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Eigentlich ist die Zwetschgenzeit auch Wespenzeit. Ich habe dieses Jahr noch keine gesehen. Sonst fand ich sie ja immer lästig, aber jetzt finde ich das sehr beunruhigend.
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Wie sieht das bei euch aus?
An den noch hängenden Trauben sind viele unterwegs, aber weniger als zB letztes Jahr. Das Frühjahr war schon zu trocken, seitdem wurde es nicht besser.
Wenn es mit Kaffee klappt, vielleicht auch mit Nikotin? Hier ist es denen wahrscheinlich einfach zu kalt, da fliegen die höchstens wenn mal die Sonne scheint, also kaum.
Ich hatte diesen Sommer ein Waldwespennest hinter der Verkleidung der Dachgaube, das hat im Hochsommer teils doch etwas genervt, weil die die ganze Nacht gesummt haben wie verrückt, um das Nest zu kühlen, und tagsüber hat es in der Sonnenglut auch etwas gemüffelt. Jetzt sind nur noch ein paar wenige unterwegs, aber bei den Waldwespen bricht die Population für gewöhnlich schon im August/September zusammen. Die lästigen Wespenarten gibt's hier im Garten zum Glück nur selten, aber die Hornissen patrouillieren regelmäßig jedes Jahr an den Stauden und fangen alles mögliche weg.
Ein Wespennest im Boden und eins unterm Dach, oh Freude. Muß ich nicht haben. Die im Boden hat's irgendwie dahingerafft.
Ein paar Nester von Feldwespen im Gwh, die sind brav und sehr willkommen.
Leider kein Hornissennest dieses Jahr.
Wir essen und trinken möglichst nicht draußen, von daher bemerken wir sie selten. Der GG wurde aber trotzdem einmal gestochen und war äußerst erbost. Die Wespe hat sich wohl auf seinen Arm gesetzt, wurde nur von ihm angeguckt und hat trotzdem den Stachel gezückt. GsD ist er annähernd immun gegen Wespen- und Bienenstiche. Tut weh, aber schwillt nicht an.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Vor etwa 2 Wochen durfte ich zum wiederholten Mal schmerzhafte Bekanntschaft mit Wespen machen.
Zwar hatte ich das in der Erde liegende Nest durchaus auf der Rechnung , aber sie fühlten sich ganz offensichtlich gestört.
4 Stiche, davon 3 im Gesicht
Eigentlich wollte ich nur den Günsel etwas reduzieren , um möglichen Herbstkrokussen Raum zu verschaffen.
„Es darf für einen liberalen Menschen nie einen Zeitpunkt geben, wo er vor der Umwelt kapituliert!“
Arnold Esch, verhaftet 1949 in Rostock, ermordert 1951 in Moskau
Nicht schön! Hier kommen immer mal welche, wenn wir im Wintergarten oder auf der Terrasse essen und die Fenster auf haben. So viele wie letztes Jahr sind es aber nicht. Dafür gibt es mehr große Fliegen.
Bei uns wie immer im Spätsommer suchen vulgaris und germanica überall und stören natürlich am Tisch draußen. Feldwespen gibt es auch viele, die sind aber viel weniger aufdringlich. Vulgaris und germanica - Nester sind bei mir im und unterm Dach dieses Jahr durch oder während der großen Hitzewellen alle eingegangen. Man hat das laute Brummen ihrer Kühlung aus Metern Entfernung gehört. Es hat nichts genutzt. Im Boden in den Mauselöchern haben viele Nester überlebt und deshalb fliegen auch welche und nerven bei Kaffee und Kuchen im Freien. Aber da unter oder Im Dach die Nester normalerweise näher liegen, ist doch viel weniger los. Ich vermute, dort wo bei euch weniger Wespen der beiden Arten fliegen ist es während der Hitze ähnlich gelaufen, wie bei mir. In den Mauslöchern gehen die Nester oft zugrunde bei lang anhaltenden Regenfällen. Und das ist natürlich auch von Region zu Region verschieden.
VG Wolfgang
Ja, das kann sein, daß es der Regen war. Hatte ich nicht auf dem Schirm.
Der Boden ist zwar sehr durchlässig, aber wenn's inner Stunde 80-90 Liter regnet, saufen die trotzdem ab mit dem Papiernest.
Bei den vielen alten Scheunen und Gartenhütten hier glaube ich nicht, daß sie kurz vorm Aussterben sind. Da bleiben auch nach so einem Sommer genug übrig, um nächstes Jahr voll durchzustarten.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.