? Sicher isst Du keine 250 g Fleisch täglich, sondern auch Joghurt, Milch, Käse etc. Hast Du auch eine App, um Deine Proteinzufuhr zu berechnen ?
Ja, ich tracke mein Essen mit einer App. Sehr genau.
Mein Frühstück besteht aus 250g Magerquark, 200g Milch, Hafer, Beeren und dazu ein Ei.
Das restliche Eiweiß nehme ich dann meist aus Fisch, 1x pro Woche aus Rindfleisch und ansonsten Käse oder mal Linsen zu mir.
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Re: Ernährungsformen

Gartenlady » Antwort #48 am:

Das klingt aufwendig und ähnlich einengend wie eine Diät.

Bisher dachte ich, dass man aus Gründen der Weltanschauung Veganer wird, dass das aber nicht besonders gesund ist und bin jetzt eines Besseren belehrt worden.
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Re: Ernährungsformen

Nox » Antwort #49 am:

Danke für Deine Ausführungen, semicolon und Du machst allem Anschein nach keine halben Sachen.
Ich werde sicherlich nicht Veganerin, aber den kulinarischen Horizont lasse ich mir gerne erweitern.

Eine meiner Freundinnen ist neuerdings auch bei den militanten Tierschützern im Verein (L214) - zumindest beitragsmässig. Und sie berichtet immer gerne völlig erschüttert von den entsetzlichen Videos aus unmenschlichen Haltungs- und Schlachtbedingungen. Ich denke mal, die werden nur die schlimmsten Verhältnisse filmen und veröffentlichen, schliesslich sind sie an vielen Spenden interessiert.

Es gibt auch bessere Beispiele, wir sollten nicht alle Tierhalter in einen Topf werfen. Ich hatte ca. 10 Jahre lang Hühner gehalten, die hatten bei mir grossen Auslauf auf grüner Wiese und die Hähne oder alten Hennen habe ich selber geschlachtet, das war vorüber, ehe die wussten, was ihnen geschah. Das geht also auch anders.
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Re: Ernährungsformen

Nina » Antwort #50 am:

Nox hat geschrieben: 22. Sep 2026, 19:17 Ich werde sicherlich nicht Veganerin, aber den kulinarischen Horizont lasse ich mir gerne erweitern.
:D
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Re: Ernährungsformen

Mufflon » Antwort #51 am:

Gartenlady, ich mache das nicht freiwillig, sondern aus der Not heraus, dass ich einen sehr niedrigen Grundumsatz habe und dazu sehr viele Allergien, die mir eine vegane/vegetarische Ernährung unmöglich machen.
Vom Kopf her wurde ich sofort umstellen, aber es geht bei mir leider nicht.
Ist das unentspannt - ja.
Aber mache ich es nicht, geht es mir auf mehreren gesundheitlichen Ebenen fast sofort schlechter.
Also kontrolliere ich mein Essen.
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Re: Ernährungsformen

Mufflon » Antwort #52 am:

Nina hat geschrieben: 22. Sep 2026, 19:01 ...
Übrigens leben 40 Prozent der indischen Bevölkerung komplett fleischlos. Und das nicht erst seit gestern.
Stimmt so nicht wirklich, erstens gibt es nicht "Die indische Bevölkerung" , und es war eine westliche Schätzung, dass es so ist, Umfragen ergaben einen Prozentsatz um 20%, leicht steigend, seit westliches Gedankengut Einfluss nahm.
Es gab da mal einen Bericht der,BBC, wo offizielle,Umfagen in Indien analysiert wurden.
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Re: Ernährungsformen

Nina » Antwort #53 am:

So oder so sind es ziemlich viele Menschen die dort vegetarisch leben.
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Re: Ernährungsformen

Gartenlady » Antwort #54 am:

@ Mufflon, das ist mir klar, dass Du das nicht freiwillig machst, genauso wenig wie ein Diabetiker seine Diät freiwillig einhält. Du musstest allerdings erst selbst rausfinden was gut und richtig für Dich ist, oder?
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Re: Ernährungsformen

Mufflon » Antwort #55 am:

Größtenteils, ja.
Es war natürlich von Vorteil, dass ich in meinem Beruf viel über gesunde Ernährung gelernt habe.
Und mich nur ungern veräppeln lasse, und es ist leider eine Tatsache, dass Ärzte nach wie vor eher wenig über wirklich gesunde Ernährung lernen.
Kein Arzt sagt einem heute, dass es bei Allergikern hilft, entzündungsarm zu essen.
Dass es bei Asthma hilft, bestimmte Pflanzen wegzulassen, weil sie Schleimbildung unterstützen, und dass der Verzicht auf Weizenbrot helfen kann, es sei denn, der Teig wird mit einer langen Teigführung versehen.
Es gibt so viele kleine Schrauben...
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Re: Ernährungsformen

Memory » Antwort #56 am:

Darf ich auch ein paar Gedanken zum Thema beitragen?
Unser Sohn, damals 16 Jahre alt und im Radsport aktiv, hat sich Mitte der 1990er für einige Jahre Vegan ernährt und gelebt.
Seine Beweggründe waren damals Tierschutz und die Idee die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Ich habe mich damals im Rahmen der zu Verfügung stehenden Möglichkeiten mit dem Thema auseinandergesetzt.
Ernährungsthemen fand ich immer schon spannend.
Inzwischen gibt es Zutaten,Rezepte, Zubereitungstipps von denen ich vor 30 Jahren nicht zu träumen wagte.
Den Trend zu immer mehr Fertigprodukten mit zig Zutaten sehe ich kritisch.
Nina hat mit ihrer Feststellung das sich traditionell viele Inder vegan ernähren völlig Recht. Ich gebe aber zu bedenken das sich Indien in einer anderen Klimazone befindet. Dort wachsen Pflanzen in grösserer Vielfalt und über einen längeren Zeitraum als in (Nord) Europa.
Wir können unser Grasland für unsere Ernährung nur nutzen wenn wir das Gras durchs Tier schicken.Vereinfacht gesagt.
Die adäquate Versorgung mit Eiweiss ist alleine durch Hülsenfrüchte praktisch nicht machbar. Also muss Soja in den Zweibeiner.
Sinnvoller als den Eiweissträger erst durchs Tier zu schicken.
Ich sehe den Wahnsinn der Massentierhaltung als Ursprung des Übels. Futter aus der ganzen Welt zusammenkarren um Fleisch unter oft fragwürdigen Bedingungen zu erzeugen kann nur ein Fehler der Menschheitsgeschichte sein.
Die Alternative wäre die Anzahl der Tiere auf die Weide und Ackerfläche des jeweiligen Hofes abzustimmen. Ohne Zukauf von Kraftfutter
gäbe es kein Problem mit überquellenden Güllegruben und Nitrat im Wasser.Kälber bleiben bei der Mutter, Milch fällt als Nebenprodukt an.Bullenkälber kommen zum Metzger wenn es Zeit ist.
Das könnt ihr jetzt für jede vom Menschen genutzte Tierart durchspielen.
Die Realität sieht anders aus:Ausgewiesene Haltungsform ist der grossen Mehrheit der Konsumenten wurscht.
Artgerechte Tierhaltung ist ein Nischengeschäft.
Nach meiner Beobachtung nimmt auch die Fähigkeit zur Nahrungszubereitung immer weiter ab.
Die Liste könnte man noch fortsetzen.
Wenn man sich aber die traditionelle Küche aller Länder die mir gerade so einfallen anschaut, fällt auf das viele Gerichte mit wenig oder gar keinem Fleisch,Milch, Käse,Eier auskommen.
Also ist vielleicht eine Besinnung auf ein vernünftiges Maß und die neuen Möglichkeiten die sich durch globale Lieferketten ergeben eine Option für die Zukunft.
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Re: Ernährungsformen

dmks » Antwort #57 am:

Eigentlich wollte ich mich nicht in diese Diskussion einmischen...
Das könnt Ihr untereinander ausmachen! ;)

Zwei Sachen aber sind mir aufgestoßen, zu denen ich was klarstellen möchte:

1. Kuh und Kalb - ja, früher war das eine riesen Tragödie! Da das Kalb zwangsläufig die Biestmilch braucht wurden sie erst nach dem ersten Säugen getrennt. Tagelanges Leid zur Folge!
Heute macht man sich einen ganz normalen biologischen Reflex von Herdentieren zunutze - und es gibt weder bei Kuh noch beim Kalb irgendwelche negativen Reaktionen. Wer es nicht glaubt kann gerne mit mir zum nahegelegenen Milchkuhstall kommen - wir können zwar nicht unangemeldet rein, aber man hat blick auf Mutterkuh- und Kälberstall. Und außer normalen Kuhgeräuschen ist da nix!

2. Die armen, halb lebend zerteilten Tiere...
Ich kann keine Aussage zu Großschlachtereien machen obwohl dort die Nachweispflicht vermutlich leichter zu handhaben ist, aber selbst im kleinen Schlachtbetrieb muß zB bei der Tötung eines Schweines eine Art EKG aufgezeichnet werden, um zu dokumentieren daß das Tier auch wirklich tot ist.
Alle Tiere, selbst Geflügel werden zweimal täglich vom Veterinäramt "beschaut" - also am Anfang und am Ende der Schlachtung kontrolliert.
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Re: Ernährungsformen

Veilchen-im-Moose » Antwort #58 am:

Interessanter Thread, der viele Themen berührt, mit denen ich immer wieder ringe... so muss man es wohl sagen.

Kurz zur Grundsituation. Mein Mann ist seit mehr als 30 Jahren Vegetarier, inzwischen Veganer. Ich habe mich lange, lange Jahre mit einem Mix aus pflanzlichen und tierischen Produkten ernährt. Solange mein Mann Vollzeit und ich Teilzeit gearbeitet habe, habe ich die Familie so bekocht, dass alle Interessen berücksichtigt waren. Seit zwei Jahren ist mein Mann in Rente. Die Kinder sind aus dem Haus. Ich arbeite Vollzeit und mein Mann kocht... vegan, aufwendig, abwechslungsreich, richtig gut. Ich esse noch manche Milchprodukte und ab und zu - im Restaurant zum Beispiel, oder bei Feiern - auch Fleisch oder Fisch... so weit, so gut.

Trotzdem quälen mich immer noch grundsätzliche Fragen. In meinem Weltbild, meinen Wertvorstellungen, meiner Haltung zu Tierrechten findet sich kein einziger guter Grund, der mir eine Rechtfertigung dafür liefert, das ich Tiere esse oder tierische Erzeugnisse, deren Produktion in nicht allzu seltenen Fällen auch mit individuellem Leid von anderen Tieren (wir sind auch welche) verbunden ist. Ich handele also in gewissem Ausmaß schizophren. Würde ich ausschließlich nach meinen Werten essen, wäre ich Veganerin.

Dieser Konflikt beschäftigt mich, quält mich auch manchmal, manchmal ignoriere ich ihn. Essen ist ja auch ein Stück Identität, ein Zuhause aus Geschmäckern und Lieblingsgerichten. So viele Kindheitserinnerungen an Sonntage, an Familienfeiern, Feste mit Freunden sind verbunden mit Lieblingsessen. Und es war selbstverständlich, dass dabei fast immer Fleisch eine Rolle spielte und Sahne, Eier, Butter... allesamt sehr gute Geschmackträger, mit denen ich aufgewachsen bin und sechs Jahrzehnte meines Lebens gekocht habe oder bekocht wurde. Natürlich gab es in diesen Jahren auch immer vegetarische oder vegane Gerichte... aber nicht in der Ausschließlichkeit und immer - auch an Festen, Feiertagen, Sonntagen, in Restaurants. Und leider oft nur als kulinarisch vernachlässigte Beilage. (Natürlich formuliere ich das hier ein bisschen zugespitzt. Mein Mann hat ja schon immer einen anderen Akzent in unsere häusliche Küche eingebracht.)

Trotzdem lerne ich in gewisser Weise gerade um, öffne meinen Horizont stärker als bislang für andere Geschmackserfahrungen, finde neue Lieblingsgerichte. Manchmal gelingt das super. Ich liebe den variantenreichen Geschmack von Pilzen, Röstaromen bestimmter Gemüse oder Kartoffeln, finde Currys toll - auch ohne Fleisch und Milchprodukte. Ob ich jemals komplett auf tierische Produkte in der Ernährung verzichten werde? Ich weiß es nicht.

Damit das hier klar ist. Ich möchte niemanden überzeugen. Ich schreibe hier ausschließliche über meine eigenen Überzeugungen und Konflikte.
Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will
Henri Matisse
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semicolon
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Re: Ernährungsformen

semicolon » Antwort #59 am:

Es ist viel Wahres geschrieben worden, auch wenn Veganismus an einer ganz anderen Stelle ansetzt. Aber plant based wird die Zukunft allemal, dafür steht es einfach zu schlecht um unsere Ressourcen. Ich befürchte nur, das plant based der Zukunft wird nicht ganz das sein, was ich mir darunter vorstelle 😐

Pflanzliches Protein-Isolat ist ja jetzt schon ein ganz großes Ding und macht selbst eine eiweißbetonte vegane Ernährung sehr einfach möglich. Auch im Aninosäuren-Profil steht es tierischen Quellen im Nichts nach. Ich würde bei Aussagen wie "hochverarbeitet" aber unbedingt differenzieren: raffinierte Öle fallen genauso darunter wie Kakaopulver und verschiedene Mehle. Selbst Vollkornbrot wird oft zusätzlich Protein zugesetzt. Das macht hochverarbeitete Lebensmittel nicht per se ungesund.
Der gesunde Kern liegt für mich, von atierleid mal abgesehen, nicht in der Differenzierung von Pflanzlich oder Tierisch, sondern im Verbraucherbewusstsein für das, was man in sich hinein stopft. Hier wurde von der Lebensmittelindustrie zu lange manipuliert. Ganze Generationen sind in Glaubenssätzen aufgewachsen, "Milch macht müde Männer munter" oder "Fleisch macht stark" bishin zu "Zucker macht schlank" bis in die 70er. Inzwischen weiß jedes Kind, dass solche Behauptungen mindestens fragwürdig sind. Was mir immer Leid tut ist, dass pflanzenbasierte Ernährung häufig in einem verdrehten Kontext dargestellt wird. Aufeinmal wird Hähnchenbrust mit veganem Schnitzel verglichen. Oder ein zuckerreduzierter Fruchtjoghurt wird als gesund angepriesen, wogegen ein Sojajoghurt zum Menschenfeind erklärt wird. Vegane Ernährung wird als teuer abgestempelt (das Gegenteil ist der Fall, dazu gibt es sogar Zahlen). Ähnlich mit der Komplexität der Zubereitung - dazu habe ich zwar keine Statistik, darum poste ich eigene Erfahrungen ;-)

Zu gesundheitlichen Dingen hatte ich ja schon im anderen Thread was aus erster Hand und auch aus klinischen Studien geschrieben.

@Mufflon: Welche Lebensmittel verträgst Du nicht? Ich habe/hatte auch extrem damit zutun.
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